Henri Cartier-Bresson - Werke kaufen und verkaufen

22. August 1908, Chanteloup-en-Brie (Frankreich) – 3. August 2004, Montjustin (Frankreich)

Henri Cartier-Bresson ist besonders für seine Fotos von Paris und die Aufnahme von Momenten des Alltags bekannt. Eindrucksvoll und lebendig hielt er die Menschen fotografisch fest und dokumentierte wichtige Momente des 20. Jahrhunderts, wie etwa den Tag von Winston Churchills Tod oder die Trauernden am Tag von George VI Begräbnis am Trafalgar Square.

Henri Cartier-Bresson wuchs in einer Textilfabrikaten-Familie in Südfrankreich auf und studierte nach seinem Schulabschluss zunächst Malerei, bis er sich ab 1930 der Fotografie zuwandte. Zahlreiche Reisen, unter anderem an die Elfenbeinküste 1931, nach England oder nach New York zu Paul Strand, brachten ihm Erfahrung und Aufträge für Zeitschriften zu fotografieren. Bald konnte er seine Fotografien auch in Ausstellungen zeigen.
1940 geriet Bresson für drei Jahre in Kriegsgefangenschaft, die Flucht gelang und er konnte sich nach Paris durchschlagen, wo er sich als Fotograf der Resistance anschloss. Hier entstanden heute weltbekannte Aufnahmen der Besatzung und Befreiung der Stadt.
1947 wurde ihm sogar im Museum of Modern Art in New York eine Retrospektive gewidmet – man hielt ihn für im Krieg gefallen!
Im selben Jahr gründete er mit Robert Capa, David Seymour und George Rodger die Agentur Magnum Photos in New York.
Reisen führten Henri Cartier-Bresson nach Indien zu Mahatma Gandhi, nach China zur Gründung der Volksrepublik, nach Indonesien, wo er dessen Erlangung der Unabhängigkeit erlebte, er besuchte als einer der ersten ausländischen Fotografen die Sowjetunion und kam bis nach Kuba und Mexico. Er war der erste Fotograf, dessen Werk im Louvre ausgestellt wurde, diese Ehre wurde ihm 1955 zuteil.

Die Kunst der Fotografie von Henri Cartier-Bresson
Es ist der „entscheidende Augenblick“ der die Fotos von Cartier-Bresson zu eindrucksvollen Aufnahmen des Lebens macht. Die Beziehung zum Fotografierten, unauffällig und nicht aggressiv mit Blitz aufgenommen, im perfekten Ausschnitt. Die Bildkomposition erzählt die Geschichte des Dargestellten. Henri Cartier-Bresson verwendete hauptsächlich die handlichen Kleinbildkameras der Firma Leica, seine Bilder sind klassisch in Schwarz-Weiß. Henri Cartier-Bresson verstarb 2004 im Alter von 95 Jahren.

 

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