Buccellati: una passione italiana

Buccellati

1919 in Mailand gegründet, steht das Schmuckunternehmen noch heute für Luxus und Leidenschaft, Qualität und Tradition.
Voll italienischer Passion schwärmt Luca Buccellati:

„You have to smell it!“

Wenn man den Familienmitgliedern Luca, Andrea und Lucrezia Buccellati zuhört, wie sie über die Schmuckstücke ihres Hauses sprechen, ist man von der tiefen Leidenschaft und Ehrfurcht unwillkürlich mitgerissen. In den Stücken, die der Zusammenarbeit der dritten und vierten Generation des traditionsreichen Familienunternehmens entspringen, spiegeln sich italienische Lebensfreude und klassische Handwerkskunst in formschöner Vollendung wider. Einerlei, ob ein Juwel rund um einen faszinierenden seltenen Farbstein oder der Entwurf zu einer außergewöhnlichen Juwelenkreation zuerst entsteht, immer schwingt die ausgeprägte Bewunderung des Firmengründers Mario für die Renaissance mit: So erinnert der typische Buccellati Stil an zarte, durchscheinende Spitzen, luftigen Tüll, feines Leinen oder edlen Damast.
Lucrezia Buccellati, CoCreative Designer, sieht es als ihre wesentliche Aufgabe, diesen Spirit zu erhalten und ihn durch Innovation zu adaptieren. So entstehen luftig leicht anmutende Ohrclips, die an die zarten, durchbrochenen Flügel von Redons Pferd in „La caduta di Fetonte“ erinnern. Auf Kundenwünsche wird bei Individualanfertigungen gerne eingegangen und klassische Entwürfe werden behutsam neu interpretiert.

Wichtig ist der Familie, dass die Basis stimmt. Unentbehrlich dafür sind klare Aufgabenteilungen unter den Familienmitgliedern und die hohen Qualitätsansprüche an jedes einzelne Stück, das die Werkstatt verlässt. Die Anforderungen an das handwerkliche Können der Werkmeister sind entsprechend hoch. Rund 250 Goldschmiede, Graveure, Fasser und Feinarbeiter schaffen in den ausschließlich in Italien niedergelassenen Werkstätten seit fast 100 Jahren wertvollste Kunstwerke auf höchstem Niveau. Viele der jungen Fachleute haben schon als Lehrlinge in der Firma angefangen oder die technischen Fertigkeiten von ihren Vätern gelernt und arbeiten nun selbst in der dritten oder vierten Generation für das Haus.

Formvollendete Technik

Traditionelle Techniken wie Sägen, Gravieren oder Fassen werden in den eigenen Werkstätten ausschließlich manuell umgesetzt. Genauestens achtet man darauf, dass jeder einzelne Arbeitsvorgang mit höchster Präzision vollendet wird. Laufend durchgeführte penible Qualitätskontrollen führen bisweilen dazu, dass einzelne Stücke von Neuem begonnen werden müssen. Großes Augenmerk widmet man im Produktionsprozess der Gravur. Dabei werden unterschiedliche Muster mit verschiedenen Sticheln in die Oberfläche gezogen und verleihen ihr einen sehr textilen, aber unverwechselbaren Charakter. Oder es reihen sich wie Bienenwaben mehreckige, einzeln ausgesägte Elemente aneinander und lassen den Eindruck feinsten Tülls oder durchscheinender Spitze entstehen. Da jedes Schmuckteil gesondert hergestellt wird, gleicht keines zu 100 Prozent dem anderen! Vom ursprünglichen Entwurf bis zum verkaufsfertigen Juwel sind viele handwerkliche Schritte notwendig, sodass die Arbeit an hochpreisigen Stücken bis zu ihrer Vollendung manchmal auch neun bis zwölf Monate in Anspruch nehmen kann. Doch für Luca Buccellati sind neben der Qualität auch Bildung und Loyalität der Goldschmiede wesentliche Bestandteile und Garanten des Erfolges.

„Wenn mir ein Schmuckstück vorgelegt wird, betrachte ich es immer zuallererst von der Rückseite! Die Verarbeitung sagt alles! Mein Vater hat schon gesagt:
Ob ein Stück Buccellati ist, muss man einfach riechen!“

Obwohl die Firma zu einem überwiegenden Teil an einen asiatischen Investor verkauft wurde, arbeiten Familienmitglieder nach wie vor in der Führung des Unternehmens. So bleibt die Leidenschaft mit der unverwechselbaren Verve der Familientradition versehen und zeigt sich in jedem einzelnen Stück.

Buccellati im Dorotheum – eine kleine Auswahl

 

AUKTION

Juwelen
19. Oktober 2017, 14 Uhr
Palais Dorotheum Wien

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