Lot Nr. 1010


Arman *


Arman * - Zeitgenössische Kunst, Teil 2

(Nizza 1928–2005 New York),
Mega, 1988, Unikat, zerschnittene Cellos in Bronze und Holz, mit Bronzebögen, 125 x 118 x 62 cm, (PP)

Das Werk ist in den Arman Studio Archives, New York, unter Archiv-Nr. APA# 8310.88.009 verzeichnet.

Provenienz:
europäische Privatsammlung.

„Dann erschien ihm das Objekt selbst wert, beachtet zu werden, und er begann es auf seine eigene Art und Weise ‚zu behandeln‘. Und diese ist sehr speziell: Seine Absicht besteht darin, es von seiner Materialfunktion zu befreien, sodass seine einzig mögliche Funktion als Kunstwerk darin besteht, ‚den Geist anzuregen‘, anstatt weiterhin einem materiellen Zweck zu dienen. Wie konnte er das besser anstellen, als Objekte wie Musikinstrumente zu zerbrechen, zu zerteilen oder zu verbrennen. [...] Interessanterweise ist es möglich, die abstrakte Schönheit einer kaputten Geige schätzen zu lernen, sobald man sich emotional von der mit ihr verbundenen Situationalität frei gemacht hat; und in gewisser Weise lehrt einen Arman, dass Dinge, die man niemals für schön gehalten hätte, sich tatsächlich als sehr ästhetisch erweisen können.“
(www.gallerypieters.com, 12.10.2015)

Expertin: Mag. Patricia Pálffy Mag. Patricia Pálffy
+43-1-515 60-386

patricia.palffy@dorotheum.at

26.11.2015 - 18:00

Erzielter Preis: **
EUR 30.000,-
Schätzwert:
EUR 25.000,- bis EUR 35.000,-

Arman *


(Nizza 1928–2005 New York),
Mega, 1988, Unikat, zerschnittene Cellos in Bronze und Holz, mit Bronzebögen, 125 x 118 x 62 cm, (PP)

Das Werk ist in den Arman Studio Archives, New York, unter Archiv-Nr. APA# 8310.88.009 verzeichnet.

Provenienz:
europäische Privatsammlung.

„Dann erschien ihm das Objekt selbst wert, beachtet zu werden, und er begann es auf seine eigene Art und Weise ‚zu behandeln‘. Und diese ist sehr speziell: Seine Absicht besteht darin, es von seiner Materialfunktion zu befreien, sodass seine einzig mögliche Funktion als Kunstwerk darin besteht, ‚den Geist anzuregen‘, anstatt weiterhin einem materiellen Zweck zu dienen. Wie konnte er das besser anstellen, als Objekte wie Musikinstrumente zu zerbrechen, zu zerteilen oder zu verbrennen. [...] Interessanterweise ist es möglich, die abstrakte Schönheit einer kaputten Geige schätzen zu lernen, sobald man sich emotional von der mit ihr verbundenen Situationalität frei gemacht hat; und in gewisser Weise lehrt einen Arman, dass Dinge, die man niemals für schön gehalten hätte, sich tatsächlich als sehr ästhetisch erweisen können.“
(www.gallerypieters.com, 12.10.2015)

Expertin: Mag. Patricia Pálffy Mag. Patricia Pálffy
+43-1-515 60-386

patricia.palffy@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst, Teil 2
Datum: 26.11.2015 - 18:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 14.11. - 26.11.2015


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.