Lot Nr. 1030


Alexandre da Cunha *


Alexandre da Cunha * - Zeitgenössische Kunst, Teil 2

(Rio de Janeiro 1969 geb. - lebt und arbeitet in London)
Can I live, 2004, gefundene Skateboards, Mischtechnik, 112 x 124 x 134 cm, (PP)

Provenienz:
Vilma Gold, London
aus einer Europäischen Sammlung

Der in London lebende brasilianische Künstler Alexandre da Cunha ist bekannt für seinen Gebrauch von alltäglichen Materialien, sowohl kleinen (Kolbenstopfen, Sonnenhüten und Küchenutensilien) als auch großen (Bügelbrettern, industriellen Stahltreppen und Betonsitzbänken). Er synthetisiert diese alltäglichen Elemente zu Gegenständen, die sich jeder Identifizierung entziehen und auf Strukturen und Formen aus der Kunstgeschichte anspielen. […] Da Cunhas Materialauswahl spiegelt seiner eigenen Praxis wider. So wie Beton unendlich geschmeidig ist, genauso ist da Cunhas Umgang mit alltäglichen Gegenständen – Skateboards, Liegestühle und Betonmischmaschinen gelten alle als ebenbürtige Bausteine für seine Skulpturen. (Text: CRG Gallery)

Was man aber bemerken sollte – und das hat einen Bezug zum Begriff der Ausschlachtung – ist, dass alles, was wir einnehmen, auf eine sehr spezifische brasilanische Art und Weise verdaut wird. Ich verändere die meisten Gegenstände, die ich benutze, daher sind sie nicht Readymades im Sinne von Duchamp. Sie sind größtenteils ziemlich universell, aber sie bringen noch den spezifischen Kontext ihrer Herkunft mit sich – eine besondere Ästhetik und Geschichte. 
– Alexandre da Cunha im Gespräch mit Jens Hoffman, CCA Wattis

Provenienz:
Vilma Gold, London
aus einer Europäischen Sammlung

Der in London lebende brasilianische Künstler Alexandre da Cunha ist bekannt für seinen Gebrauch von alltäglichen Materialien, sowohl kleinen (Kolbenstopfen, Sonnenhüten und Küchenutensilien) als auch großen (Bügelbrettern, industriellen Stahltreppen und Betonsitzbänken). Er synthetisiert diese alltäglichen Elemente zu Gegenständen, die sich jeder Identifizierung entziehen und auf Strukturen und Formen aus der Kunstgeschichte anspielen. […] Da Cunhas Materialauswahl spiegelt seiner eigenen Praxis wider. So wie Beton unendlich geschmeidig ist, genauso ist da Cunhas Umgang mit alltäglichen Gegenständen – Skateboards, Liegestühle und Betonmischmaschinen gelten alle als ebenbürtige Bausteine für seine Skulpturen. (Text: CRG Gallery) Was man aber bemerken sollte – und das hat einen Bezug zum Begriff der Ausschlachtung – ist, dass alles, was wir einnehmen, auf eine sehr spezifische brasilianische Art und Weise verdaut wird. Ich verändere die meisten Gegenstände, die ich benutze, daher sind sie nicht Readymades im Sinne von Duchamp. Sie sind größtenteils ziemlich universell, aber sie bringen noch den spezifischen Kontext ihrer Herkunft mit sich – eine besondere Ästhetik und Geschichte.
– Alexandre da Cunha im Gespräch mit Jens Hoffman, CCA Wattis

Expertin: Mag. Patricia Pálffy Mag. Patricia Pálffy
+43-1-515 60-386

patricia.palffy@dorotheum.at

11.06.2015 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 17.500,-
Schätzwert:
EUR 14.000,- bis EUR 18.000,-

Alexandre da Cunha *


(Rio de Janeiro 1969 geb. - lebt und arbeitet in London)
Can I live, 2004, gefundene Skateboards, Mischtechnik, 112 x 124 x 134 cm, (PP)

Provenienz:
Vilma Gold, London
aus einer Europäischen Sammlung

Der in London lebende brasilianische Künstler Alexandre da Cunha ist bekannt für seinen Gebrauch von alltäglichen Materialien, sowohl kleinen (Kolbenstopfen, Sonnenhüten und Küchenutensilien) als auch großen (Bügelbrettern, industriellen Stahltreppen und Betonsitzbänken). Er synthetisiert diese alltäglichen Elemente zu Gegenständen, die sich jeder Identifizierung entziehen und auf Strukturen und Formen aus der Kunstgeschichte anspielen. […] Da Cunhas Materialauswahl spiegelt seiner eigenen Praxis wider. So wie Beton unendlich geschmeidig ist, genauso ist da Cunhas Umgang mit alltäglichen Gegenständen – Skateboards, Liegestühle und Betonmischmaschinen gelten alle als ebenbürtige Bausteine für seine Skulpturen. (Text: CRG Gallery)

Was man aber bemerken sollte – und das hat einen Bezug zum Begriff der Ausschlachtung – ist, dass alles, was wir einnehmen, auf eine sehr spezifische brasilanische Art und Weise verdaut wird. Ich verändere die meisten Gegenstände, die ich benutze, daher sind sie nicht Readymades im Sinne von Duchamp. Sie sind größtenteils ziemlich universell, aber sie bringen noch den spezifischen Kontext ihrer Herkunft mit sich – eine besondere Ästhetik und Geschichte. 
– Alexandre da Cunha im Gespräch mit Jens Hoffman, CCA Wattis

Provenienz:
Vilma Gold, London
aus einer Europäischen Sammlung

Der in London lebende brasilianische Künstler Alexandre da Cunha ist bekannt für seinen Gebrauch von alltäglichen Materialien, sowohl kleinen (Kolbenstopfen, Sonnenhüten und Küchenutensilien) als auch großen (Bügelbrettern, industriellen Stahltreppen und Betonsitzbänken). Er synthetisiert diese alltäglichen Elemente zu Gegenständen, die sich jeder Identifizierung entziehen und auf Strukturen und Formen aus der Kunstgeschichte anspielen. […] Da Cunhas Materialauswahl spiegelt seiner eigenen Praxis wider. So wie Beton unendlich geschmeidig ist, genauso ist da Cunhas Umgang mit alltäglichen Gegenständen – Skateboards, Liegestühle und Betonmischmaschinen gelten alle als ebenbürtige Bausteine für seine Skulpturen. (Text: CRG Gallery) Was man aber bemerken sollte – und das hat einen Bezug zum Begriff der Ausschlachtung – ist, dass alles, was wir einnehmen, auf eine sehr spezifische brasilianische Art und Weise verdaut wird. Ich verändere die meisten Gegenstände, die ich benutze, daher sind sie nicht Readymades im Sinne von Duchamp. Sie sind größtenteils ziemlich universell, aber sie bringen noch den spezifischen Kontext ihrer Herkunft mit sich – eine besondere Ästhetik und Geschichte.
– Alexandre da Cunha im Gespräch mit Jens Hoffman, CCA Wattis

Expertin: Mag. Patricia Pálffy Mag. Patricia Pálffy
+43-1-515 60-386

patricia.palffy@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst, Teil 2
Datum: 11.06.2015 - 15:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 30.05. - 11.06.2015


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.