Lot Nr. 19


Giacomo Balla *


(Turin 1871–1958 Rom)
Ispirazione del Poeta, ca. 1925, signiert Balla, Öl auf Holztafel, 15 x 10 cm, gerahmt

Fotozertifikat:
Elena Gigli, Archiv-Nr. 531

Provenienz:
Geschenk von Giacomo Balla an einen Freund, den Künstler Sante Monachesi, 1926
Privatsammlung, Italien
Dorotheum, Klassische Moderne, 28. November 2012, Los 1245
dort vom heutigen Besitzer erworben –
Europäische Privatsammlung

Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine Vorstudie für die Figur im Zentrum des gleichnamigen Gemäldes. Giacomo Balla machte es 1926 seinem Freund, dem Maler Sante Monachesi, zum Geschenk. „Wer könnte noch an die Undurchsichtigkeit des Körpers glauben, während unser geschärftes und gesteigertes Empfinden uns die geheimnisvollen Erscheinungen medialer Phänomene erahnen lässt?“ So äußerte sich Balla 1910, als er das Manifest der futuristischen Malerei unterzeichnete. In den nächsten Jahren interessierte sich Balla immer mehr für theosophisches Gedankengut und fühlte sich stark zu psychischen Phänomenen hingezogen. Zwischen 1916 und 1917 nahm der Bilderzyklus „Trasformazione Forme Spiriti“ Form an, 1925 entstand die großformatige Bildfindung „Ispirazione del Poeta“. (Vgl.: M. Drudi Gambillo / T. Fiori, Archivi del Futurismo, Rom 1962, Nr. 382; G. Lista, Balla, Modena 1982, Nr. 905).

Expertin: Mag. Patricia Pálffy Mag. Patricia Pálffy
+43-1-515 60-386

patricia.palffy@dorotheum.at

04.06.2019 - 17:00

Schätzwert:
EUR 13.000,- bis EUR 18.000,-

Giacomo Balla *


(Turin 1871–1958 Rom)
Ispirazione del Poeta, ca. 1925, signiert Balla, Öl auf Holztafel, 15 x 10 cm, gerahmt

Fotozertifikat:
Elena Gigli, Archiv-Nr. 531

Provenienz:
Geschenk von Giacomo Balla an einen Freund, den Künstler Sante Monachesi, 1926
Privatsammlung, Italien
Dorotheum, Klassische Moderne, 28. November 2012, Los 1245
dort vom heutigen Besitzer erworben –
Europäische Privatsammlung

Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine Vorstudie für die Figur im Zentrum des gleichnamigen Gemäldes. Giacomo Balla machte es 1926 seinem Freund, dem Maler Sante Monachesi, zum Geschenk. „Wer könnte noch an die Undurchsichtigkeit des Körpers glauben, während unser geschärftes und gesteigertes Empfinden uns die geheimnisvollen Erscheinungen medialer Phänomene erahnen lässt?“ So äußerte sich Balla 1910, als er das Manifest der futuristischen Malerei unterzeichnete. In den nächsten Jahren interessierte sich Balla immer mehr für theosophisches Gedankengut und fühlte sich stark zu psychischen Phänomenen hingezogen. Zwischen 1916 und 1917 nahm der Bilderzyklus „Trasformazione Forme Spiriti“ Form an, 1925 entstand die großformatige Bildfindung „Ispirazione del Poeta“. (Vgl.: M. Drudi Gambillo / T. Fiori, Archivi del Futurismo, Rom 1962, Nr. 382; G. Lista, Balla, Modena 1982, Nr. 905).

Expertin: Mag. Patricia Pálffy Mag. Patricia Pálffy
+43-1-515 60-386

patricia.palffy@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Klassische Moderne
Datum: 04.06.2019 - 17:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 25.05. - 04.06.2019