Lot Nr. 228 -


Otto Piene *


(Bad Laasphe 1928–2014 Berlin)
Ohne Titel, 2011, Ton, glasiert, Feuer und 24-karätiges Gold, 76,5 x 76,5 x 4,5 cm

Provenienz:
Galerie Terminus, München - direkt vom Künstler erworben

Ausgestellt/Literatur:
Galerie Terminus, München, Otto Piene, 8.5.-19.6.2015, Ausst.-Kat. S. 10 (mit Farbabb.)

„Gold und Silber, Schall und Rauch Wanderzirkus Zero.“
(Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker, Zero – Der Neue Idealismus, 1963)
Otto Piene „verwendet Gold neben Weiß, Gelb und Silber bereits in den ersten, 1957 entstehenden Rasterbildern sowie in solchen der 1960er Jahre. Gold versinnbildlicht in seiner Kunst-Konzeption analog zu Weiß das Licht.
Mit dieser Vorstellung greift der Künstler die seit alters her bestehende Gleichsetzung des Goldglanzes mit dem Sonnenlicht auf. Gold nimmt daher in der Sonnensymbolik einen wichtigen Platz ein. In der Kunst dient der Goldgrund u.a. aufgrund seiner geringen Raumillusion vorrangig der symbolischen Visualisierung einer ideellen, unendlichen Sphäre, wie etwa in der frühmittelalterlichen und mittelalterlichen Mosaikkunst und Malerei.
Die Beherrschung des Rasterbildes von Gegensätzen wie Dunkelheit und Licht, Kälte und Wärme, sind nicht allein als ästhetische Polaritäten zu verstehen, sondern vor allem als komplementäre Manifestationen der Natur. Das Gold des Rasters nimmt die Sonne auf und gibt sie in energetischen Feldern an den Betrachter ab.
(Otto Piene, Zero: Werke von 1957-1966, Ausstellungskatalog Galerie Koch, Hannover 2013, S. 42)

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

05.06.2019 - 17:00

Schätzwert:
EUR 30.000,- bis EUR 40.000,-

Otto Piene *


(Bad Laasphe 1928–2014 Berlin)
Ohne Titel, 2011, Ton, glasiert, Feuer und 24-karätiges Gold, 76,5 x 76,5 x 4,5 cm

Provenienz:
Galerie Terminus, München - direkt vom Künstler erworben

Ausgestellt/Literatur:
Galerie Terminus, München, Otto Piene, 8.5.-19.6.2015, Ausst.-Kat. S. 10 (mit Farbabb.)

„Gold und Silber, Schall und Rauch Wanderzirkus Zero.“
(Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker, Zero – Der Neue Idealismus, 1963)
Otto Piene „verwendet Gold neben Weiß, Gelb und Silber bereits in den ersten, 1957 entstehenden Rasterbildern sowie in solchen der 1960er Jahre. Gold versinnbildlicht in seiner Kunst-Konzeption analog zu Weiß das Licht.
Mit dieser Vorstellung greift der Künstler die seit alters her bestehende Gleichsetzung des Goldglanzes mit dem Sonnenlicht auf. Gold nimmt daher in der Sonnensymbolik einen wichtigen Platz ein. In der Kunst dient der Goldgrund u.a. aufgrund seiner geringen Raumillusion vorrangig der symbolischen Visualisierung einer ideellen, unendlichen Sphäre, wie etwa in der frühmittelalterlichen und mittelalterlichen Mosaikkunst und Malerei.
Die Beherrschung des Rasterbildes von Gegensätzen wie Dunkelheit und Licht, Kälte und Wärme, sind nicht allein als ästhetische Polaritäten zu verstehen, sondern vor allem als komplementäre Manifestationen der Natur. Das Gold des Rasters nimmt die Sonne auf und gibt sie in energetischen Feldern an den Betrachter ab.
(Otto Piene, Zero: Werke von 1957-1966, Ausstellungskatalog Galerie Koch, Hannover 2013, S. 42)

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst I
Datum: 05.06.2019 - 17:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 25.05. - 05.06.2019