Lot Nr. 259 -


Markus Lüpertz *


(Liberec 1941 geb.)
Ohne Titel, aus der Serie: Männer ohne Frauen - Parsifal, 1994, Künstlermonogramm, Öl auf Leinwand, 162 x 130 cm, in Künstlerrahmen

Provenienz:
Privatsammlung, Schweiz - direkt vom Künstler erworben

In den 1990er Jahren arbeitet Markus Lüpertz an der Werkfolge „Männer ohne Frauen – Parsifal“, einem der größten thematisch zusammenhängenden Komplexe seines Oeuvres. „Männer ohne Frauen – Parsifal, die Formulierung ist (…) vielleicht nichts anderes als eine geschickt gelegte Spur, die ins Nirgendwo führt, dem Maler aber Vorwand und Legitimation liefert, einer imponierend mächtigen Bilderflut einen ebenso ambitionierten wie vieldeutigen, vielleicht sogar bewußt irreführenden Titel zu geben.“
(Armin Zweite, in: Ausst.-Kat. Kunstsammlung NRW, Markus Lüpertz, Gemälde – Skulpturen, Düsseldorf 1996, S. 176)

Die Serie ist beredtes Beispiel für Lüpertz’ Liebe, mit Ungereimtheiten, Irrtümern zu spielen, seinem Selbstverständnis, jedes Bild als ein Geheimnis stehen zu lassen, Interpretationsmöglichkeiten anzubieten aber nicht zwingend notwendig zu machen.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

05.06.2019 - 17:00

Schätzwert:
EUR 30.000,- bis EUR 40.000,-

Markus Lüpertz *


(Liberec 1941 geb.)
Ohne Titel, aus der Serie: Männer ohne Frauen - Parsifal, 1994, Künstlermonogramm, Öl auf Leinwand, 162 x 130 cm, in Künstlerrahmen

Provenienz:
Privatsammlung, Schweiz - direkt vom Künstler erworben

In den 1990er Jahren arbeitet Markus Lüpertz an der Werkfolge „Männer ohne Frauen – Parsifal“, einem der größten thematisch zusammenhängenden Komplexe seines Oeuvres. „Männer ohne Frauen – Parsifal, die Formulierung ist (…) vielleicht nichts anderes als eine geschickt gelegte Spur, die ins Nirgendwo führt, dem Maler aber Vorwand und Legitimation liefert, einer imponierend mächtigen Bilderflut einen ebenso ambitionierten wie vieldeutigen, vielleicht sogar bewußt irreführenden Titel zu geben.“
(Armin Zweite, in: Ausst.-Kat. Kunstsammlung NRW, Markus Lüpertz, Gemälde – Skulpturen, Düsseldorf 1996, S. 176)

Die Serie ist beredtes Beispiel für Lüpertz’ Liebe, mit Ungereimtheiten, Irrtümern zu spielen, seinem Selbstverständnis, jedes Bild als ein Geheimnis stehen zu lassen, Interpretationsmöglichkeiten anzubieten aber nicht zwingend notwendig zu machen.

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst I
Datum: 05.06.2019 - 17:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 25.05. - 05.06.2019