Wiener Festwochen

Als langjähriger Kooperationspartner unterstützt das Dorotheum jährlich die Wiener Festwochen.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1927 haben sich die Wiener Festwochen zu einem bedeutenden kulturellen Ereignis entwickelt, das nicht nur lokale, sondern auch internationale Künstler und Besucher nach Wien zieht.

Resümee der Wiener Festwochen 2025:
Über 100.000 Besucher:innen in Wiener Republik der Liebe

Radikale Politkunst, große Klassikeradaptionen, heftige Diskursorgien und wilde Partys: Nach 38 intensiven Festivaltagen gehen die Wiener Festwochen 2025 am Sonntag zu Ende. Über 100.000 Menschen besuchten die Republik der Liebe, sorgten für mehr als hundert ausverkaufte Veranstaltungen und eine Auslastung von ca. 93% nach heutigem Stand. Via Streamings, Social Media und Fernsehübertragungen sprang der Funke der Republik der Liebe zu weiteren 730.000 Menschen über. Pulsierendes Herz des Festivals war das Funkhaus, das mit Konzertnächten, Kinderworkshops und Debatten allein 20.000 Menschen anzog.

Das Dorotheum unterstützte die Inszenierung:
„BURGTHEATER“
VON UND MIT ELFRIEDE JELINEK

Am 18. Mai 2025 feierte „Burgtheater“, inszeniert von Milo Rau, von und mit Elfriede Jelinek im Burgtheater seine Weltpremiere. 1981 als „böse Posse mit Gesang“ angekündigt, blieb das Stück von Elfriede Jelinek in Wien ungespielt. Damals ahnte nicht einmal Jelinek, dass „Burgtheater“ ihren Ruf als „Nestbeschmutzerin“ begründen sollte. In der Satire geht es um die NS-Verwicklungen Österreichs, erzählt anhand einer berühmten Schauspieldynastie. Für den Schweizer Regisseur Milo Rau, dem Jelinek nun exklusiv die Rechte für eine späte Premiere im Burgtheater einräumte, liefert diese Erzählung nur den Ausgangspunkt. Er nimmt die österreichische Gesellschaft in den Blick: Wie steht es um unser Verhältnis zu Faschismus und Mitläufertum? Und welche Rolle spielt dabei das (Burg-)Theater?

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Sujet der neuen Inszenierung „Burgtheater“
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