Lot Nr. 26


Giuseppe Bernadino Bison


Giuseppe Bernadino Bison - Gemälde des 19. Jahrhunderts

(Palmanova in Friaul 1762-1844Mailand) Empfang der osmanischen Gesandtschaft beim Dogen von Venedig in der Sala del Collegio di Palazzo Ducale, Öl auf Leinwand, 68,5 x 83 cm, gerahmt, (Rei)

Gutachten
von Prof. Ugo Ruggeri vorhanden, der das Gemälde anhand eines Fotos bestätigt hat.
Der Dogenpalast in Venedig war seit dem 9. Jahrhundert Sitz der Juridiktion, Regierung und des Dogen der Republik Venedig. Im 14. Jahrhundert wurde der Palast, dessen Vorgängerbauten in den Jahrhunderten zuvor Opfer der Flammen wurden, in seiner heutigen Gestalt unter dem Dogen Bartolomeo Gradenigo umgebaut. Weitere An- und Umbauten erfolgten. Selbst als der Dogenpalast erneut im 15. und 16. Jahrhundert von Bränden heimgesucht wurde, entschloss sich die Republik, den Wiederaufbau nach den alten Plänen zu gestalten und dabei die neuen Pläne von Palladio nicht zu verwirklichen. Die Innenräume wurden jedoch dem Zeitgeschmack entsprechend ausgestattet. Im 19. Jahrhundert waren verschiedene Ämter untergebracht sowie die Biblioteca Marciana. Im Zuge von dringend notwendigen Restaurierungen entdeckte man 13 originale Säulen mit Kapitellen vom Portikus, die aus dem 13. Jahrhundert stammten und den Grundstock für das noch heute ansässige Museo dell'Operea di Palazzo bildeten. Die Ämter wurden bis auf eines ausquartiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zählt seither zu den berühmtesten Wahrzeichen Venedigs.

Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at

16.10.2012 - 18:00

Erzielter Preis: **
EUR 41.780,-
Schätzwert:
EUR 15.000,- bis EUR 20.000,-

Giuseppe Bernadino Bison


(Palmanova in Friaul 1762-1844Mailand) Empfang der osmanischen Gesandtschaft beim Dogen von Venedig in der Sala del Collegio di Palazzo Ducale, Öl auf Leinwand, 68,5 x 83 cm, gerahmt, (Rei)

Gutachten
von Prof. Ugo Ruggeri vorhanden, der das Gemälde anhand eines Fotos bestätigt hat.
Der Dogenpalast in Venedig war seit dem 9. Jahrhundert Sitz der Juridiktion, Regierung und des Dogen der Republik Venedig. Im 14. Jahrhundert wurde der Palast, dessen Vorgängerbauten in den Jahrhunderten zuvor Opfer der Flammen wurden, in seiner heutigen Gestalt unter dem Dogen Bartolomeo Gradenigo umgebaut. Weitere An- und Umbauten erfolgten. Selbst als der Dogenpalast erneut im 15. und 16. Jahrhundert von Bränden heimgesucht wurde, entschloss sich die Republik, den Wiederaufbau nach den alten Plänen zu gestalten und dabei die neuen Pläne von Palladio nicht zu verwirklichen. Die Innenräume wurden jedoch dem Zeitgeschmack entsprechend ausgestattet. Im 19. Jahrhundert waren verschiedene Ämter untergebracht sowie die Biblioteca Marciana. Im Zuge von dringend notwendigen Restaurierungen entdeckte man 13 originale Säulen mit Kapitellen vom Portikus, die aus dem 13. Jahrhundert stammten und den Grundstock für das noch heute ansässige Museo dell'Operea di Palazzo bildeten. Die Ämter wurden bis auf eines ausquartiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zählt seither zu den berühmtesten Wahrzeichen Venedigs.

Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Gemälde des 19. Jahrhunderts
Datum: 16.10.2012 - 18:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 06.10. - 16.10.2012


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

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