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Lot Nr. 3


Dogon, Mali: Eine alte, sogenannte ‘Hasen-’ oder ‘Hirsch-Maske’, genannt ‘Gomintogo-Maske’.


Eine sichtlich sehr alte ‘Hasen-’ oder ‘Hirsch-Maske’ der Dogon, von den Bandiagara-Bergen, im Osten von Mali. Diese ‘Gomintogo-Maske’ repräsentiert einen der rund 80 Masken-Typen der Dogon. Aus hellem Holz geschnitzt, mit hohen ‘Hasen-Ohren’, spitzem Scheitel, tief liegenden, dreieckigen Augen und langer, schmaler Nase. Mund und Kinn sind klein und rund nach vorne gezogen, wie auch beide Wangen. Die Maske ist weiss grundiert, sowie mit roten und schwarzen Punkten akzentuiert. Der Kinn-Fortsatz ist wohl sehr früh gebrochen und etwas später original ergänzt worden. Ein früher, senkrechter Abbruch an der linken Wangen-Seite hinten, mit Original-Reparatur (mit dünnem Draht und Baumwollfäden ‘genäht’), sowie zwei kleine, altersbedingte Ausbrüche und zarte Risse. Die Löcher zur Befestigung des Masken-Kostüms zeigen sehr alte Abnützungs-Spuren (zum Teil durch lange Verwendung ausgebrochen), sowie Löcher an beiden Seiten unten, für einen ‘Biss-Stab’, mit dem der Tänzer die Maske vor seinem Gesicht fixiert hat. Ein ungewöhnlich altes Stück mit sehr guter Gebrauchs-Patina an seiner Oberfläche, an den Kanten und besonders an der Innenseite hinten. H: 42 cm; B: ca. 14,5 cm. 1. Drittel 20. Jh. (ME)

Provenienz:
Deutsche Privatsammlung.

Lit.:
‘Dogon’ von Hélène Leloup, Abb. 80; ‘Art of the Dogon’, The Metropolitan Museum of Art, New York (Lester Wunderman Collection), Abb. 27; ‘Die Kunst des schwarzen Afrika’ von Kerchache, Paudrat, Stephan, Abb. 285.

Experte: Prof. Erwin Melchardt Prof. Erwin Melchardt
+43-1-515 60-465

erwin.melchardt@dorotheum.at

20.02.2017 - 14:00

Erzielter Preis: **
EUR 1.250,-
Rufpreis:
EUR 700,-

Dogon, Mali: Eine alte, sogenannte ‘Hasen-’ oder ‘Hirsch-Maske’, genannt ‘Gomintogo-Maske’.


Eine sichtlich sehr alte ‘Hasen-’ oder ‘Hirsch-Maske’ der Dogon, von den Bandiagara-Bergen, im Osten von Mali. Diese ‘Gomintogo-Maske’ repräsentiert einen der rund 80 Masken-Typen der Dogon. Aus hellem Holz geschnitzt, mit hohen ‘Hasen-Ohren’, spitzem Scheitel, tief liegenden, dreieckigen Augen und langer, schmaler Nase. Mund und Kinn sind klein und rund nach vorne gezogen, wie auch beide Wangen. Die Maske ist weiss grundiert, sowie mit roten und schwarzen Punkten akzentuiert. Der Kinn-Fortsatz ist wohl sehr früh gebrochen und etwas später original ergänzt worden. Ein früher, senkrechter Abbruch an der linken Wangen-Seite hinten, mit Original-Reparatur (mit dünnem Draht und Baumwollfäden ‘genäht’), sowie zwei kleine, altersbedingte Ausbrüche und zarte Risse. Die Löcher zur Befestigung des Masken-Kostüms zeigen sehr alte Abnützungs-Spuren (zum Teil durch lange Verwendung ausgebrochen), sowie Löcher an beiden Seiten unten, für einen ‘Biss-Stab’, mit dem der Tänzer die Maske vor seinem Gesicht fixiert hat. Ein ungewöhnlich altes Stück mit sehr guter Gebrauchs-Patina an seiner Oberfläche, an den Kanten und besonders an der Innenseite hinten. H: 42 cm; B: ca. 14,5 cm. 1. Drittel 20. Jh. (ME)

Provenienz:
Deutsche Privatsammlung.

Lit.:
‘Dogon’ von Hélène Leloup, Abb. 80; ‘Art of the Dogon’, The Metropolitan Museum of Art, New York (Lester Wunderman Collection), Abb. 27; ‘Die Kunst des schwarzen Afrika’ von Kerchache, Paudrat, Stephan, Abb. 285.

Experte: Prof. Erwin Melchardt Prof. Erwin Melchardt
+43-1-515 60-465

erwin.melchardt@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Tribal Art - Afrika, Orient, Asien, Indonesien, Ozeanien
Datum: 20.02.2017 - 14:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 11.02. - 20.02.2017


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.