Lot Nr. 786


Louise SPANNRING * - Osterauktion - Kunst und Antiquitäten

Louise SPANNRING *

(Villach 1894 - 1982 Puch bei Salzburg) "Hl. Hubertus", datiert 1955, Unikat, hellroter Scherben, handmodelliert, färbig patiniert, auf Sockel stehend, vorderseitig beschriftet: "St. Hubertus", rückseitig datiert:1955, Monogramm LS, Gesamthöhe ca. 58 cm, kleiner Teil der Speerfeder fehlt, minimale Absplitterungen Ruf 1200

Louise Spannring studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule u. a. unter Barwig und Powolny. Sie war auch Mitarbeiterin der Wiener Werkstätte. Von 1919 - 1960 errichtete sie in Salzburg eine Keramikwerkstatt und gründete auch eine sehr erfolgreiche keramische Schule. Prof. Spannring entwickelte eine eigene unverkennbare Arbeitsweise und ist ein eindrucksvolles Beispiel der Lebensfähigkeit künstlerischer Traditionen. Ihre liebevollen Arbeiten knüpfen an bodenständige Entwicklungen, die bis ins Mittelalter zurückreichen an. Ihre Inspiration holte sie sich aus der alten Volkskunst und dem ländlichen Barock. Spannring ist sehr berühmt in Keramik und Krippenhandwerk und gehört zu den bedeutendsten Keramikern unserer Heimat. Sie gestaltete zahlreiche in- und ausländische Ausstellungen und genießt auch einen sehr guten Ruf im Ausland. In Neni Biebl fand Luise Spannring eine treue Freundin und kongeniale Mitarbeiterin und es wurde keine Serienproduktion erzeugt. Ihre Werke sind signiert WS und LS und befinden in zahlreichen Museen(u. a. Salzburg Museum) und in Privatbesitz. Prof. Spannring arbeitete und lebte bis 1982 in ihrem Atelier in Puch bescheiden und öffentlichkeitsscheu.

Expertin: Margit Palka

17.04.2014 - 15:00

Schätzwert:
EUR 1.800,- bis EUR 2.200,-
Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00, Sa.: 09.00 - 13.00
clients-sbg@dorotheum.at

+43 662 871671 22

Auktion:

Osterauktion - Kunst und Antiquitäten

Datum:

17.04.2014 - 15:00

Auktionsort:

Salzburg

Besichtigung:

02.04. - 17.04.2014

Louise SPANNRING *

(Villach 1894 - 1982 Puch bei Salzburg) "Hl. Hubertus", datiert 1955, Unikat, hellroter Scherben, handmodelliert, färbig patiniert, auf Sockel stehend, vorderseitig beschriftet: "St. Hubertus", rückseitig datiert:1955, Monogramm LS, Gesamthöhe ca. 58 cm, kleiner Teil der Speerfeder fehlt, minimale Absplitterungen Ruf 1200

Louise Spannring studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule u. a. unter Barwig und Powolny. Sie war auch Mitarbeiterin der Wiener Werkstätte. Von 1919 - 1960 errichtete sie in Salzburg eine Keramikwerkstatt und gründete auch eine sehr erfolgreiche keramische Schule. Prof. Spannring entwickelte eine eigene unverkennbare Arbeitsweise und ist ein eindrucksvolles Beispiel der Lebensfähigkeit künstlerischer Traditionen. Ihre liebevollen Arbeiten knüpfen an bodenständige Entwicklungen, die bis ins Mittelalter zurückreichen an. Ihre Inspiration holte sie sich aus der alten Volkskunst und dem ländlichen Barock. Spannring ist sehr berühmt in Keramik und Krippenhandwerk und gehört zu den bedeutendsten Keramikern unserer Heimat. Sie gestaltete zahlreiche in- und ausländische Ausstellungen und genießt auch einen sehr guten Ruf im Ausland. In Neni Biebl fand Luise Spannring eine treue Freundin und kongeniale Mitarbeiterin und es wurde keine Serienproduktion erzeugt. Ihre Werke sind signiert WS und LS und befinden in zahlreichen Museen(u. a. Salzburg Museum) und in Privatbesitz. Prof. Spannring arbeitete und lebte bis 1982 in ihrem Atelier in Puch bescheiden und öffentlichkeitsscheu.

Louise Spannring studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule u. a. unter Barwig und Powolny. Sie war auch Mitarbeiterin der Wiener Werkstätte. Von 1919 - 1960 errichtete sie in Salzburg eine Keramikwerkstatt und gründete auch eine sehr erfolgreiche keram