Lot Nr. 1029


Katharina Grosse * - Zeitgenössische Kunst, Teil 2

Katharina Grosse *

(Freiburg im Breisgau 1961 geb.)
Ohne Titel, rückseitig signiert Katharina Grosse sowie 2-fach datiert 2002 und 2002/2004 und mit Richtungspfeil versehen, Acryl auf Aluminium, 188 x 125 cm (PS)

Provenienz:
Galerie Conrads, Düsseldorf (dort vom jetzigen Besitzer erworben)
Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen

Katharina Grosse lebt und arbeitet in Berlin. Sie studiert von 1982-86 an der Kunstakademie in Münster als Schülerin von Norbert Tadeusz und Johannes Brus. Von 1986 - 90 studiert sie an der Kunstakademie bei Gotthard Graubner, der sie auch als Meisterschülerin annimmt. 1990 beendet sie das Studium. Grosse, die zwischen 2000 und 2010 an der Kunsthochschule Berlin Weißensee lehrte, ist heute Professorin an der Kunstakademie in Düsseldorf.

Die Malerei von Katharina Grosse kennt keine Grenzen. Seit Mitte der 80er Jahre lotet sie systematisch die Möglichkeiten der ungegenständlichen Malerei aus. Nach Anfängen in der Tradition der Farbfeldmalerei, verwandelt sie nun ganze Räume und Architekturen in komplexe Farbwelten und setzt sich somit über materialbezogene Schranken hinweg. Ebenso unterschiedlich wie die Formen des Farbauftrags etwa durch Pinsel, Rolle oder Spritzpistole verwendet sie Farbträger wie Leinwand, Papier, Aluminium, Böden, Fassaden und Erdhaufen. Die Loslösung der Malerei von den klassischen Bildträgern und die Eroberung des Raumes ist charakteristisch für viele Arbeiten von Katharina Grosse.

Aber auch die traditionellen Bildträger bleiben Teil ihres Gesamtwerks. Die Arbeit von Katharina Grosse aus dem Jahre 2002/04 auf Aluminium, zeigt ein kaum durchschaubares, vielschichtiges Konglomerat an Vermischungen, die aus Überlagerungen transparenter Farblinien, Bahnen und Sprühlinien herrühren, genauso wie Farbrinnsale physikalisch gelenkt den Malgrund senkrecht hinablaufen. Schlingen, Kurven, Bahnen, Läufe und Spuren beschreiben nicht nur einen wechselseitigen Duktus der Malerei, sondern entwickeln immer komplexere Gestalten, die im Bild zu implodieren scheinen. Die dynamischen Malspuren durchdringen sich in der Arbeit von Grosse zu einer Verwirbelung von Farben, zu einem visuellen Farbrausch und lassen die Farbe eigenmächtig expandieren.

Katharina Grosse steht im Kunstkompass 2015 auf Rang 2 der Liste „Aufsteiger des Jahres“.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

11.06.2015 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 40.000,-
Schätzwert:
EUR 12.000,- bis EUR 15.000,-
Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200

Auktion:

Zeitgenössische Kunst, Teil 2

Datum:

11.06.2015 - 15:00

Auktionsort:

Wien | Palais Dorotheum

Besichtigung:

30.05. - 11.06.2015



** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.

Katharina Grosse *

(Freiburg im Breisgau 1961 geb.)
Ohne Titel, rückseitig signiert Katharina Grosse sowie 2-fach datiert 2002 und 2002/2004 und mit Richtungspfeil versehen, Acryl auf Aluminium, 188 x 125 cm (PS)

Provenienz:
Galerie Conrads, Düsseldorf (dort vom jetzigen Besitzer erworben)
Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen

Katharina Grosse lebt und arbeitet in Berlin. Sie studiert von 1982-86 an der Kunstakademie in Münster als Schülerin von Norbert Tadeusz und Johannes Brus. Von 1986 - 90 studiert sie an der Kunstakademie bei Gotthard Graubner, der sie auch als Meisterschülerin annimmt. 1990 beendet sie das Studium. Grosse, die zwischen 2000 und 2010 an der Kunsthochschule Berlin Weißensee lehrte, ist heute Professorin an der Kunstakademie in Düsseldorf.

