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Lot Nr. 4 +


Konvolut (3 Stücke), Mali, Stamm: Dogon: Drei Halsreifen der Dogon, aus Gelbguss (Messing) gegossen.


Konvolut (3 Stücke), Mali, Stamm: Dogon: Drei Halsreifen der Dogon, aus Gelbguss (Messing) gegossen. - Tribal Art

Drei alte, flache Halsreifen der Dogon in Halbmond- oder Sichel-Form. Alle drei Objekte tragen an ihren beiden, oberen Enden Ösen für eine Trageschnur, sowie an ihren unteren Rändern Ösen für kleine Anhänger (hier nicht vorhanden). Alle drei Objekte wurden aus Gelbguss (Messing) in ‘verlorener Form’ gegossen.
1.: Der grössere der drei Halsreifen ist auch der am aufwändigsten dekorierte: Auf beiden spitz zulaufenden oberen Enden sitzen je eine menschliche Halb-Figur mit in die Hüften gestemmten, abgewinkelten Armen. Auf ihren Köpfen tragen sie große Ösen für die Trageschnur. Auf der vorderen Fläche befindet sich eine Schildkröte in der zentralen Mitte, und daneben -symmetrisch nach beiden Seiten angeordnet - zwei feinlinige Doppel-Spiralen und dann, von den äußeren Spitzen kommend, zwei Krokodile mit zarten Raster-Mustern auf ihren Rücken. H: ca. 23 cm; B: 26,5 cm. 2.: Der nächst-kleinere der drei Halsreifen zeigt dafür eine grössere, in sich breitere Fläche, einfacher dekoriert durch bogenförmige, abwechselnde Linien und Wellen-Linien, oben und unten gerahmt durch einfache Zopf-Bänder.
H: ca. 19 cm; B: ca. 20 cm. 3.: Der kleinste der drei Halsreifen zeigt eine, nach vorne in die untere Mitte spitz zulaufende Form. Breitere Quer-Linien teilen die Vorderseite in kleinere Flächen. H: 17 cm; B: 18 cm.
Insgesamt drei interessante, seltene Objekte, mit guter, älterer Patina. Alter: unbekannt. Ein formal vergleichbares Stück befindet sich im Brooklyn Museum in New York,
datiert in das 18. Jahrhundert, Inv.-Nr.: 74.67. (ME)

Experte: Prof. Erwin Melchardt Prof. Erwin Melchardt
+43-1-515 60-465

erwin.melchardt@dorotheum.at

20.02.2017 - 14:00

Rufpreis:
EUR 400,-

Konvolut (3 Stücke), Mali, Stamm: Dogon: Drei Halsreifen der Dogon, aus Gelbguss (Messing) gegossen.


Drei alte, flache Halsreifen der Dogon in Halbmond- oder Sichel-Form. Alle drei Objekte tragen an ihren beiden, oberen Enden Ösen für eine Trageschnur, sowie an ihren unteren Rändern Ösen für kleine Anhänger (hier nicht vorhanden). Alle drei Objekte wurden aus Gelbguss (Messing) in ‘verlorener Form’ gegossen.
1.: Der grössere der drei Halsreifen ist auch der am aufwändigsten dekorierte: Auf beiden spitz zulaufenden oberen Enden sitzen je eine menschliche Halb-Figur mit in die Hüften gestemmten, abgewinkelten Armen. Auf ihren Köpfen tragen sie große Ösen für die Trageschnur. Auf der vorderen Fläche befindet sich eine Schildkröte in der zentralen Mitte, und daneben -symmetrisch nach beiden Seiten angeordnet - zwei feinlinige Doppel-Spiralen und dann, von den äußeren Spitzen kommend, zwei Krokodile mit zarten Raster-Mustern auf ihren Rücken. H: ca. 23 cm; B: 26,5 cm. 2.: Der nächst-kleinere der drei Halsreifen zeigt dafür eine grössere, in sich breitere Fläche, einfacher dekoriert durch bogenförmige, abwechselnde Linien und Wellen-Linien, oben und unten gerahmt durch einfache Zopf-Bänder.
H: ca. 19 cm; B: ca. 20 cm. 3.: Der kleinste der drei Halsreifen zeigt eine, nach vorne in die untere Mitte spitz zulaufende Form. Breitere Quer-Linien teilen die Vorderseite in kleinere Flächen. H: 17 cm; B: 18 cm.
Insgesamt drei interessante, seltene Objekte, mit guter, älterer Patina. Alter: unbekannt. Ein formal vergleichbares Stück befindet sich im Brooklyn Museum in New York,
datiert in das 18. Jahrhundert, Inv.-Nr.: 74.67. (ME)

Experte: Prof. Erwin Melchardt Prof. Erwin Melchardt
+43-1-515 60-465

erwin.melchardt@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Tribal Art - Afrika, Orient, Asien, Indonesien, Ozeanien
Datum: 20.02.2017 - 14:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 11.02. - 20.02.2017