Lot Nr. 77


Ludwig Hartmann - Gemälde des 19. Jahrhunderts

Ludwig Hartmann

(München 1835-1902) Warten auf die Überfuhr, signiert und datiert Ludw. Hartmann München 1902, Öl auf Leinwand, 27 x 48,5 cm,gerahmt, (Rei)

Ludwig Hartmann Der Künstler begann zunächst eine Lehre als Lithograph, erreichte aber bereits mit 16 Jahren die Aufnahme in die Münchner Akademie bei Joseph Schlotthauer. Von 1853/54 an erhielt er Unterricht bei Johann Wagner-Deines, der seinen künstlerischen Lebensweg entscheidend prägte. Von ihm wurde er auf die Niederländer des 17. Jahrhunderts hingewiesen, die ihm erstes Vorbild wurden. Er bildete sich als Autodidakt weiter und befreundete sich mit Eduard Schleich d.Ä., dessen Pleinairismus in seinen Landschaftsszenen nachwirkte. Neben Landschaftsbildern bleibt sein Spezialgebiet das Arbeitspferd von Bauern, Schiffsziehern und Fuhrleuten aus dem bayrischen Voralpenland. Hartmann wurde mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt und 1891zum Professor ernannt. Seine sorgfältig gemalten Ölbilder mit einer tendenziellen Neigung zur Freilichtmalerei weisen ihn als Meister des Kolorismus aus. (Bruckmanns Lexikon Münchner Maler, Münchner Maler im 19. Jahrhundert, München 1982, Bd.2, S.97.)

Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at

12.10.2010 - 18:00

Erzielter Preis: **
EUR 23.480,-
Schätzwert:
EUR 8.000,- bis EUR 12.000,-
Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200

Auktion:

Gemälde des 19. Jahrhunderts

Datum:

12.10.2010 - 18:00

Auktionsort:

Wien | Palais Dorotheum

Besichtigung:

02.10. - 12.10.2010



** Kaufpreis exkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.

Ludwig Hartmann

(München 1835-1902) Warten auf die Überfuhr, signiert und datiert Ludw. Hartmann München 1902, Öl auf Leinwand, 27 x 48,5 cm,gerahmt, (Rei)

Ludwig Hartmann Der Künstler begann zunächst eine Lehre als Lithograph, erreichte aber bereits mit 16 Jahren die Aufnahme in die Münchner Akademie bei Joseph Schlotthauer. Von 1853/54 an erhielt er Unterricht bei Johann Wagner-Deines, der seinen künstlerischen Lebensweg entscheidend prägte. Von ihm wurde er auf die Niederländer des 17. Jahrhunderts hingewiesen, die ihm erstes Vorbild wurden. Er bildete sich als Autodidakt weiter und befreundete sich mit Eduard Schleich d.Ä., dessen Pleinairismus in seinen Landschaftsszenen nachwirkte. Neben Landschaftsbildern bleibt sein Spezialgebiet das Arbeitspferd von Bauern, Schiffsziehern und Fuhrleuten aus dem bayrischen Voralpenland. Hartmann wurde mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt und 1891zum Professor ernannt. Seine sorgfältig gemalten Ölbilder mit einer tendenziellen Neigung zur Freilichtmalerei weisen ihn als Meister des Kolorismus aus. (Bruckmanns Lexikon Münchner Maler, Münchner Maler im 19. Jahrhundert, München 1982, Bd.2, S.97.)

Ludwig Hartmann Der Künstler begann zunächst eine Lehre als Lithograph, erreichte aber bereits mit 16 Jahren die Aufnahme in die Münchner Akademie bei Joseph Schlotthauer. Von 1853/54 an erhielt er Unterricht bei Johann Wagner-Deines, der seinen künst

Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at