Die Malerei von Katharina Grosse kennt keine Grenzen. Seit Mitte der 80er Jahre lotet sie systematisch die Möglichkeiten der ungegenständlichen Malerei aus. Nach Anfängen in der Tradition der Farbfeldmalerei, verwandelt sie nun ganze Räume und Architekturen in komplexe Farbwelten und setzt sich somit über materialbezogene Schranken hinweg. Ebenso unterschiedlich wie die Formen des Farbauftrags etwa durch Pinsel, Rolle oder Spritzpistole verwendet sie Farbträger wie Leinwand, Papier, Aluminium, Böden, Fassaden und Erdhaufen. Die Loslösung der Malerei von den klassischen Bildträgern und die Eroberung des Raumes ist charakteristisch für viele Arbeiten von Katharina Grosse.

Aber auch die traditionellen Bildträger bleiben Teil ihres Gesamtwerks. Die Arbeit von Katharina Grosse aus dem Jahre 2002/04 auf Aluminium, zeigt ein kaum durchschaubares, vielschichtiges Konglomerat an Vermischungen, die aus Überlagerungen transparenter Farblinien, Bahnen und Sprühlinien herrühren, genauso wie Farbrinnsale physikalisch gelenkt den Malgrund senkrecht hinablaufen. Schlingen, Kurven, Bahnen, Läufe und Spuren beschreiben nicht nur einen wechselseitigen Duktus der Malerei, sondern entwickeln immer komplexere Gestalten, die im Bild zu implodieren scheinen. Die dynamischen Malspuren durchdringen sich in der Arbeit von Grosse zu einer Verwirbelung von Farben, zu einem visuellen Farbrausch und lassen die Farbe eigenmächtig expandieren.

Katharina Grosse steht im Kunstkompass 2015 auf Rang 2 der Liste „Aufsteiger des Jahres“.

Provenienz:
Galerie Conrads, Düsseldorf (dort vom jetzigen Besitzer erworben)
Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen

Katharina Grosse lebt und arbeitet in Berlin. Sie studiert von 1982-86 an der Kunstakademie in Münster als Schülerin von Norbert Tadeusz und Johannes Brus. Von 1986 - 90 studiert sie an der Kunstakademie bei Gotthard Graubner, der sie auch als Meisterschülerin annimmt. 1990 beendet sie das Studium. Grosse, die zwischen 2000 und 2010 an der Kunsthochschule Berlin Weißensee lehrte, ist heute Professorin an der Kunstakademie in Düsseldorf.

Die Malerei von Katharina Grosse kennt keine Grenzen. Seit Mitte der 80er Jahre lotet sie systematisch die Möglichkeiten der ungegenständlichen Malerei aus. Nach Anfängen in der Tradition der Farbfeldmalerei, verwandelt sie nun ganze Räume und Architekturen in komplexe Farbwelten und setzt sich somit über materialbezogene Schranken hinweg. Ebenso unterschiedlich wie die Formen des Farbauftrags etwa durch Pinsel, Rolle oder Spritzpistole verwendet sie Farbträger wie Leinwand, Papier, Aluminium, Böden, Fassaden und Erdhaufen. Die Loslösung der Malerei von den klassischen Bildträgern und die Eroberung des Raumes ist charakteristisch für viele Arbeiten von Katharina Grosse.

Aber auch die traditionellen Bildträger bleiben Teil ihres Gesamtwerks. Die Arbeit von Katharina Grosse aus dem Jahre 2002/04 auf Aluminium, zeigt ein kaum durchschaubares, vielschichtiges Konglomerat an Vermischungen, die aus Überlagerungen transparenter Farblinien, Bahnen und Sprühlinien herrühren, genauso wie Farbrinnsale physikalisch gelenkt den Malgrund senkrecht hinablaufen. Schlingen, Kurven, Bahnen, Läufe und Spuren beschreiben nicht nur einen wechselseitigen Duktus der Malerei, sondern entwickeln immer komplexere Gestalten, die im Bild zu implodieren scheinen. Die dynamischen Malspuren durchdringen sich in der Arbeit von Grosse zu einer Verwirbelung von Farben, zu einem visuellen Farbrausch und lassen die Farbe eigenmächtig expandieren.

Katharina Grosse steht im Kunstkompass 2015 auf Rang 2 der Liste „Aufsteiger des Jahres“.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de