Lot Nr. 1320


Barock-Pokal mit Schlossansicht und dem Wappen des sächsisch-meißnischen Adelsgeschlecht "von Ponickau",


Glas farblos, konische Wandung mit polierter Perlenbordüre, geschnittener Schlossdarstellung, im Giebel das kleine und rückseitig das große Wappen, über dem Schloss die Widmung "Concordia parva res crescunt Discordia maxima dilabuntur, D: XXVIII May, 1750", seitlich Blumen- und Blattranken, rückseitig Wappenkartusche, Blasonierung: "das Stammwappen gespalten, dreifach wechselweise von Silber und Rot geteilt, Helmzier und Pokal mit 3 Federn", flankiert von Palmzweigen mit Schrägbändern und Perlen, mittig gebunden, Ansatz mit 7 eingestochenen Luftblasen, großen Olivenschliffen und Facettierungen, 2 kleine Nodi und 1 großer Nodus innen mit Luftsäule verbunden, außen Facettenschliffe, gewölbter Stand mit Schälungen und großen geschnittenen Blüten mit Blattzweigen, Abrißnarbe, Höhe 23 cm, Sachsen, 28. May 1750 (Ru)
Die Widmung lautet: "EINIGKEIT WENN NOCH SO KLEIN LÄSST HABE WACHSEN, GROSSE UNEINIGKEIT ZERFALLEN". Die Familien von Ponickau war ein sehr angesehenes und begütertes Geschlecht in Sachsen, Oberlausitz und Schlesien. Einige Mitglieder der Familie von Ponickau waren u. a. kurfürstlich-sächsische Kammerherrn, daraus ist wohl die Verbindung zum Kammerherrn Erik Hans Karl von Arnim, Burg Kriebstein möglich. Er war sächsischer Rittergutsbesitzer, Herr auf Burg Kriebstein und Königlicher sächsischer Kammerherr am Hof in Dresden. Besitznachweis des Pokals: Erbstück aus dem Besitz der Familie von Arnim. Hans Henning von Arnim, Königlicher Sächsischer Kammerherr und der Ehefrau Luise, geb. Freiin von Berg;

Expertin: Ursula Rohringer Ursula Rohringer
+43-1-515 60-382

ursula.rohringer@dorotheum.at

02.05.2019 - 14:00

Erzielter Preis: **
EUR 2.432,-
Schätzwert:
EUR 1.900,- bis EUR 2.800,-

Barock-Pokal mit Schlossansicht und dem Wappen des sächsisch-meißnischen Adelsgeschlecht "von Ponickau",


Glas farblos, konische Wandung mit polierter Perlenbordüre, geschnittener Schlossdarstellung, im Giebel das kleine und rückseitig das große Wappen, über dem Schloss die Widmung "Concordia parva res crescunt Discordia maxima dilabuntur, D: XXVIII May, 1750", seitlich Blumen- und Blattranken, rückseitig Wappenkartusche, Blasonierung: "das Stammwappen gespalten, dreifach wechselweise von Silber und Rot geteilt, Helmzier und Pokal mit 3 Federn", flankiert von Palmzweigen mit Schrägbändern und Perlen, mittig gebunden, Ansatz mit 7 eingestochenen Luftblasen, großen Olivenschliffen und Facettierungen, 2 kleine Nodi und 1 großer Nodus innen mit Luftsäule verbunden, außen Facettenschliffe, gewölbter Stand mit Schälungen und großen geschnittenen Blüten mit Blattzweigen, Abrißnarbe, Höhe 23 cm, Sachsen, 28. May 1750 (Ru)
Die Widmung lautet: "EINIGKEIT WENN NOCH SO KLEIN LÄSST HABE WACHSEN, GROSSE UNEINIGKEIT ZERFALLEN". Die Familien von Ponickau war ein sehr angesehenes und begütertes Geschlecht in Sachsen, Oberlausitz und Schlesien. Einige Mitglieder der Familie von Ponickau waren u. a. kurfürstlich-sächsische Kammerherrn, daraus ist wohl die Verbindung zum Kammerherrn Erik Hans Karl von Arnim, Burg Kriebstein möglich. Er war sächsischer Rittergutsbesitzer, Herr auf Burg Kriebstein und Königlicher sächsischer Kammerherr am Hof in Dresden. Besitznachweis des Pokals: Erbstück aus dem Besitz der Familie von Arnim. Hans Henning von Arnim, Königlicher Sächsischer Kammerherr und der Ehefrau Luise, geb. Freiin von Berg;

Expertin: Ursula Rohringer Ursula Rohringer
+43-1-515 60-382

ursula.rohringer@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Antiquitäten und Möbel
Datum: 02.05.2019 - 14:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 20.04. - 02.05.2019


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.