Auf die Plätze, fertig, los! Rasante Fahrzeuge zum Ersten, zum Zweiten … zum Dritten!

Insgesamt 39 Autos gehen in der Auktion Klassische Fahrzeuge am 17. Oktober an den Start, drei Katalognummern fallen allerdings besonders auf!

So hat der  Lancia Stratos HF Gruppe 4 aus 1974, nicht durch Restaurierung verändert, bereits Erfahrung in Renngeschichten. Am 23. Juli 1974 wird er mit der Fahrgestellnummer 1619 und der Karosserienummer 287, gemeinsam mit neun anderen gebaut und in Blau lackiert. Vier Jahre später erst, 1978, konnte dieser Stratos an seinen Erstbesitzer (Roberto Mervic aus Gorizia, für 6 Millionen Lire), an den Start gehen. Der Amateurrennfahrer baute seinen Stratos, der im Rennen immer noch konkurrenzfähig war, zum Gruppe 4 Rallyeauto aus, alte Fotos und Startlisten belegen, dass er an mehreren regionalen Rallyes teilnahm.
1982 verkaufte er den Stratos jedoch an Konrad Schmidt. Schmidt ließ den Wagen 1984 zu und behielt ihn bis 2001. Vom dritten Besitzer erwarb der Einbringer den Stratos im Jahr 2009 und ließ ihn in Österreich zu. Die Mechanik wurde überholt und das Fahrwerk gemäß genauer Gruppe 4 Vorschriften überarbeitet. Am 17. Oktober wird der Lancia Stratos HF Gruppe 4 mit der Losnummer 337 V und einem Schätzwert von 370.000 bis 470.000 Euro wieder an den Start gehen.

1974 Lancia Stratos HF Gruppe 4, Schätzwert
€ 370.000 – 470.000

Ihm folgt ein originalfarben silberner, 1960er Ferrari 250 GT Pininfarina Coupé Serie II, mit der Losnummer 338 V., er wurde laut dem Ferrari-Historiker Marcel Massini am 14. Mai 1960, mit der Chassis-Nummer 1989 GT, an die Carrozzeria Pininfarina (Auftragsnummer 29492) geliefert. Am 5. August verließ der fertige Ferrari in Grigio Argento die Werkshallen. Nach dem Start beim ersten Besitzer, Lionello Bodici in Padua, gelangte das Auto 1963 zu Luigi Chinetti Motors nach New York, dann weiter nach Los Angeles in den Besitz Robert C. Huntleys, die 1990er Jahre führten den Ferrari nach Japan, 2002 ging es zurück nach Kalifornien zur Symbolic Motor Car Company. Es geht weiter bis er 2011 an den aktuellen Besitzer nach Deutschland verkauft wurde. Dieser ließ den Wagen vollständig restaurieren.
Der Ferrari wurde komplett zerlegt, die Karosserie geschliffen und neu im Originalfarbton lackiert. Die komplette Mechanik, einschließlich Originalmotor, wurde überholt. Eine großzügige Fotodokumentation belegt den Umfang, vor allem aber die Qualität der ausgeführten Arbeiten. Der 1960er Ferrari 250 GT Pininfarina Coupé Serie II startet das Rennen mit einem Rufpreis von 180.000 Euro, geschätzt wird er auf 480.000 bis 620.000 Euro.

1960 Ferrari 250 GT Pininfarina Coupé Serie II, Schätzwert € 480.000 – 620.000
1960 Ferrari 250 GT Pininfarina Coupé Serie II, Schätzwert € 480.000 – 620.000

Als Abschluss der Dreien steht die 1963er Shelby Cobra 289 Mk. I CSX2104 in den Startlöchern – im Auktionskatalog! Als erste Cobra in Guardsman Blue lackiert, mit nur 9.674 Meilen auf der Uhr, einer vollständigen Dokumentation und einem Eintrag im World Registry of Cobras startet sie mit einem Schätzwert von 950.000 bis 1.250.000 Euro!

Lesen Sie mehr über den Mythos Cobra hier!

1963 Shelby Cobra 289 Mk. I CSX2104, Schätzwert € 950.000 – 1.250.000
1963 Shelby Cobra 289 Mk. I CSX2104, Schätzwert € 950.000 – 1.250.000

 

Klassische Fahrzeuge und Automobilia Auktion

Samstag, 17. Oktober 
Automobilia 13 Uhr
Fahrzeuge 16 Uhr
Besichtigung
Freitag, 16. Oktober: 10 bis 18 Uhr
Samstag, 17. Oktober: 9 Uhr bis Auktionsbeginn
Auktionsort
Classic Expo Salzburg, Messegelände Halle 9

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