Lot Nr. 3


Jörg Breu I.


(Augsburg um 1475/1480–1537)
Christus nimmt Abschied von seiner Mutter, mit der im Vordergrund knienden Familie des Stifters,
Öl auf Holz, 112,4 x 87,7 cm, gerahmt

Provenienz:
Matthiesen Gallery, London, 1953 (als Martin Schaffner);
Auktion, Christie’s, London, 21. Juni 1968, Lot 19 (als Martin Schaffner);
Auktion, Christie’s, London, 4. Dezember 2012, Lot 1 (als Augsburger Schule, 16. Jahrhundert);
dort erworben durch den jetzigen Besitzer

Wir danken Christof Metzger, der die Zuschreibung des vorliegenden Gemäldes an Jörg Breu I. nach Prüfung des Originals bestätigt hat. Er vergleicht Breus Werk mit Maria in der Halle, einem Altarbild (um 1515) in der Wallfahrtskirche Maria Schnee in Aufhausen bei Regensburg.

Man nimmt an, dass der in Augsburg gebürtige Jörg Breu 1493 bei Ulrich Apt dem Älteren in die Lehre kam. Breus früheste Werke tauchen in Niederösterreich auf. Um 1500 malte er sein erstes Altarbild mit Szenen aus der Lebensgeschichte des heiligen Bernhard (heute Stift Zwettl). Ein Flügelaltar für Aggsbach, der sich heute im Stift Herzogenburg befindet (signiert IORG PREW VON AV), ist mit 1501 datiert. Bald nachdem Breu 1502 nach Augsburg zurückkehrte, machte er sich vor allem mit Entwürfen für Holzschnitte einen Namen. Sein Schaffen ist überaus breit: Neben Tafelbildern, Entwürfen zu Druckgrafiken und Glasmalereien sowie Zeichnungen umfasst es auch Buchillustrationen und Wanddekorationen. Breus Stärke, durch die er gemeinsam mit Ulrich Apt und Narziss Renner aus der Augsburger Malerschule hervortrat, liegt in einer impulsiven und naturalistischen Wiedergabe der Physiognomien, die weit über den Figurenkanon der Kunst der Spätgotik und Frührenaissance hinausging und damit als höchst eigenständige künstlerische Errungenschaft eingeschätzt werden kann.

Ernst Buchner schrieb über Jörg Breu (siehe Ausstellungskatalog Alte Pinakothek, München 1983, S. 93f.): „Breu gehört – auch durch sein Geburtsdatum – zu der ‚großen Generation‘ der oberdeutschen Maler, die, in den siebziger Jahren geboren, die reichste Blüte deutscher Malerei und Graphik heraufführen sollte. Für die Bildung des frühen Stils Jörg Breus sind folgende Faktoren von besonderem Belang: der heimatliche Wurzelgrund, die Kunst der neunziger Jahre in Bayern (München, Landshut) und in den Bischofsstädten im bayrisch-österreichischen Grenzland (Passau, Salzburg) – der Eindruck der österreichischen Kunstübung und Landschaft – der starke Einfluss der Dürerschen Graphik und schließlich die eigentümlichen, von Tradition und städtischer Enge unbeschwerten Arbeitsbedingungen in der Fremde […].“

Das vorliegende verfeinerte Tafelbild ist typisch für den innovativen Künstler, der, angezogen vom Reichtum von Bankiersfamilien wie der Fugger, die Schule von Augsburg, zur Wende des 16. Jahrhunderts eine der wohlhabendsten Städte im Heiligen Römischen Reich, etablierte. Die kurzstrahligen Heiligenscheine finden sich in zahlreichen Werken der in der Stadt tätigen Künstler, etwa im Kaisheimer Kreuzaltar von Hans Holbein dem Älteren (Staatsgalerie, Augsburg) und in Jörg Breus Anbetung der Könige (Mittelrheinisches Landesmuseum, Koblenz). Die Landschaft mit dem aufsteigenden Gelände und den mehrfachen Fluchtpunkten erinnert an Breus Aufbruch der Apostel (datiert mit 1514, Städtische Kunstsammlungen, Augsburg).

Das Bildthema des von seiner Mutter Abschied nehmenden Christus illustriert keine Bibelstelle. Es ist den Meditationes de vita Christi des Pseudo-Bonaventura, einer unter Künstlern des Nordens beliebten Quelle des 15. und 16. Jahrhunderts, entnommen. Das Gemälde stützt sich vor allem auf Dürers Druckgrafik desselben Themas (Bartsch 92, Hollstein, Meder 204), die 1511 als Teil des Zyklus zum Marienleben veröffentlicht wurde und hier mit der Figur einer Kreuzigung aus Dürers 1508 gestochenem Passionszyklus (Bartsch 24, Hollstein 32) verschmolzen wurde. Diese Stichwerke waren in Süddeutschland weit verbreitet; Christus nimmt Abschied von seiner Mutter war ein besonders beliebtes Bildthema und wurde von einer Reihe von Malern zumeist kleinformatig umgesetzt, obschon nur wenige sich so wirkungsvoll und geschickt einer Kombination unterschiedlicher Vorlagen bedienten wie hier der Fall. Die Umarbeitung einer Bildfindung war jedoch allgemein üblich und oft vom Auftraggeber gewünscht.

