Lot Nr. 808


Walter Vopava *


(Wien 1948 geb.)
Ohne Titel, auf der Rückseite signiert Vopava sowie Widmung, signiert, datiert Vopava 94, Dispersion auf Leinwand, 206 x 157 cm, ger., (K)

Ausgestellt:
Walter Vopava, Sezession, Wien 23. Dezember 1994 – 21. Januar 1995

Provenienz:
Privatsammlung, Wien – direkt vom Künstler

Die Arbeiten von Walter Vopava entwickeln den malerischen Raum. Der Emanzipation von Sujets folgt die Emanation der Mittel. Die Gleich(un)wertigkeit von Malduktus, Farbe und Form führt zu einem Wirkungsapparat, der quasi ein Sujet auf einer anderen Erkenntnisebene vermittelt. Es ist gleichsam das Bild nicht über, sondern von Malerei, durch Malerei, das hier zum Wirken kommt. Es zeigt sich, daß Malerei nicht nur das Gemalte vermittelt, sondern vor allem auch das Malen selbst malt. Die Verwendung von Schwarz als das Malen von maximaler Verdichtung ist als kompositorischer Vorhalt für die gesetzten Farben evident. Der malerische Raum ist nicht ein Raum des Perspektivischen im Sinne von einem Vorne, Mitte und Hinten, es ist vielmehr ein Raum wechselseitiger Durchdringung oder besser Durchwirkung (mikro-)kosmischer Pigmentnebel…
Adolf Krischanitz, (Ab)gebildete Malerei – Text aus dem Katalog zu der oben angeführten Ausstellung.

02.06.2016 - 18:00

Erzielter Preis: **
EUR 9.375,-
Schätzwert:
EUR 10.000,- bis EUR 16.000,-

Walter Vopava *


(Wien 1948 geb.)
Ohne Titel, auf der Rückseite signiert Vopava sowie Widmung, signiert, datiert Vopava 94, Dispersion auf Leinwand, 206 x 157 cm, ger., (K)

Ausgestellt:
Walter Vopava, Sezession, Wien 23. Dezember 1994 – 21. Januar 1995

Provenienz:
Privatsammlung, Wien – direkt vom Künstler

Die Arbeiten von Walter Vopava entwickeln den malerischen Raum. Der Emanzipation von Sujets folgt die Emanation der Mittel. Die Gleich(un)wertigkeit von Malduktus, Farbe und Form führt zu einem Wirkungsapparat, der quasi ein Sujet auf einer anderen Erkenntnisebene vermittelt. Es ist gleichsam das Bild nicht über, sondern von Malerei, durch Malerei, das hier zum Wirken kommt. Es zeigt sich, daß Malerei nicht nur das Gemalte vermittelt, sondern vor allem auch das Malen selbst malt. Die Verwendung von Schwarz als das Malen von maximaler Verdichtung ist als kompositorischer Vorhalt für die gesetzten Farben evident. Der malerische Raum ist nicht ein Raum des Perspektivischen im Sinne von einem Vorne, Mitte und Hinten, es ist vielmehr ein Raum wechselseitiger Durchdringung oder besser Durchwirkung (mikro-)kosmischer Pigmentnebel…
Adolf Krischanitz, (Ab)gebildete Malerei – Text aus dem Katalog zu der oben angeführten Ausstellung.


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst, Teil 2
Datum: 02.06.2016 - 18:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 21.05. - 02.06.2016


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

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