Lot Nr. 1577


Mathias Weischer *


Mathias Weischer * - Zeitgenössische Kunst

(Elte 1973 geb.) “Bad”, rückseitig betitelt, signiert, datiert M. Weischer 2002 sowie mit den Maßangaben versehen, Öl auf Leinwand, 103 x 82,5 cm, auf Keilrahmen, (PS)

Provenienz:
Galerie Frank Schlag, Essen
Privatsammlung Deutschland

Ausgestellt:
Neues Museum Weserburg, Bremen, 2005/2006, Aktuelle Malerei, Skulptur und Fotographie aus Dresden & Leipzig.

Matthias Weischer gilt als eine Zentralfigur der Neuen Leipziger Schule. Mit seinem Werk bewegt sich Weischer auf der schmalen Grenze zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei. Die bis 2007 entstandenen Gemälde zeigen meist menschenleere Innenräume, die bühnenartig in ungewöhnlichen Mehrfach-Perspektiven dargestellt werden und die durch abstrakte Elemente verfremdet sind. Stilistisch verweist Weischer mit der Raumausstattung, wie in diesem Werk die kiwigrüne Duschwanne, der Überlaufstöpsel, die Lampe und der himbeerfarbene Badvorleger auf die fünfziger und sechziger Jahre. Ganz im Stil der Leipziger Schule geht Matthias Weischer besonders auf Details ein und weist den Betrachter durch die Überbetonung einzelner Elemente, wie das nicht sichtbare gespiegelte Regal, auf den minimalen sichtbaren Kosmos hin.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

16.05.2013 - 19:00

Schätzwert:
EUR 60.000,- bis EUR 80.000,-

Mathias Weischer *


(Elte 1973 geb.) “Bad”, rückseitig betitelt, signiert, datiert M. Weischer 2002 sowie mit den Maßangaben versehen, Öl auf Leinwand, 103 x 82,5 cm, auf Keilrahmen, (PS)

Provenienz:
Galerie Frank Schlag, Essen
Privatsammlung Deutschland

Ausgestellt:
Neues Museum Weserburg, Bremen, 2005/2006, Aktuelle Malerei, Skulptur und Fotographie aus Dresden & Leipzig.

Matthias Weischer gilt als eine Zentralfigur der Neuen Leipziger Schule. Mit seinem Werk bewegt sich Weischer auf der schmalen Grenze zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei. Die bis 2007 entstandenen Gemälde zeigen meist menschenleere Innenräume, die bühnenartig in ungewöhnlichen Mehrfach-Perspektiven dargestellt werden und die durch abstrakte Elemente verfremdet sind. Stilistisch verweist Weischer mit der Raumausstattung, wie in diesem Werk die kiwigrüne Duschwanne, der Überlaufstöpsel, die Lampe und der himbeerfarbene Badvorleger auf die fünfziger und sechziger Jahre. Ganz im Stil der Leipziger Schule geht Matthias Weischer besonders auf Details ein und weist den Betrachter durch die Überbetonung einzelner Elemente, wie das nicht sichtbare gespiegelte Regal, auf den minimalen sichtbaren Kosmos hin.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst
Datum: 16.05.2013 - 19:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 04.05. - 16.05.2013