Erwin Wurm im 21er Haus am 28. Juni 2017

Erwin Wurm Bilder Ausstellung performative Skulpturen

„An Erwin Wurm führt 2017 kein Weg vorbei.“, heißt es richtig in der Presseaussendung des Belvederes. Auch nicht für das Dorotheum.

So ist er nicht nur international in Ausstellungen vertreten oder bespielt neben Brigitte Kowanz den Österreichischen Pavillon bei der Biennale di Venezia, die ja heuer vom Dorotheum mitunterstützt wird, er war mit seiner Arbeit „Mutter“ aus 2014 in der Zeitgenössischen Kunst Auktion am 31. Mai 2017 mit dabei (erzielter Preis € 156.608) und auch das 21er Haus zeigt seit 2. Juni 2017 seine performativen Skulpturen und Plastiken.

Erwin Wurm „Mutter“, 2014, Bronze, 168 x 80 x 43 cm, Schätzwert € 70.000 – 120.000

Dorotheum & Belvedere laden ins
21er Haus zu Erwin Wurm

Bei freiem Eintritt laden das Belvedere und das Dorotheum
am Mittwoch, den 28. Juni 2017 von 18.00 bis 21.00 Uhr
in das 21er Haus, zu der Ausstellung
ERWIN WURM Performative Skulpturen aus den Jahren 1990 bis 2017“.

 

ERWIN WURM
Performative Skulpturen aus den Jahren 1990 bis 2017
2. Juni 2017 bis 10. September 2017
21er Haus, Belvedere

Erwin Wurm bearbeitet, überdenkt und überarbeitet seit über 30 Jahren die Ausdrucksmöglichkeiten der Bildhauerei. Sein vielfältiges, tiefgründiges und zugleich ironisches Œuvre umfasst nahezu alle Gattungen und erweitert den Begriff der Skulptur um interaktive, soziale sowie zeitliche Aspekte. Selbst das Folgen von Handlungsanweisungen kann bei Wurm zur Skulptur werden.

Um 1990 fand der Künstler mit den Performativen Skulpturen, ein Begriff, den Wurm für sich allein beansprucht, eine neue Ausdrucksform.
Die Einzelausstellung im 21er Haus umfasst rund 40 performative Skulpturen und Plastiken, darunter eine Reihe neuer Werke, die Wurm eigens für die Schau erarbeitet hat. In seinen jüngsten Arbeiten setzt sich Erwin Wurm mit herausragenden Beispielen der Architektur und Objekten des täglichen Gebrauchs auseinander. Ausgangsbasis sind Modelle und Blöcke aus Ton, die in der Regel von Wurm selbst oder von Personen, die er instruierte, gezielt bearbeitet werden. Spannung entsteht im Dialog zwischen der Urform und den Spuren, die die performativen Eingriffe hinterlassen. Der Körper wird dabei zum Material und Medium von Handlungsvollzügen. Den Werken aus Ton stehen in der Ausstellung Abgüsse aus Bronze, Aluminium, Eisen oder Polyester gegenüber.

Erwin Wurm im Interview über Kunst … lesen Sie hier mehr dazu!

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