Lot Nr. 224


Thomas Ender


(Wien 1793-1875) Blick auf St. Peter in Rom aus der Gegend des Monte Mario Balduina, um 1820, signiert Tho. Ender, Aquarell auf Whatman, 13,5 x 20,4 cm, Passep., gerahmt, (Hu)

Provenienz:
Reinhold Hofstätter, Wien. Vergleiche: Walter Koschatzky, Thomas Ender, 1793-1875, Kammermaler Erzherzog Johanns, Graz 1982, S 43, Abb. 37, Blick von der Campagna auf Rom, um 1820. Fürst Metternich nahm Thomas Ender im März 1819 auf Hofreise nach Italien mit. Im Juni erhielt Ender ein mehrjähriges Stipendium in Rom. Hier kam er auch in Berührung mit Joseph Rebell, der ihn sehr beeinflusste. Im Herbst 1823 kehrte Ender schließlich nach Wien zurück. (Vgl. Walter Koschatzky, Thomas Ender 1793-1875, Kammermaler Erzherzog Johanns, Graz 1982, S 38, 42, 45).

Besonders beliebt bei Künstlern war die Ansicht von Rom von der Campagna aus. Thomas Ender hat das Motiv der Pinien im Vordergrund, die den Blick auf die leicht verschwommene Stadt im Hintergrund freigeben, ebenfalls gerne gemalt. Markant hebt sich die Silhouette des Petersdomes vom Himmel ab. Häusermeer - wie wir es heutzutage mit Rom verbinden -gab es bis kurz nach 1870 noch keines. Aus der von Ender gemalten Perspektive ist die Stadt im Großen und Ganzen hinter der Kirche versteckt. Die Hügel rechts der Kuppel sind bis heute ziemlich grün geblieben. Hier liegen die Villen Abamalek, Pallavicini und Aurelia Antica.

Wir danken Dr. Richard Bösel, Österreichisches Historisches Institut Rom, für die wissenschaftliche Unterstützung.

Expertin: Dr. Brigitte Huck Dr. Brigitte Huck
+43-1-515 60-378

19c.paintings@dorotheum.at

27.09.2017 - 15:00

Erzielter Preis: **
EUR 6.250,-
Schätzwert:
EUR 10.000,- bis EUR 12.000,-

Thomas Ender


(Wien 1793-1875) Blick auf St. Peter in Rom aus der Gegend des Monte Mario Balduina, um 1820, signiert Tho. Ender, Aquarell auf Whatman, 13,5 x 20,4 cm, Passep., gerahmt, (Hu)

Provenienz:
Reinhold Hofstätter, Wien. Vergleiche: Walter Koschatzky, Thomas Ender, 1793-1875, Kammermaler Erzherzog Johanns, Graz 1982, S 43, Abb. 37, Blick von der Campagna auf Rom, um 1820. Fürst Metternich nahm Thomas Ender im März 1819 auf Hofreise nach Italien mit. Im Juni erhielt Ender ein mehrjähriges Stipendium in Rom. Hier kam er auch in Berührung mit Joseph Rebell, der ihn sehr beeinflusste. Im Herbst 1823 kehrte Ender schließlich nach Wien zurück. (Vgl. Walter Koschatzky, Thomas Ender 1793-1875, Kammermaler Erzherzog Johanns, Graz 1982, S 38, 42, 45).

Besonders beliebt bei Künstlern war die Ansicht von Rom von der Campagna aus. Thomas Ender hat das Motiv der Pinien im Vordergrund, die den Blick auf die leicht verschwommene Stadt im Hintergrund freigeben, ebenfalls gerne gemalt. Markant hebt sich die Silhouette des Petersdomes vom Himmel ab. Häusermeer - wie wir es heutzutage mit Rom verbinden -gab es bis kurz nach 1870 noch keines. Aus der von Ender gemalten Perspektive ist die Stadt im Großen und Ganzen hinter der Kirche versteckt. Die Hügel rechts der Kuppel sind bis heute ziemlich grün geblieben. Hier liegen die Villen Abamalek, Pallavicini und Aurelia Antica.

Wir danken Dr. Richard Bösel, Österreichisches Historisches Institut Rom, für die wissenschaftliche Unterstützung.

Expertin: Dr. Brigitte Huck Dr. Brigitte Huck
+43-1-515 60-378

19c.paintings@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
Datum: 27.09.2017 - 15:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 19.09. - 27.09.2017


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.