Internationales Österreich

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Die Kunstwelt ist auch österreichisch:

So finden sich, laut Kunstkompass der Weltkunst, Arnulf Rainer, Erwin Wurm und Heimo Zobernig unter den 100 berühmtesten zeitgenössischen Künstlern weltweit; Franz West rangiert auf Platz 9 der bereits verstorbenen Unsterblichen eben dieser Zusammenstellung.
Gemeinsam stehen jene Künstler auf dieser Rangliste, auch sind sie regelmäßig in Auktionen des Dorotheum zu finden, erzielen jeder für sich gute Preise und bestimmen so zusammen das Bild österreichischer zeitgenössischer Kunst im internationalen Raum.

Arnulf Rainer reiste, nachdem er sich von Ernst Fuchs Fantastik abwandte, 1951 mit Maria Lassnig nach Paris; Franz West arbeitete zusammen mit Herbert Brandl und wird heute mit Heimo Zobernig ausgestellt; Otto Muehl verpasste auf seiner Reise nach Ägypten über Paris 1957 zwar Lassnig und Rainer, entwickelte dann aber mit Günter Brus den Wiener Aktionismus, während sich Rainer den Aktionisten zwar annäherte, der Gruppe aber niemals angehörte.

 

Maria Lassnig

Lebensstationen Maria Lassnigs, in Wien, Paris und New York geben ihrer Kunst Internationalität und die Tatsache, dass sie die erste weibliche Universitätsprofessorin im deutschsprachigen Raum war, akademische Größe.
Im Moment ist sie in Ausstellungen rund um die Welt vertreten, etwa in der Galerie Hauser Wirth & Schimmel in Los Angeles oder in einer umfangreichen Retrospektive der Tate Liverpool, welche jetzt ihre Europa-Tour startet.
2014 konnte das Dorotheum den Weltrekordpreis von 491.000 Euro für ihren „Wald“ erzielen.

Maria Lassnig "Der Wald", 1985
Maria Lassnig „Der Wald“, 1985

„Die Welt muss man gesehen oder gefühlt haben, das heißt, man muss etwas Spezifisches kennen, um es zu begreifen und es zu machen. Und nicht nur im Nebel oder beiläufig zu stehen.“ Maria Lassnig

Franz West

So singulär Franz Wests Stellung in der gegenwärtigen Kunst ist, so groß war doch sein Interesse verschiedene künstlerische Standpunkte in kollaborativen Prozessen einander gegenüberzustellen. In diesem Sinne widmet das 21er Haus West die Ausstellung ARTISTCLUB, welche im Dezember eröffnet wird.
Seine Arbeit „sailor“, welche etwa um 1975 entstanden ist, kann im November im Dorotheum im nationalen und internationalen künstlerischen Kontext gesehen werden: Österreichische Künstler, wie Herbert Brandl, Otto Muehl, Heimo Zobernig und Cornelius Kolig werden außerdem mit Werken vertreten sein.

 

 

 

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