Lot Nr. 343 -


Pieter van Mol


(Antwerpen 1599–1650 Paris)
Bärtiger Mann,
Öl auf Holz, 54 x 43 cm, gerahmt

Provenienz:
Europäische Privatsammlung, bis 2013

Pieter van Mol wurde in der Werkstatt Artus Wolfforts ausgebildet, der wie van Mols anderes großes Vorbild Peter Paul Rubens ein Schüler Otto van Veens war. Um 1623/1624 wurde van Mol Meister der Antwerpener Lukasgilde, 1631 zog er nach Paris, wo er 1640 als Hofmaler der französischen Königin Anna von Österreich dokumentiert ist. Dort mit seiner wichtigen Anbetung der Hirten für die Abtei von Saint-Germain-des-Près beauftragt (heute Musée des Beaux-Arts, Marseille), war er später eines der Gründungsmitglieder der 1648 ganz in der Nähe eingerichteten Académie royale de peinture et de sculpture.

Das vorliegende Gemälde ist ein schönes Beispiel einer Kopfstudie aus der Reifezeit des Malers. Es zeigt eine deutliche Nähe zur Schule Rubens’. Das genaue Entstehungsdatum ist schwer festzumachen, denn trotz häufiger Erwähnungen in Inventarverzeichnissen sind sowohl datierte Werke als auch Tronies des Künstlers selten. Es wurde eine Datierung um 1630 vorgeschlagen, was das Bild ans Ende der Antwerpener Periode des Künstlers stellen würde. Das Impasto im Bereich der Stirn und die Wiedergabe der Falten erinnern an van Mols Diogenes auf der Suche nach einem ehrlichen Menschen im Musée des Beaux-Arts, Orléans.

Experte: Damian Brenninkmeyer Damian Brenninkmeyer
+43 1 515 60 403

damian.brenninkmeyer@dorotheum.at

30.04.2019 - 17:00

Erzielter Preis: **
EUR 68.557,-
Schätzwert:
EUR 30.000,- bis EUR 50.000,-

Pieter van Mol


(Antwerpen 1599–1650 Paris)
Bärtiger Mann,
Öl auf Holz, 54 x 43 cm, gerahmt

Provenienz:
Europäische Privatsammlung, bis 2013

Pieter van Mol wurde in der Werkstatt Artus Wolfforts ausgebildet, der wie van Mols anderes großes Vorbild Peter Paul Rubens ein Schüler Otto van Veens war. Um 1623/1624 wurde van Mol Meister der Antwerpener Lukasgilde, 1631 zog er nach Paris, wo er 1640 als Hofmaler der französischen Königin Anna von Österreich dokumentiert ist. Dort mit seiner wichtigen Anbetung der Hirten für die Abtei von Saint-Germain-des-Près beauftragt (heute Musée des Beaux-Arts, Marseille), war er später eines der Gründungsmitglieder der 1648 ganz in der Nähe eingerichteten Académie royale de peinture et de sculpture.

Das vorliegende Gemälde ist ein schönes Beispiel einer Kopfstudie aus der Reifezeit des Malers. Es zeigt eine deutliche Nähe zur Schule Rubens’. Das genaue Entstehungsdatum ist schwer festzumachen, denn trotz häufiger Erwähnungen in Inventarverzeichnissen sind sowohl datierte Werke als auch Tronies des Künstlers selten. Es wurde eine Datierung um 1630 vorgeschlagen, was das Bild ans Ende der Antwerpener Periode des Künstlers stellen würde. Das Impasto im Bereich der Stirn und die Wiedergabe der Falten erinnern an van Mols Diogenes auf der Suche nach einem ehrlichen Menschen im Musée des Beaux-Arts, Orléans.

Experte: Damian Brenninkmeyer Damian Brenninkmeyer
+43 1 515 60 403

damian.brenninkmeyer@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
old.masters@dorotheum.at

+43 1 515 60 403
Auktion: Alte Meister
Datum: 30.04.2019 - 17:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 20.04. - 30.04.2019


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

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