Lot Nr. 174


Maria Immaculata,


Porzellan, weiß, glasiert, die Gottes Mutter steht mit dem rechten Fuß auf dem sich windenden Drachen, mit dem linken Fuß auf der Mondsichel über der Weltkugel, sie hält das Christuskind in den Armen, beide blicken zu dem Drachen, das Christuskind ist im Begriff, das Böse, das sich über die Welt verbreitet, mit dem erhobenen Kreuz zu vernichten, schwarzer Holzsockel, insgesamte Höhe 46,5 cm, Meißen, unterglasurblaue Schwertermarke um 1970, Modell von Johann Joachim Kändler 1738 (Ru)

Lit.:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung im Dresdner Zwinger, 1998, S 223, Abb.; In Kändlers Arbeitsbericht steht er habe das Modell für die Maria Immaculata im Juli 1738 geschaffen, "in der gleichen Größe als bisher die Apostel gefertigt wurden..." Die erste Ausformung der Maria Immaculata war bestimmt für die Witwe des österreichischen Kaisers, Wilhelmine-Amalia, 1672-1742, die sie zusammen mit den 12 Aposteln und einer Altargarnitur erhalten sollte. Die Beschäftigung Kändlers mit dem Schwanen-Service für den Grafen Brühl zog sich in die Länge, so daß die Kaiserinwitwe inzwischen verstarb und die Maria Immaculata statt nach Wien an den Grafen Brühl ausgeliefert wurde. Ein zweites farbig staffiertes Exemplar erhielt Kurfürst Clemens August von Köln und ein drittes, unbemaltes blieb am Kursächsischen Hof in Dresden.

Expertin: Ursula Rohringer Ursula Rohringer
+43-1-515 60-382

ursula.rohringer@dorotheum.at

26.06.2019 - 14:00

Rufpreis:
EUR 2.400,-

Maria Immaculata,


Porzellan, weiß, glasiert, die Gottes Mutter steht mit dem rechten Fuß auf dem sich windenden Drachen, mit dem linken Fuß auf der Mondsichel über der Weltkugel, sie hält das Christuskind in den Armen, beide blicken zu dem Drachen, das Christuskind ist im Begriff, das Böse, das sich über die Welt verbreitet, mit dem erhobenen Kreuz zu vernichten, schwarzer Holzsockel, insgesamte Höhe 46,5 cm, Meißen, unterglasurblaue Schwertermarke um 1970, Modell von Johann Joachim Kändler 1738 (Ru)

Lit.:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung im Dresdner Zwinger, 1998, S 223, Abb.; In Kändlers Arbeitsbericht steht er habe das Modell für die Maria Immaculata im Juli 1738 geschaffen, "in der gleichen Größe als bisher die Apostel gefertigt wurden..." Die erste Ausformung der Maria Immaculata war bestimmt für die Witwe des österreichischen Kaisers, Wilhelmine-Amalia, 1672-1742, die sie zusammen mit den 12 Aposteln und einer Altargarnitur erhalten sollte. Die Beschäftigung Kändlers mit dem Schwanen-Service für den Grafen Brühl zog sich in die Länge, so daß die Kaiserinwitwe inzwischen verstarb und die Maria Immaculata statt nach Wien an den Grafen Brühl ausgeliefert wurde. Ein zweites farbig staffiertes Exemplar erhielt Kurfürst Clemens August von Köln und ein drittes, unbemaltes blieb am Kursächsischen Hof in Dresden.

Expertin: Ursula Rohringer Ursula Rohringer
+43-1-515 60-382

ursula.rohringer@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Glas und Porzellan
Datum: 26.06.2019 - 14:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 21.06. - 26.06.2019