Herbert Zangs - Werke kaufen und verkaufen

27. März 1924, Krefeld (Deutschland) - 26. März 2003, Krefeld (Deutschland)

Der deutsche Maler und wichtige Vertreter der Kunstrichtung Informel Herbert Zangs wurde durch seine abstrakten Werke „Verweißungen“ bekannt. Daneben schuf er etliche figurative Reisebilder. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, wie den Kunstpreis der Stadt Krefeld (1952), den Preis des Franklin Institutes von America (1958) oder den Europapreis für Malerei der Biennale Ostende (1962).

Geboren 1924 in Krefeld, musste Herbert Zangs im Zweiten Weltkrieg Militärdienst leisten und war für einige Zeit in Kriegsgefangenschaft. Später studierte er von 1945 bis 1950 an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort beeinflussten ihn insbesondere seine Lehrer Otto Pankok und Wilhelm Herberholz. Zu seinen Kommilitonen gehörte auch Joseph Beuys. Nach seinem Studium bereiste Zangs, meist per Anhalter, zahlreiche Länder in Europa und Afrika.  
Zu internationaler Bekanntheit gelangte er durch die 1952 entstandenen Verweißungen. Die weißen Bilder wurden im Sinne des Action Painting erstellt, indem er die Farbe durch Tropfen, Spritzen oder in Häufchen gestisch auf den Malgrund aufbringt
Mit den Materialkollagen wurde er zum Vorreiter des deutschen Informel.

In den folgenden Jahrzehnten wechselte er häufig den Wohnort und lebte in Städten, wie Paris, New York und Ländern wie Japan, Australien und Afrika. 1977 stellte er seine Bilder auf der Documenta 6 in Kassel aus.

Das Werk von Herbert Zangs umfasst eine Vielzahl abstrakter Arbeiten. Im Laufe seines Lebens entwickelte er immer wieder neue Techniken. Parallel dazu entstanden auch zahlreiche figurative Bilder, die einen eher expressiven Charakter haben. Das Werk des Künstlers wird im Herbert Zangs Archiv in Paris dokumentiert.