Anthonis van Dyck ( Antwerpen 1599 - 1641 London) Werkstatt
Die Himmelfahrt Christi, Öl auf Holz, en grisaille, 63 x 48 cm, gerahmt, (Wo) Provenienz: Wiener Privatsammlung Van Dyck schuf in seiner Frühzeit während seiner Antwerpener Jahre sow i e auch während der zweiten Antwerpener Zeit und den englischen Perioden Skizzen en grisaille. Larsen nennt diese “eher Ausnahmen als die Regel”. Er zitiert als eine dieser seltenen Werke die Farbskizze Die Himmelfahrt Mariens in der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Sie “ zeigt”, schreibt Prof. Larsen,“den starken Einfluss von Rubens, obwohl sie “künstlerisch, in Komposition, Darstellung und Ausführung zweifellos von van Dyck stammt” (“Both the composition and the pattern of execution speak for Anthony’s authorship”). Auch die Autoren der jüngsten Monographie über van Dyck, Barnes, Poorter, Millar und Vey halten die Akademieskizze für eigenhändig von van Dyck (siehe Literatur). Diese Akademieskizze steht dem vorliegenden Gemälde am nächsten. Der knieende, bärtige Apostel am linken unteren Bildrand unserer Komposition scheint auf dem Bild in der Akademie spiegelverkehrt rechts unten auf. Eine weitere eng mit unserem Gemälde verwandte Skizze,“Die Ekstase des heiligen Augustinus” befindet sich in der Yale University Art Gallery in New Haven, Connecticut. Literatur: Erik Larsen,The Paintings of Anthony van Dyck, 1988, Bnd. I. S. 474, Abbildg. 498. Susan J. Barnes. Nora de Poorter, Oliver Millar, Horst Vey, Van Dyck A Complete Catalogue of the Paintings, 2004, S. 278 Abbildg. III 42.
Die Literaturangabe zu diesem Gemälde, das Prof. Horst Vey aufgrund eines Digitalphotos als "sehr eindrucksvoll" bezeichnete (schriftliche Mitteilung), bezieht sich auf die beiden van Dyck zugeschriebenen hier abgebildeten Kompositionen in Wien und in der Yale University.
Schätzpreis €3.500,- bis €5.000,-
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