Lot Nr. 1464


"Apotheose des Homers" Paar Kratervasen mit Motiven aus der griechischen Antike,


Porzellan, zylindrische Wandung mit ausladender Öffnung, goldenem Innenrand, feinen und breiten Goldrändern sowie weißer Lorbeerkranzbordüre, vorderseitig betritt mit einem Lobeerkranz gekrönter Kitharöde mit seinem Instrument in der Linken und einem Plektrum in der Rechten als Poet die Bühne, seitlich rechts weiblicher geflügelter Genius, die Musik, seitlich links Hebe, sie hält 2 Phialen in der Linken, im Vordergrund sitzen Zeus mit Lorbeerkranz und Hera mit Stephane als königliche Kopfbinde, sie hält einen Stab in der Rechten, rückseitig große Kithara umrahmt von Sternenkranz, Biskuit-Porzellan auf blau glasiertem Fond, bauchiger Ansatz mit glanzgoldenem Fond, mattgoldenen reliefierten Halbblüten, Rosetten und Blattzweigen, weiße Henkeln mit goldgehöhten Blattenden, weißer Nodus und weißer kannelierter Fuß goldgehöht, Höhe 43,5 cm, 1 Rand mit restauriertem Haarriss Meißen, unterglasurblaue Schwertermarke um 1860, Modell O 11, O 23 cm, Formernr. 20, Modell von Johann Daniel Schöne 1818 (Ru)
Hebe, bei den Griechen die Göttin der blühenden Jugend, Tochter des Zeus und der Hera, war Mundschenk der Götter im Olymp.

Lit.:
Bergmann, Supplement, A 1-Z 99, S 118, Kar. Nr. 860;

Wedgwoods auf die deutsche Porzellanmanufaktur KPM und MEISSEN, S 36, Abb. 3; Wedgwood & Bentley, Apotheose des Homer, 1779-1780, Wedgwood Museum, S 37, Abb. 4; S 38, Abb. 5, auch Pegasus- Vase genannt, 1786, Jasper, British Museum; S 42 DIE APOTHEOSE DES HOMERS. Der Bildhauer John Flaxman, 1755-1826, fertigte 1778 das Relief der Apotheose des Homer für Wedgwood & Benthley. Als direkte Vorlage diente ihm ein Druck d'Hancarvilles, der die Antikensammlung Sir William Hamiltons veröffentlichte. Dieser Druck zeigt das vorderseitige Motiv eines attischen, rotfigurigen Kelchkraters aus dem 5. Jh., vor Christus, jedoch nicht den Krater selbst. Der Krater befindet sich heute in der Antikensammlung des British Museum in London, S 43, Abb. 9; Königliche Porzellanmanufaktur Meissen, Reliefplatte mit Apotheose des Homer Motiv, 1780-1800, British Museum; S 44, Abb. 10, Manufakturräume auf der Albrechtsburg zu Meissen, Kratervase mit demselben Motiv, Signatur FA 225 um 1860; S 50, Abb. 16, Peleus-Maler und Umfeld, zugeschrieben, Kelchkrater mit rotfiguriger Bemalung, ca. 450-440 v. Chr. British Museum; Homer nach der Überlieferung ältester epischer Dichter des Abendlandes. Seine wahrscheinliche Lebenszeit wird zw. 750 und 650 angenommen. Er wirkte als wandernder nach späterer Legende blinder Rhapsode an ionischen Fürstenhöfen. Unter seinem Namen werden die Epen ILIAS, die ODYSSEE und die TELEMACHIE genannt.

Expertin: Ursula Rohringer Ursula Rohringer
+43-1-515 60-382

ursula.rohringer@dorotheum.at

02.05.2019 - 14:00

Schätzwert:
EUR 36.000,- bis EUR 50.000,-

"Apotheose des Homers" Paar Kratervasen mit Motiven aus der griechischen Antike,


Porzellan, zylindrische Wandung mit ausladender Öffnung, goldenem Innenrand, feinen und breiten Goldrändern sowie weißer Lorbeerkranzbordüre, vorderseitig betritt mit einem Lobeerkranz gekrönter Kitharöde mit seinem Instrument in der Linken und einem Plektrum in der Rechten als Poet die Bühne, seitlich rechts weiblicher geflügelter Genius, die Musik, seitlich links Hebe, sie hält 2 Phialen in der Linken, im Vordergrund sitzen Zeus mit Lorbeerkranz und Hera mit Stephane als königliche Kopfbinde, sie hält einen Stab in der Rechten, rückseitig große Kithara umrahmt von Sternenkranz, Biskuit-Porzellan auf blau glasiertem Fond, bauchiger Ansatz mit glanzgoldenem Fond, mattgoldenen reliefierten Halbblüten, Rosetten und Blattzweigen, weiße Henkeln mit goldgehöhten Blattenden, weißer Nodus und weißer kannelierter Fuß goldgehöht, Höhe 43,5 cm, 1 Rand mit restauriertem Haarriss Meißen, unterglasurblaue Schwertermarke um 1860, Modell O 11, O 23 cm, Formernr. 20, Modell von Johann Daniel Schöne 1818 (Ru)
Hebe, bei den Griechen die Göttin der blühenden Jugend, Tochter des Zeus und der Hera, war Mundschenk der Götter im Olymp.

Lit.:
Bergmann, Supplement, A 1-Z 99, S 118, Kar. Nr. 860;

Wedgwoods auf die deutsche Porzellanmanufaktur KPM und MEISSEN, S 36, Abb. 3; Wedgwood & Bentley, Apotheose des Homer, 1779-1780, Wedgwood Museum, S 37, Abb. 4; S 38, Abb. 5, auch Pegasus- Vase genannt, 1786, Jasper, British Museum; S 42 DIE APOTHEOSE DES HOMERS. Der Bildhauer John Flaxman, 1755-1826, fertigte 1778 das Relief der Apotheose des Homer für Wedgwood & Benthley. Als direkte Vorlage diente ihm ein Druck d'Hancarvilles, der die Antikensammlung Sir William Hamiltons veröffentlichte. Dieser Druck zeigt das vorderseitige Motiv eines attischen, rotfigurigen Kelchkraters aus dem 5. Jh., vor Christus, jedoch nicht den Krater selbst. Der Krater befindet sich heute in der Antikensammlung des British Museum in London, S 43, Abb. 9; Königliche Porzellanmanufaktur Meissen, Reliefplatte mit Apotheose des Homer Motiv, 1780-1800, British Museum; S 44, Abb. 10, Manufakturräume auf der Albrechtsburg zu Meissen, Kratervase mit demselben Motiv, Signatur FA 225 um 1860; S 50, Abb. 16, Peleus-Maler und Umfeld, zugeschrieben, Kelchkrater mit rotfiguriger Bemalung, ca. 450-440 v. Chr. British Museum; Homer nach der Überlieferung ältester epischer Dichter des Abendlandes. Seine wahrscheinliche Lebenszeit wird zw. 750 und 650 angenommen. Er wirkte als wandernder nach späterer Legende blinder Rhapsode an ionischen Fürstenhöfen. Unter seinem Namen werden die Epen ILIAS, die ODYSSEE und die TELEMACHIE genannt.

Expertin: Ursula Rohringer Ursula Rohringer
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kundendienst@dorotheum.at

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Auktion: Antiquitäten und Möbel
Datum: 02.05.2019 - 14:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 20.04. - 02.05.2019