Lot Nr. 1122


Giorgio de Chirico


Giorgio de Chirico - Klassische Moderne

(Volos, Griechenland, 1888-1978 Rom) Venezia, 1966, signiert G. De Chirico, rückseitig Bestätigung der Echtheit von Antonio Russo, Rom, 20. Juli 1967, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm, gerahmt, (PP)

Ausstellungen:Paesaggi d'Italia, Galleria La Torre, Mailand, Februar 2000; Metafisico Primo il Grande Giorgio de Chirico e qualche amico pittore. Soffici De Pisis Carrà Morandi Rosai, November 2004, Galleria d'Arte Maggiore, Bologna (rückseitig Aufkleber); Giorgio De Chirico. La fabrique des rèves, Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Paris, 12. Februar - 24. Mai 2009 (rückseitig Aufkleber); Giorgio Morandi e Giorgio de Chirico. Poesia e mistero si incontrano, Galleria d'Arte Maggiore, Bologna, 3. Oktober 2009 - 15. Februar 2010 Literatur:C. Bruni Sakraischik, Catalogo Generale Giorgio de Chirico, Band III, Electa, Mailand 1972, Nr. 14 (andere Maßangaben) mit Abb.; Ausst.-Kat. Paesaggi d'Italia, Galleria La Torre, Mailand, 2000, Abb. Nr. 11; Ausst.-Kat. Metafisico Primo il Grande Giorgio de Chirico e qualche amico pittore, Soffici De Pisis Carrà Morandi Rosai, Galleria d'Arte Maggiore, Bologna, 2004, Abb. Seite 130 Tafel 20; Ausst.-Kat. Giorgio De Chirico. La fabrique des rèves, Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Paris, 2009, Seite 192, Nr. 103 Provenienz:Sammlung Tabacchi, Pieve di Cadore; Galleria la Barcaccia, Neapel (rückseitig Stempel); Galleria d'Arte Maggiore, Bologna (rückseitig 1 Aufkleber sowie 1 Stempel); Privatsammlung, Mailand Giorgio de Chirico gelangte als Hauptvertreter der Pittura metafisica und Vorläufer des Surrealismus zu internationaler Bekanntheit. Jene Werke, die durch streng abgegrenzte Zonen von Licht und Dunkelheit sowie von Leere und Rätselhaftigkeit gekennzeichnet sind, stehen diametral zum vorliegenden Gemälde. Bereits 1930 kam es zu einem Bruch de Chiricos mit der Pittura metafisica. Von diesem Zeitpunkt an arbeitete der Künstler in barocker Malweise und mit enormem Pathos. Ab den 50er Jahren wandte sich der Italiener der Pittura metafisica wieder zu, wenngleich er ebenso Werke mit pathetischem Charakter schuf. Der dynamische barocke Pinselstrich zeigt sich in dem 1966 geschaffenen Gemälde "Venedig". Bei dieser Darstellung, die an Werke von Canaletto erinnert, erhalten die Betrachter einen Blick auf einen der berühmten Kanäle der Lagunenstadt. Wie auf einer Brücke stehend kann der Weg des Kanals, der links und rechts von prächtigen Palazzi gesäumt wird, verfolgt werden. De Chirico belebte sein Gemälde durch die Figuren in den Gondeln, das in leichter Bewegung erscheinende Wasser und den mit Wolken bedeckten Himmel.

Expertin: Mag. Patricia Pálffy Mag. Patricia Pálffy
+43-1-515 60-386

patricia.palffy@dorotheum.at

20.05.2010 - 19:00

Erzielter Preis: **
EUR 329.300,-
Schätzwert:
EUR 220.000,- bis EUR 280.000,-

Giorgio de Chirico


(Volos, Griechenland, 1888-1978 Rom) Venezia, 1966, signiert G. De Chirico, rückseitig Bestätigung der Echtheit von Antonio Russo, Rom, 20. Juli 1967, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm, gerahmt, (PP)

Ausstellungen:Paesaggi d'Italia, Galleria La Torre, Mailand, Februar 2000; Metafisico Primo il Grande Giorgio de Chirico e qualche amico pittore. Soffici De Pisis Carrà Morandi Rosai, November 2004, Galleria d'Arte Maggiore, Bologna (rückseitig Aufkleber); Giorgio De Chirico. La fabrique des rèves, Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Paris, 12. Februar - 24. Mai 2009 (rückseitig Aufkleber); Giorgio Morandi e Giorgio de Chirico. Poesia e mistero si incontrano, Galleria d'Arte Maggiore, Bologna, 3. Oktober 2009 - 15. Februar 2010 Literatur:C. Bruni Sakraischik, Catalogo Generale Giorgio de Chirico, Band III, Electa, Mailand 1972, Nr. 14 (andere Maßangaben) mit Abb.; Ausst.-Kat. Paesaggi d'Italia, Galleria La Torre, Mailand, 2000, Abb. Nr. 11; Ausst.-Kat. Metafisico Primo il Grande Giorgio de Chirico e qualche amico pittore, Soffici De Pisis Carrà Morandi Rosai, Galleria d'Arte Maggiore, Bologna, 2004, Abb. Seite 130 Tafel 20; Ausst.-Kat. Giorgio De Chirico. La fabrique des rèves, Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Paris, 2009, Seite 192, Nr. 103 Provenienz:Sammlung Tabacchi, Pieve di Cadore; Galleria la Barcaccia, Neapel (rückseitig Stempel); Galleria d'Arte Maggiore, Bologna (rückseitig 1 Aufkleber sowie 1 Stempel); Privatsammlung, Mailand Giorgio de Chirico gelangte als Hauptvertreter der Pittura metafisica und Vorläufer des Surrealismus zu internationaler Bekanntheit. Jene Werke, die durch streng abgegrenzte Zonen von Licht und Dunkelheit sowie von Leere und Rätselhaftigkeit gekennzeichnet sind, stehen diametral zum vorliegenden Gemälde. Bereits 1930 kam es zu einem Bruch de Chiricos mit der Pittura metafisica. Von diesem Zeitpunkt an arbeitete der Künstler in barocker Malweise und mit enormem Pathos. Ab den 50er Jahren wandte sich der Italiener der Pittura metafisica wieder zu, wenngleich er ebenso Werke mit pathetischem Charakter schuf. Der dynamische barocke Pinselstrich zeigt sich in dem 1966 geschaffenen Gemälde "Venedig". Bei dieser Darstellung, die an Werke von Canaletto erinnert, erhalten die Betrachter einen Blick auf einen der berühmten Kanäle der Lagunenstadt. Wie auf einer Brücke stehend kann der Weg des Kanals, der links und rechts von prächtigen Palazzi gesäumt wird, verfolgt werden. De Chirico belebte sein Gemälde durch die Figuren in den Gondeln, das in leichter Bewegung erscheinende Wasser und den mit Wolken bedeckten Himmel.

Expertin: Mag. Patricia Pálffy Mag. Patricia Pálffy
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patricia.palffy@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Klassische Moderne
Datum: 20.05.2010 - 19:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 05.05. - 20.05.2010


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

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