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Lot Nr. 117


Franz Caucig


Franz Caucig - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen

(Görz 1755-1828 Wien) Der Abschied Hektors von Andromache, Feder in brauner Tusche, grau laviert auf Bütten, auf Unterlage montiert, 50 x 74,5 cm, gerahmt, (Sch)

Provenienz: Privatsammlung, Frankreich.

Franz Caucig war Schüler von Heinrich Friedrich Füger an der Wiener Akademie, 1779 studierte er in Bologna und Rom, nach einem kurzen Aufenthalt in Wien hielt er sich längere Zeit in Mantua und Venedig auf. Ab 1799 war er Professor und Rat, seit 1820 Direktor der Wiener Akademie. Neben Altarbildern und Porträts galt seine Vorliebe jedoch Themen aus der antiken Mythologie und Geschichte, die er in einer strengen klassizistischen Formensprache umsetzte.
Bei der vorliegenden Zeichnung könnte es sich um einen Entwurf für nicht ausgeführtes oder verschollenes Gemälde handeln. Das Thema "Hektor und Andromache" wurde auch von Füger in einem Gemälde (Öl auf Leinwand, 20,2 x 16,5 cm) umgesetzt. Dieses ist jedoch heute nicht mehr nachweisbar (ehem. Inv. der Belvederegalerie, 1875/76) und nur noch über eine s/w-Reproduktion bekannt. Anders als bei Füger ist die Szene bei Caucig als querformatige Komposition angelegt. In dem bewegten Handlungsablauf, der dynamischen Interaktion der Figuren und der architektonischen Kulisse ist die Zeichnung mit Fügers mehrfiguren mythologischen Bildern der 1780er Jahre vergleichbar.

Literatur:Vgl. Robert Keil, Heinrich Friedrich Füger 1751-1818. Nur wenigen ist es vergönnt das Licht der Wahrheit zu sehen, Wien 2009, WV 116, S. 233.

Expertin: Mag. Astrid-Christina Schierz Mag. Astrid-Christina Schierz
+43-1-515 60-546

astrid.schierz@dorotheum.at

30.03.2016 - 15:00

Schätzwert:
EUR 5.000,- bis EUR 7.000,-

Franz Caucig


(Görz 1755-1828 Wien) Der Abschied Hektors von Andromache, Feder in brauner Tusche, grau laviert auf Bütten, auf Unterlage montiert, 50 x 74,5 cm, gerahmt, (Sch)

Provenienz: Privatsammlung, Frankreich.

Franz Caucig war Schüler von Heinrich Friedrich Füger an der Wiener Akademie, 1779 studierte er in Bologna und Rom, nach einem kurzen Aufenthalt in Wien hielt er sich längere Zeit in Mantua und Venedig auf. Ab 1799 war er Professor und Rat, seit 1820 Direktor der Wiener Akademie. Neben Altarbildern und Porträts galt seine Vorliebe jedoch Themen aus der antiken Mythologie und Geschichte, die er in einer strengen klassizistischen Formensprache umsetzte.
Bei der vorliegenden Zeichnung könnte es sich um einen Entwurf für nicht ausgeführtes oder verschollenes Gemälde handeln. Das Thema "Hektor und Andromache" wurde auch von Füger in einem Gemälde (Öl auf Leinwand, 20,2 x 16,5 cm) umgesetzt. Dieses ist jedoch heute nicht mehr nachweisbar (ehem. Inv. der Belvederegalerie, 1875/76) und nur noch über eine s/w-Reproduktion bekannt. Anders als bei Füger ist die Szene bei Caucig als querformatige Komposition angelegt. In dem bewegten Handlungsablauf, der dynamischen Interaktion der Figuren und der architektonischen Kulisse ist die Zeichnung mit Fügers mehrfiguren mythologischen Bildern der 1780er Jahre vergleichbar.

Literatur:Vgl. Robert Keil, Heinrich Friedrich Füger 1751-1818. Nur wenigen ist es vergönnt das Licht der Wahrheit zu sehen, Wien 2009, WV 116, S. 233.

Expertin: Mag. Astrid-Christina Schierz Mag. Astrid-Christina Schierz
+43-1-515 60-546

astrid.schierz@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
Datum: 30.03.2016 - 15:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 23.03. - 30.03.2016