Lot Nr. 1534


Frank Stella


Frank Stella - Zeitgenössische Kunst

(Malden/MA 1936 geb.) Etymology (Q 10) aus Moby Dick Series, 1990, Aluminium und Stahl, 235 x 247 x 210 cm, (PS)

Fotoexpertise des Künstlers
Provenienz:
Dusan Gallery, Seoul
Privatsammlung, Berlin

Ausgestellt:
Kunstmuseum Wolfsburg, Frank Stella, Die Retrospektive. Werke 1958–2012, 8.9.2012–20.1.2013

Literatur:
Robert K. Wallace, Frank Stella’s Moby-Dick Series: Words and Shapes, Michigan 2000, Abb. S. 132
RES World Art/Art World, Istanbul 2012, S. 133 (ganzseitige Abb.) Ausstellungskatalog Kunstmuseum Wolfsburg, Frank Stella, Die Retrospektive, Werke 1958–2012, Ostfildern 2012, S.291, o. Abb.

Frank Stella begann seine Moby Dick Serie 1985 und vollendete sie mit den Illustrationen zu allen 135 Kapiteln der Novelle von Hermann Melville 1997, wovon neun Titel als große freistehende Plastiken angelegt sind. ”Etymology” ist nach dem der Novelle vorangestellten Kapitel benannt, das in erster Linie der Begriffserklärung des Wortes “whale” dient, welches nach Melville “named for his roundness” bedeutet und in 13 Sprachen zu finden ist. Diese Erklärung der Herkunft des Wortes “whale” nutzt Frank Stella zur Umsetzung seiner sehr explosiven und abstrakten Figuren. Er verleiht dem riesigen Meeressäuger keine reale Gestalt, sondern er vermittelt dem Betrachter vielmehr die Idee der Größe und des Umfangs des Tieres. “Stella’s “Etymology” is abstract but it is not flat. Shining in bright aluminium, it sits squarly on the floor, declaring its multisided presence. This Q construction was one of the first Moby-Dick pieces to take Stella off the wall.” Mit der grobmaschigen Wabenkonstruktion der einen Seite kann der Betrachter das riesige Maul des Meeressäugers mit den unzähligen Zähnen und Zotten assoziieren, andere Ansichten werden vom glatten Aluminium dominiert. Die Waben im Zentrum erzeugen durch ihre trichterförmig gebogene Form ein zweites Raumgefüge, wie der riesige Schlund des Wales, der in das Innere der Figur lenkt.”No single slide or photograph can capture its essential appearance, just as no single word or language can capture the essential whale.” (Wallace, S. 132)

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

16.05.2013 - 19:00

Erzielter Preis: **
EUR 244.300,-
Schätzwert:
EUR 200.000,- bis EUR 250.000,-

Frank Stella


(Malden/MA 1936 geb.) Etymology (Q 10) aus Moby Dick Series, 1990, Aluminium und Stahl, 235 x 247 x 210 cm, (PS)

Fotoexpertise des Künstlers
Provenienz:
Dusan Gallery, Seoul
Privatsammlung, Berlin

Ausgestellt:
Kunstmuseum Wolfsburg, Frank Stella, Die Retrospektive. Werke 1958–2012, 8.9.2012–20.1.2013

Literatur:
Robert K. Wallace, Frank Stella’s Moby-Dick Series: Words and Shapes, Michigan 2000, Abb. S. 132
RES World Art/Art World, Istanbul 2012, S. 133 (ganzseitige Abb.) Ausstellungskatalog Kunstmuseum Wolfsburg, Frank Stella, Die Retrospektive, Werke 1958–2012, Ostfildern 2012, S.291, o. Abb.

Frank Stella begann seine Moby Dick Serie 1985 und vollendete sie mit den Illustrationen zu allen 135 Kapiteln der Novelle von Hermann Melville 1997, wovon neun Titel als große freistehende Plastiken angelegt sind. ”Etymology” ist nach dem der Novelle vorangestellten Kapitel benannt, das in erster Linie der Begriffserklärung des Wortes “whale” dient, welches nach Melville “named for his roundness” bedeutet und in 13 Sprachen zu finden ist. Diese Erklärung der Herkunft des Wortes “whale” nutzt Frank Stella zur Umsetzung seiner sehr explosiven und abstrakten Figuren. Er verleiht dem riesigen Meeressäuger keine reale Gestalt, sondern er vermittelt dem Betrachter vielmehr die Idee der Größe und des Umfangs des Tieres. “Stella’s “Etymology” is abstract but it is not flat. Shining in bright aluminium, it sits squarly on the floor, declaring its multisided presence. This Q construction was one of the first Moby-Dick pieces to take Stella off the wall.” Mit der grobmaschigen Wabenkonstruktion der einen Seite kann der Betrachter das riesige Maul des Meeressäugers mit den unzähligen Zähnen und Zotten assoziieren, andere Ansichten werden vom glatten Aluminium dominiert. Die Waben im Zentrum erzeugen durch ihre trichterförmig gebogene Form ein zweites Raumgefüge, wie der riesige Schlund des Wales, der in das Innere der Figur lenkt.”No single slide or photograph can capture its essential appearance, just as no single word or language can capture the essential whale.” (Wallace, S. 132)

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst
Datum: 16.05.2013 - 19:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 04.05. - 16.05.2013


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.