Lot Nr. 26


Fante, Ghana: Eine reizende Mutter-Kind-Figur, 'Esi Mansa'genannt.


Fante, Ghana: Eine reizende Mutter-Kind-Figur, 'Esi Mansa'genannt. - Stammeskunst/Tribal-Art

Eine glücklich lächelnde Mutter, die auf einem typischen Hocker sitzt und ihr Kind säugt. Aus leichtem, hellem Holz geschnitzt. Die Zopf-Frisur der Mutter ist schwarz gefärbt, sonst ist alles mit weißer Kreide oder Kaolin überzogen. Solche Maternité-Darstellungen 'Esi Mansa' werden bei den Fante in Kult-Schreinen aufgestellt, sollen die Fruchtbarkeit der Frauen fördern, bei Geburten helfen, sowie für Wohlergehen und ausreichende Nahrung sorgen.
Bei der hier präsentierten 'Esi Mansa'-Skulptur trägt die Mutter vier kleine Glasperlen-Ketten an den Armen(weiß und gelb), stammestypische Narben-Tattoos auf beiden Wangen und Halsringe. Dem Fante-Schnitzer ist jedoch an dieser Mutter-Figur ein origineller, kleiner Fehler unterlaufen: An der linken Hand der Mutter liegt der Daumen an der falschen Seite. Eine Besonderheit an diesem Einzelstück! Sonst zeigt diese Maternité-Schreinfigur eine gute, ältere, teils glänzende Patina und nur minimale Schäden (Farbabrieb und kleine Brüche am linken Fuß und am Sockel des Hockers).
1. Hälfte 20. Jh.; H: 30 cm. (ME)

Provenienz: Österreichische Sammlung.

Literatur: 'Encyclopedia of African Art an Culture' von K.-F. Schädler, Abb. S. 233.

Experte: Prof. Erwin Melchardt Prof. Erwin Melchardt
+43-1-515 60-465

erwin.melchardt@dorotheum.at

26.05.2015 - 15:00

Schätzwert:
EUR 2.600,- bis EUR 2.800,-

Fante, Ghana: Eine reizende Mutter-Kind-Figur, 'Esi Mansa'genannt.


Eine glücklich lächelnde Mutter, die auf einem typischen Hocker sitzt und ihr Kind säugt. Aus leichtem, hellem Holz geschnitzt. Die Zopf-Frisur der Mutter ist schwarz gefärbt, sonst ist alles mit weißer Kreide oder Kaolin überzogen. Solche Maternité-Darstellungen 'Esi Mansa' werden bei den Fante in Kult-Schreinen aufgestellt, sollen die Fruchtbarkeit der Frauen fördern, bei Geburten helfen, sowie für Wohlergehen und ausreichende Nahrung sorgen.
Bei der hier präsentierten 'Esi Mansa'-Skulptur trägt die Mutter vier kleine Glasperlen-Ketten an den Armen(weiß und gelb), stammestypische Narben-Tattoos auf beiden Wangen und Halsringe. Dem Fante-Schnitzer ist jedoch an dieser Mutter-Figur ein origineller, kleiner Fehler unterlaufen: An der linken Hand der Mutter liegt der Daumen an der falschen Seite. Eine Besonderheit an diesem Einzelstück! Sonst zeigt diese Maternité-Schreinfigur eine gute, ältere, teils glänzende Patina und nur minimale Schäden (Farbabrieb und kleine Brüche am linken Fuß und am Sockel des Hockers).
1. Hälfte 20. Jh.; H: 30 cm. (ME)

Provenienz: Österreichische Sammlung.

Literatur: 'Encyclopedia of African Art an Culture' von K.-F. Schädler, Abb. S. 233.

Experte: Prof. Erwin Melchardt Prof. Erwin Melchardt
+43-1-515 60-465

erwin.melchardt@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Stammeskunst/Tribal-Art
Datum: 26.05.2015 - 15:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 20.05. - 26.05.2015