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Lot Nr. 42


Simon de Vos


Simon de Vos - Alte Meister

(Antwerpen 1603–1676)
Das Fest des Bacchus,
Öl auf Leinwand, 162 x 208,5 cm, gerahmt

Wir danken Klaus Ertz, der das vorliegende Gemälde anhand des Originals als authentisches Werk von Simon de Vos bestätigte (schriftliche Mitteilung).

Klaus Ertz schreibt über das vielseitige Oeuvre von Simon de Vos: “Allerdings stellte er auch fröhlich musizierende Gesellschaften dar, die stilistisch und kompositionell eine deutliche Verwandtschaft mit dem verbreiteten holländischen Genre dieser Thematik zeigen. Gerade bei diesen Bildern des Genres vermischen sich holländische Vorstellungen im Stile von Palamedesz. mit der abwechslungsreichen Farbgebung und dem barocken Schwung eines Peter Paul Rubens”.

Um die Zuschreibung des bisher unbekannten, nicht signierten Gemäldes an Simon de Vos abzusichern, vergleicht Ertz es mit folgenden eigenhändigen Werken des Malers:

1. Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn (Musée Calvet, Avignon, 1630er Jahre);
2. Allegorie der Fünf Sinne (Auktion Sotheby’s, Amsterdam, 18. Mai 2010, Lot 18);
3. Triumph des Bacchus (Auktion Christie’s, London, 5. Juli 1991, späte 1630er Jahre);
4. Der Triumph des Bacchus in Indien (Auktion Dorotheum, Wien, 2. Oktober 2002, Lot 161, späte 1630er Jahre);
5. Der Kindermord zu Bethlehem (Galerie Rafael Valls, London, datiert 1647)

Bei den Bacchus-Darstellungen orientierte sich Vos am Triumphzug des Bacchus von Maerten van Heemskerck (Kunsthistorisches Museum, Wien). Ertz kommt zu dem Schluss: “Das zu begutachtende Gemälde Fest des Bacchus ist ein höchst bedeutungsvolles, eigenhändiges Gemälde von Simon de Vos, entstanden in den späten 30er Jahren des 17. Jahrhunderts in Antwerpen.”

Experte: Dr. Alexander Strasoldo Dr. Alexander Strasoldo
+43 1 515 60 312

oldmasters@dorotheum.com

20.10.2015 - 18:00

Schätzwert:
EUR 50.000,- bis EUR 70.000,-

Simon de Vos


(Antwerpen 1603–1676)
Das Fest des Bacchus,
Öl auf Leinwand, 162 x 208,5 cm, gerahmt

Wir danken Klaus Ertz, der das vorliegende Gemälde anhand des Originals als authentisches Werk von Simon de Vos bestätigte (schriftliche Mitteilung).

Klaus Ertz schreibt über das vielseitige Oeuvre von Simon de Vos: “Allerdings stellte er auch fröhlich musizierende Gesellschaften dar, die stilistisch und kompositionell eine deutliche Verwandtschaft mit dem verbreiteten holländischen Genre dieser Thematik zeigen. Gerade bei diesen Bildern des Genres vermischen sich holländische Vorstellungen im Stile von Palamedesz. mit der abwechslungsreichen Farbgebung und dem barocken Schwung eines Peter Paul Rubens”.

Um die Zuschreibung des bisher unbekannten, nicht signierten Gemäldes an Simon de Vos abzusichern, vergleicht Ertz es mit folgenden eigenhändigen Werken des Malers:

1. Das Gleichnis vom Verlorenen Sohn (Musée Calvet, Avignon, 1630er Jahre);
2. Allegorie der Fünf Sinne (Auktion Sotheby’s, Amsterdam, 18. Mai 2010, Lot 18);
3. Triumph des Bacchus (Auktion Christie’s, London, 5. Juli 1991, späte 1630er Jahre);
4. Der Triumph des Bacchus in Indien (Auktion Dorotheum, Wien, 2. Oktober 2002, Lot 161, späte 1630er Jahre);
5. Der Kindermord zu Bethlehem (Galerie Rafael Valls, London, datiert 1647)

Bei den Bacchus-Darstellungen orientierte sich Vos am Triumphzug des Bacchus von Maerten van Heemskerck (Kunsthistorisches Museum, Wien). Ertz kommt zu dem Schluss: “Das zu begutachtende Gemälde Fest des Bacchus ist ein höchst bedeutungsvolles, eigenhändiges Gemälde von Simon de Vos, entstanden in den späten 30er Jahren des 17. Jahrhunderts in Antwerpen.”

Experte: Dr. Alexander Strasoldo Dr. Alexander Strasoldo
+43 1 515 60 312

oldmasters@dorotheum.com


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
old.masters@dorotheum.at

+43 1 515 60 403
Auktion: Alte Meister
Datum: 20.10.2015 - 18:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 10.10. - 20.10.2015