mumok – Naturgeschichten. Spuren des Politischen

Candida Hörer, Zoologischer Garten Paris II, 1997 Edition 3/6 Farbfotografie, 26 x 37 cm Courtesy the artist © Bildrecht Wien, 2017

Mit der Ausstellung Naturgeschichten. Spuren des Politischen zeigt das mumok noch bis 24. Januar Arbeiten zu unterschiedlichen Themenfeldern im Wechselbezug von Natur und Geschichte. Damit stehen Darstellungen von Natur, die auf gesellschaftliche Prozesse und zeitgeschichtliche Ereignisse Bezug nehmen im Fokus.

Naturgeschichten. Spuren des Politischen, Christian Philipp Müller, Drei-Schwestern-Korridor, 2017, Foto: mumok / Klaus Pichler

Naturgeschichten

Die Präsentation spannt einen Bogen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Sie setzt mit Arbeiten konzeptueller Kunstrichtungen ein, die mit der Reflexion über die Rahmenbedingungen künstlerischer Produktion und Rezeption auch deren geschichtskritische Dimensionen thematisieren.

Vertreter der nachfolgenden Künstlergenerationen bedienen sich sowohl kolonialismuskritischer als auch gesellschaftskritischer Traditionen und aktualisieren diese in ihrem jeweiligen zeitgeschichtlichen Umfeld.

Natur als Indikator

Naturdarstellungen prägen auch Werke der Ausstellung, die sich mit Völkermord sowie mit Flucht und Widerstand im Rahmen totalitärer Systeme und kriegerischer Konflikte auseinandersetzen. Ein weiteres Themenfeld behandelt Veränderungen und Verwandlungen öffentlicher und historischer Orte durch natürliche Prozesse. Die alles überwuchernde Natur erweist sich dabei als Indikator geschichtlicher Dynamiken.

 

Kuratiert von Rainer Fuchs

Ausstellung:
mumok, 23. September 2017  bis 14. Jänner 2018
Museumsplatz 1
A-1070 Wien
www.mumok.at

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