Lot Nr. 242


Wojciech Fangor *


(Warschau 1922–2015)
B 63, 1965, auf der Rückseite signiert, betitelt und datiert 1965, Öl auf Leinwand, 60 x 60 cm, gerahmt

Wir danken Katarzyna Jankowska-Cieślik für die freundliche Unterstützung bei der Katalogisierung des vorliegenden Werkes.

Provenienz:
Galleria Method, Bergamo (direkt vom Künstler erworben)
Europäische Privatsammlung

1966 emigrierte der Künstler in die Vereinigten Staaten. Er wurde ein führender Repräsentant der aufstrebenden Op-Art-Bewegung. In seiner Arbeit fokussierte er sich auf Aspekte von Farbe und Licht. Licht zu zeigen, sein Spektrum, die chromatischen Effekte seiner Brechung wurde Fangors Hauptanliegen in seinen Gemälden. Er produzierte Leinwände, die aus farbigen Kreisen sowie Wellen bestanden. Mit pulsierenden, vibrierenden Konturen generierten seine Formen den Eindruck von Bewegung und zahlreiche optische Täuschungen.

,Fangors Räder waren ein konstantes, multilaterales Experiment. Bei ihrem Arrangement testete er konstant aufs Neue die Effekte von Helligkeit und gedeckten Tönen, vom Grad der Sättigung und der Leuchtkraft der Farben, der Größe der Ringe, breiteren und schmaleren Streifen und deren Verdichtung oder Zurückhaltung in ihrem Ausdruck. Der Künstler verwendete in seinen Bildern allerhand Kontraste und das Phänomen der Nachbilder.
Nach einigen Jahren des Reisens durch Europa, ließ Fangor sich in den Vereinigten Staaten nieder. 1970 hatte er als erster polnischer Künstler eine Einzelausstellung im New Yorker Solomon Guggenheim Museum. Dort zeigte er 37 Gemälde, Vorläufer der westlichen Erforschungen der Op-Art. Božena Kowalska

Experte: Alessandro Rizzi Alessandro Rizzi
+39-02-303 52 41

alessandro.rizzi@dorotheum.it

05.06.2019 - 17:00

Schätzwert:
EUR 60.000,- bis EUR 80.000,-

Wojciech Fangor *


(Warschau 1922–2015)
B 63, 1965, auf der Rückseite signiert, betitelt und datiert 1965, Öl auf Leinwand, 60 x 60 cm, gerahmt

Wir danken Katarzyna Jankowska-Cieślik für die freundliche Unterstützung bei der Katalogisierung des vorliegenden Werkes.

Provenienz:
Galleria Method, Bergamo (direkt vom Künstler erworben)
Europäische Privatsammlung

1966 emigrierte der Künstler in die Vereinigten Staaten. Er wurde ein führender Repräsentant der aufstrebenden Op-Art-Bewegung. In seiner Arbeit fokussierte er sich auf Aspekte von Farbe und Licht. Licht zu zeigen, sein Spektrum, die chromatischen Effekte seiner Brechung wurde Fangors Hauptanliegen in seinen Gemälden. Er produzierte Leinwände, die aus farbigen Kreisen sowie Wellen bestanden. Mit pulsierenden, vibrierenden Konturen generierten seine Formen den Eindruck von Bewegung und zahlreiche optische Täuschungen.

,Fangors Räder waren ein konstantes, multilaterales Experiment. Bei ihrem Arrangement testete er konstant aufs Neue die Effekte von Helligkeit und gedeckten Tönen, vom Grad der Sättigung und der Leuchtkraft der Farben, der Größe der Ringe, breiteren und schmaleren Streifen und deren Verdichtung oder Zurückhaltung in ihrem Ausdruck. Der Künstler verwendete in seinen Bildern allerhand Kontraste und das Phänomen der Nachbilder.
Nach einigen Jahren des Reisens durch Europa, ließ Fangor sich in den Vereinigten Staaten nieder. 1970 hatte er als erster polnischer Künstler eine Einzelausstellung im New Yorker Solomon Guggenheim Museum. Dort zeigte er 37 Gemälde, Vorläufer der westlichen Erforschungen der Op-Art. Božena Kowalska

Experte: Alessandro Rizzi Alessandro Rizzi
+39-02-303 52 41

alessandro.rizzi@dorotheum.it


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst I
Datum: 05.06.2019 - 17:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 25.05. - 05.06.2019