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Lot Nr. 316


Ciro Ferri


Ciro Ferri - Alte Meister

(Rom 1633–1689)
Christus und die Samaritanerin am Brunnen,
Öl auf Leinwand, 72 x 54 cm, nicht gerahmt

Provenienz:
Privatsammlung, Spanien

Das vorliegende Werk ist eine eigenhändige Variante des Gemäldes gleichen Bildthemas, das sich ehemals in der Sammlung Barberini befand und für welches Ciro Ferri im Jahr 1672 50 Scudi von der Familie Barberini erhielt. Das Bild, das sich heute in Vaduz befindet, weist eine faszinierende Provenienz auf: 1712 ist es in der Sammlung von Adam Andreas I. von Lichtenstein dokumentiert und wechselte dann mehrmals den Besitzer, bevor es 1986 von den Fürsten von Liechtenstein zurückerworben wurde (vgl. B. Davis, The drawings of Ciro Ferri, New York 1986, S. 34, S. 60, Anm. 109).

Die hier vorliegende Variante kann in die Mitte der 1670er Jahre datiert werden, wie der großzügige Raum, der der Natur in der Landschaft eingeräumt wird, sowie der deutliche Einfluss von Maratti in den Figuren nahelegen. Die Barberini-Bilder von Ciro Ferri und Pietro da Cortona fanden damals große Bewunderung, was die Ausführung von mehreren eigenhändigen und Werkstattvarianten erklärt.

Eine weitere Version des vorliegenden Gemäldes (47 x 35 cm) wurde am 10. Oktober 1991 bei Sotheby's, New York, als Lot 101 versteigert (als Ciro Ferri zugeschrieben).

Das vorliegende Gemälde wird in Maria Cristina Paoluzzis in Vorbereitung befindlicher Monografie über den Künstler als eigenhändiges Werk erscheinen.

17.10.2017 - 18:00

Erzielter Preis: **
EUR 17.500,-
Schätzwert:
EUR 8.000,- bis EUR 12.000,-

Ciro Ferri


(Rom 1633–1689)
Christus und die Samaritanerin am Brunnen,
Öl auf Leinwand, 72 x 54 cm, nicht gerahmt

Provenienz:
Privatsammlung, Spanien

Das vorliegende Werk ist eine eigenhändige Variante des Gemäldes gleichen Bildthemas, das sich ehemals in der Sammlung Barberini befand und für welches Ciro Ferri im Jahr 1672 50 Scudi von der Familie Barberini erhielt. Das Bild, das sich heute in Vaduz befindet, weist eine faszinierende Provenienz auf: 1712 ist es in der Sammlung von Adam Andreas I. von Lichtenstein dokumentiert und wechselte dann mehrmals den Besitzer, bevor es 1986 von den Fürsten von Liechtenstein zurückerworben wurde (vgl. B. Davis, The drawings of Ciro Ferri, New York 1986, S. 34, S. 60, Anm. 109).

Die hier vorliegende Variante kann in die Mitte der 1670er Jahre datiert werden, wie der großzügige Raum, der der Natur in der Landschaft eingeräumt wird, sowie der deutliche Einfluss von Maratti in den Figuren nahelegen. Die Barberini-Bilder von Ciro Ferri und Pietro da Cortona fanden damals große Bewunderung, was die Ausführung von mehreren eigenhändigen und Werkstattvarianten erklärt.

Eine weitere Version des vorliegenden Gemäldes (47 x 35 cm) wurde am 10. Oktober 1991 bei Sotheby's, New York, als Lot 101 versteigert (als Ciro Ferri zugeschrieben).

Das vorliegende Gemälde wird in Maria Cristina Paoluzzis in Vorbereitung befindlicher Monografie über den Künstler als eigenhändiges Werk erscheinen.


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
old.masters@dorotheum.at

+43 1 515 60 403
Auktion: Alte Meister
Datum: 17.10.2017 - 18:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 07.10. - 17.10.2017


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.