Lot Nr. 13


Tekke Tschowal,


Westturkestan, ca. 83 x 125 cm, Mitte 19. Jh. der Tekke Tschowal mit Salor-Gül und "Sagdag"-Sekundärmotiven zählt zur zweiten Generation dieser Gruppe, diese Tschowals waren bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur bei den Saloren in Gebrauch und wurden nach deren Unterwerfung vorwiegend von den Saryk- und in geringerer Anzahl von den Tekke-Stämmen übernommen, trotz des ursprünglichen hakenbesetzten Sterns im Salor-Gül, wirken die Güls durch die Zweireihigkeit, der Höhe nach gestaucht und sind ein Altersindiz für die Entstehung um 1850, die meist übliche Kotschanak-Bordüre wurde hier durch eine "Haibalbagi"-Musterung ersetzt, das Stück befindet sich in sehr gutem Gesamtzustand mit originalen Seitenkanten und unten mit Kelimresten des einstigen Rückteils, die rubinrote Seide ist stark korrodiert.

Publiziert:
Vanishing Jewels, Central Asian Tribal Weavings, Collection of Marvin and Frederica Amstey, Abb.: 27sowie am Buchcover.

weiterführende Lit.:
Jürg Rageth, Turkmenische Teppiche. Ein neuer Ansatz, Band 2, Seite 620 bis 622.

Experte: Wolfgang Matschek Wolfgang Matschek
+43-1-515 60-271, -314

Wolfgang.Matschek@dorotheum.at

09.04.2019 - 16:00

Schätzwert:
EUR 5.500,- bis EUR 6.000,-
Rufpreis:
EUR 5.500,-

Tekke Tschowal,


Westturkestan, ca. 83 x 125 cm, Mitte 19. Jh. der Tekke Tschowal mit Salor-Gül und "Sagdag"-Sekundärmotiven zählt zur zweiten Generation dieser Gruppe, diese Tschowals waren bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur bei den Saloren in Gebrauch und wurden nach deren Unterwerfung vorwiegend von den Saryk- und in geringerer Anzahl von den Tekke-Stämmen übernommen, trotz des ursprünglichen hakenbesetzten Sterns im Salor-Gül, wirken die Güls durch die Zweireihigkeit, der Höhe nach gestaucht und sind ein Altersindiz für die Entstehung um 1850, die meist übliche Kotschanak-Bordüre wurde hier durch eine "Haibalbagi"-Musterung ersetzt, das Stück befindet sich in sehr gutem Gesamtzustand mit originalen Seitenkanten und unten mit Kelimresten des einstigen Rückteils, die rubinrote Seide ist stark korrodiert.

Publiziert:
Vanishing Jewels, Central Asian Tribal Weavings, Collection of Marvin and Frederica Amstey, Abb.: 27sowie am Buchcover.

weiterführende Lit.:
Jürg Rageth, Turkmenische Teppiche. Ein neuer Ansatz, Band 2, Seite 620 bis 622.

Experte: Wolfgang Matschek Wolfgang Matschek
+43-1-515 60-271, -314

Wolfgang.Matschek@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Turkmenische Teppiche - eine Sammlung aus Schleswig-Holstein
Datum: 09.04.2019 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 03.04. - 09.04.2019