Lot Nr. 48


Baule, Elfenbeinküste: Eine sogenannte 'Kpan-Maske', aus dem Kult-Komplex der 'Goli-Maskentänze' der Baule.


Baule, Elfenbeinküste: Eine sogenannte 'Kpan-Maske', aus dem Kult-Komplex der 'Goli-Maskentänze' der Baule. - Stammeskunst/Tribal-Art

Diese Maske, 'Kpan' genannt, ist einer von vier Masken-Typen, die bei den 'Goli-Maskentänzen' der Baule auftreten. Diese 'Goli-Tänze' finden in Zeiten von Gefahren, von Krankheiten und bei Begräbnissen statt. Sie sollen allgemein vor Unheil schützen und übernatürliche Mächte positiv beeinflussen.
Vorliegende 'Kpan-Maske' stellt eine Frau und Mutter dar. Sie ist aus hellem Holz geschnitzt, trägt eine hohe und fein gearbeitete Turm-Frisur mit Zopf-Knöpfen an beiden Seiten. Die Frisur und das Gesicht, mit den stammesüblichen Narben-Tätowierungen, sind schwarz gefärbt. Der breite, nicht geschwärzte Rand der Maske dient zur Befestigung des Kostüms. An der Rückseite ist innen ein 'Biss-Stab' für den Maskentänzer eingesetzt.
Ein älteres Stück mit guter Gebrauchs-Patina und nur minimalen, unbedeutenden Altersschäden.
1. Hälfte 20. Jh.; H: 38 cm. (ME)

Literatur: 'Baule. African Art - Western Eyes' von Susan M. Vogel, Abb. S. 175, 184, 185, 186.

Experte: Prof. Erwin Melchardt Prof. Erwin Melchardt
+43-1-515 60-465

erwin.melchardt@dorotheum.at

26.05.2015 - 15:00

Schätzwert:
EUR 3.600,- bis EUR 4.000,-

Baule, Elfenbeinküste: Eine sogenannte 'Kpan-Maske', aus dem Kult-Komplex der 'Goli-Maskentänze' der Baule.


Diese Maske, 'Kpan' genannt, ist einer von vier Masken-Typen, die bei den 'Goli-Maskentänzen' der Baule auftreten. Diese 'Goli-Tänze' finden in Zeiten von Gefahren, von Krankheiten und bei Begräbnissen statt. Sie sollen allgemein vor Unheil schützen und übernatürliche Mächte positiv beeinflussen.
Vorliegende 'Kpan-Maske' stellt eine Frau und Mutter dar. Sie ist aus hellem Holz geschnitzt, trägt eine hohe und fein gearbeitete Turm-Frisur mit Zopf-Knöpfen an beiden Seiten. Die Frisur und das Gesicht, mit den stammesüblichen Narben-Tätowierungen, sind schwarz gefärbt. Der breite, nicht geschwärzte Rand der Maske dient zur Befestigung des Kostüms. An der Rückseite ist innen ein 'Biss-Stab' für den Maskentänzer eingesetzt.
Ein älteres Stück mit guter Gebrauchs-Patina und nur minimalen, unbedeutenden Altersschäden.
1. Hälfte 20. Jh.; H: 38 cm. (ME)

Literatur: 'Baule. African Art - Western Eyes' von Susan M. Vogel, Abb. S. 175, 184, 185, 186.

Experte: Prof. Erwin Melchardt Prof. Erwin Melchardt
+43-1-515 60-465

erwin.melchardt@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Stammeskunst/Tribal-Art
Datum: 26.05.2015 - 15:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 20.05. - 26.05.2015