Lot Nr. 54


Salor Khaly Fragment,


Westturkestan, ca. 95 x 117 cm, Ende 18. Jh. links offener asymmetrischer Knoten in starker Kettschichtung, H 45, V 60 = 2.700 Kn/qdm; Alle salorischen Hauptteppiche besitzen ein äußerst homogenes Musterbild, inkl. der Bordüren, mit nur geringen Abweichungen bei einzelnen Exemplaren. Bei vorliegendem Fragment in leuchtendem Krapprot handelt es sich um das linke untere Teilstück mit zwei erhaltenen Reihen von jeweils vier klassischen Gülli-Güls als Primärmuster und den "Mini-Tschowal-Güls" Sekundärmotiven. Im Gegensatz zu den kleineren Salor-Erzeugnissen wurde bei ihren Hauptteppichen keine oder nur ganz spärlich Seide als Flormaterial verwendet. Auch bei diesem Fragment finden sich nur im Kern der Bordürenornamente teils einzelne Seidenknoten. Das Stück befindet sich mit niedrigem Florzustand in einer guten Farbigkeit. Die linke Seite ist noch original erhalten - alle anderen Ränder sind beschnitten.

weiterführende Lit.:
Elena Tsareva, Turkmen Carpets, Masterpieces of Steppe Art, from 16th to 19th Centuries, The Hoffmeister Collection, Abb.: 2a u. 2b; Jürg Rageth, Turkmenische Teppiche, Ein neuer Ansatz, Band I u. II, Kat. Nr.: 16, 17 u. 18; Elena Tsareva, Turkmen Carpets, The Neville Kingston collection, Abb.: Seite 26 u. 27; Robert Pinner u. Murray L. Eiland Jr. Between the Black Dessert and the Red, Turkmen Carpets from the Wiedersperg Collection, plate 1; Katalog zur Ausstellung der 7. ICOC im Hamburgischen Museum für Völkerkunde, Wie Blumen in der Wüste, Tafel 96; Uwe Jourdan, Battenberg Antiquitäten-Katalog, Turkmenische Teppiche, Abb.: 1; Werner Loges, Turkmenische Teppiche, Abb.: 17 u. 18.

Experte: Wolfgang Matschek Wolfgang Matschek
+43-1-515 60-271, -314

Wolfgang.Matschek@dorotheum.at

09.04.2019 - 16:00

Schätzwert:
EUR 8.000,- bis EUR 10.000,-
Rufpreis:
EUR 8.000,-

Salor Khaly Fragment,


Westturkestan, ca. 95 x 117 cm, Ende 18. Jh. links offener asymmetrischer Knoten in starker Kettschichtung, H 45, V 60 = 2.700 Kn/qdm; Alle salorischen Hauptteppiche besitzen ein äußerst homogenes Musterbild, inkl. der Bordüren, mit nur geringen Abweichungen bei einzelnen Exemplaren. Bei vorliegendem Fragment in leuchtendem Krapprot handelt es sich um das linke untere Teilstück mit zwei erhaltenen Reihen von jeweils vier klassischen Gülli-Güls als Primärmuster und den "Mini-Tschowal-Güls" Sekundärmotiven. Im Gegensatz zu den kleineren Salor-Erzeugnissen wurde bei ihren Hauptteppichen keine oder nur ganz spärlich Seide als Flormaterial verwendet. Auch bei diesem Fragment finden sich nur im Kern der Bordürenornamente teils einzelne Seidenknoten. Das Stück befindet sich mit niedrigem Florzustand in einer guten Farbigkeit. Die linke Seite ist noch original erhalten - alle anderen Ränder sind beschnitten.

weiterführende Lit.:
Elena Tsareva, Turkmen Carpets, Masterpieces of Steppe Art, from 16th to 19th Centuries, The Hoffmeister Collection, Abb.: 2a u. 2b; Jürg Rageth, Turkmenische Teppiche, Ein neuer Ansatz, Band I u. II, Kat. Nr.: 16, 17 u. 18; Elena Tsareva, Turkmen Carpets, The Neville Kingston collection, Abb.: Seite 26 u. 27; Robert Pinner u. Murray L. Eiland Jr. Between the Black Dessert and the Red, Turkmen Carpets from the Wiedersperg Collection, plate 1; Katalog zur Ausstellung der 7. ICOC im Hamburgischen Museum für Völkerkunde, Wie Blumen in der Wüste, Tafel 96; Uwe Jourdan, Battenberg Antiquitäten-Katalog, Turkmenische Teppiche, Abb.: 1; Werner Loges, Turkmenische Teppiche, Abb.: 17 u. 18.

Experte: Wolfgang Matschek Wolfgang Matschek
+43-1-515 60-271, -314

Wolfgang.Matschek@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Turkmenische Teppiche - eine Sammlung aus Schleswig-Holstein
Datum: 09.04.2019 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 03.04. - 09.04.2019