Lot Nr. 113


Kraus, Karl,


Schriftsteller,1874 - 1936. Konvolut von 3 e. B. m. U. sowie 1 Korrespondenzkarte m. U. (Bleistift), Wien, 29. 1. 1895 - 19. 5. 1903, 1 - 2 S., zusammen 5 S., gedr. Briefkopf (Karl Kraus, "Die Fackel"), tw. leicht fleckig, kl.-8vo bzw. 8vo. Beilagen, darunter gedr. Programm zu einer Vorlesung von Karl Kraus sowie 2 Eintrittskarten zu Vorlesungen, 1929.

An den Schriftsteller und Mäzen Friedrich Eckstein (1861 - 1939). Beachtenswert ein sehr frühes Schreiben des 21jährigen: "Mein lieber Herr Eckstein - nein ich schreib den Brief jetzt nicht ab, sondern erst zuhause - heute nachts und lasse ihn morgen früh copieren samt Ihrem (...) Artikel und bitte nur mich litterarisch zu schonen und - wenn gleiches überhaupt notwendig sein sollte (...) Ich verlasse mich ganz auf Sie und kann Ihnen nur versichern, dass ich Herrn F. (Karl Emil Franzos?) weniger wegen seiner blöden (?) als deswegen für ein Schwein erkläre, weil jetzt wieder der blöde (und längst abgethan publizierte) Artikel an den Tag kommt, geeignet mich überall litterarisch zu compromittieren" (29. 1. 1895). Der Brief vom 23. 2. 1903 befasst sich mit dem Tod von Hugo Wolf und einem von Richard Kukula verfassten Nachruf.

Experte: Mag. Andreas Löbbecke Mag. Andreas Löbbecke
+43-1-515 60-389

books@dorotheum.at

03.06.2019 - 14:00

Erzielter Preis: **
EUR 4.600,-
Rufpreis:
EUR 3.000,-

Kraus, Karl,


Schriftsteller,1874 - 1936. Konvolut von 3 e. B. m. U. sowie 1 Korrespondenzkarte m. U. (Bleistift), Wien, 29. 1. 1895 - 19. 5. 1903, 1 - 2 S., zusammen 5 S., gedr. Briefkopf (Karl Kraus, "Die Fackel"), tw. leicht fleckig, kl.-8vo bzw. 8vo. Beilagen, darunter gedr. Programm zu einer Vorlesung von Karl Kraus sowie 2 Eintrittskarten zu Vorlesungen, 1929.

An den Schriftsteller und Mäzen Friedrich Eckstein (1861 - 1939). Beachtenswert ein sehr frühes Schreiben des 21jährigen: "Mein lieber Herr Eckstein - nein ich schreib den Brief jetzt nicht ab, sondern erst zuhause - heute nachts und lasse ihn morgen früh copieren samt Ihrem (...) Artikel und bitte nur mich litterarisch zu schonen und - wenn gleiches überhaupt notwendig sein sollte (...) Ich verlasse mich ganz auf Sie und kann Ihnen nur versichern, dass ich Herrn F. (Karl Emil Franzos?) weniger wegen seiner blöden (?) als deswegen für ein Schwein erkläre, weil jetzt wieder der blöde (und längst abgethan publizierte) Artikel an den Tag kommt, geeignet mich überall litterarisch zu compromittieren" (29. 1. 1895). Der Brief vom 23. 2. 1903 befasst sich mit dem Tod von Hugo Wolf und einem von Richard Kukula verfassten Nachruf.

Experte: Mag. Andreas Löbbecke Mag. Andreas Löbbecke
+43-1-515 60-389

books@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 18.00
stamps@dorotheum.at

+43 1 515 60 323
Auktion: Autographen, Handschriften, Urkunden
Datum: 03.06.2019 - 14:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 25.05. - 03.06.2019


** Kaufpreis exkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

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