Das 1508 beauftragte Votivbild von Hans Holbein dem Älteren für Ulrich Schwarz (1448/1449–1519) und seine Familie (Städtische Kunstsammlungen, Augsburg) hilft bei der Datierung des vorliegenden Gemäldes und liefert Hinweise auf den möglichen Stifter. Die auf unserer Tafel erscheinende grüne Kleidung findet sich auch im Stifterfries der Holbein’schen Tafel, woraus sich eine Datierung in die erste Dekade des 16. Jahrhunderts ergeben würde. Die auffällige Physiognomie des männlichen Stifters links weist deutliche Ähnlichkeit zur Gestalt neben Ulrich Schwarz im Augsburger Votivbild auf. Er ist mit seinen drei Frauen und 31 Kindern dargestellt, von denen manche durch Beschriftungen auf der Tafel bestimmt werden können. Der Stifter der vorliegenden Tafel könnte als einer der beiden Söhne von Ulrich Schwarz, die beide Hans hießen, identifiziert werden. Der ältere Hans Schwarz (geb. 1474) war zweimal verheiratet, wobei nur der Name seiner ersten Frau, Dorothea Egelhöffer, verzeichnet ist (siehe A. von Hämmerle, Die Hochzeitsbücher der Augsburger Bürgerstube und der Kaufleutestube bis zum Ende der Reichsfreiheit 1381–1806, München 1936, S. 256). Der jüngere Hans (geboren 1492) war ein bekannter Bildhauer und Medaillenschneider (siehe R. Kastenholz, Ein Augsburger und Medailleur der Renaissance, München/Berlin 2006, S. 19–22). Zwischen 1510 und 1530 sind vier weitere Augsburger Bürger mit dem Namen Hans Schwarz verzeichnet, was die Bestimmung des Stifters weiter erschwert.

Ludwig Meyer hat die Burg im Hintergrund als Veste Oberhaus in Passau identifiziert. Von Jörg Breu weiß man, dass er Bayern bereiste und sich kurze Zeit in Passau aufhielt (siehe O. Benesch, Der Zwettler Altar und die Anfänge Jörg Breus, in: E. Buchner, K. Feuchtmayr (Hg.), Beiträge zur Geschichte der deutschen Kunst, Augsburg 1928, S. 270). Zweifellos hatte er Oberhaus mit seinen charakteristischen sich den Hügel entlangziehenden Mauern, das in Schedels Weltchronik (1490) Erwähnung findet, gesehen. Eine Verbindung zwischen der Familie Schwarz aus Augsburg und der Veste Oberhaus wäre noch herzustellen.

Ein weiteres bedeutendes Werk im Oeuvre von Jörg Breu I. ist die Heilige Sippschaft (Auktion, Dorotheum, 17. April 2013, Lot 557).

Technischer Bericht von Gianluca Poldi:

Das Gemälde weist im Bereich sämtlicher Figuren und der Landschaft eine mittels Infrarotreflektografie sichtbar gemachte Unterzeichnung auf, die mit schwarzer Kohletinte und einem dünnen Pinsel ausgeführt wurde. Sie umreißt alle Bildelemente, Figuren und Landschaft und wurde größtenteils „alla prima“ ausgeführt. Nach Festlegung der Umrisse hat der Künstler die Schatten und Volumen mit Schraffuren in unterschiedlicher Ausführung definiert: Gröbere, weniger dicht gesetzte Schraffuren finden in den weitläufigeren Schattenbereichen Einsatz, während enger gesetzte, kompakte Schraffuren mit sorgfältig ausgeführten parallel verlaufenden Linien, die unterschiedlich ausgerichtet sind und sich selten überkreuzen, für kleinere Flächen mit detaillierten Schattenzonen, etwa in den Gesichtern, bevorzugt werden.

Die Palette der Pigmente, die mittels Reflexionsspektroskopie untersucht wurden, umfasst Azurit für alle Blaubereiche, Grünspan, einen aus Cochenillen hergestellten Rotlack, Zinnober, Eisenoxide, ein bleibasiertes Gelb und Bleiweiß.

Experte: Damian Brenninkmeyer Damian Brenninkmeyer
+43 1 515 60 403

damian.brenninkmeyer@dorotheum.at

22.10.2019 - 17:00

Erzielter Preis: **
EUR 186.300,-
Schätzwert:
EUR 150.000,- bis EUR 200.000,-

Jörg Breu I.


(Augsburg um 1475/1480–1537)
Christus nimmt Abschied von seiner Mutter, mit der im Vordergrund knienden Familie des Stifters,
Öl auf Holz, 112,4 x 87,7 cm, gerahmt

Provenienz:
Matthiesen Gallery, London, 1953 (als Martin Schaffner);
Auktion, Christie’s, London, 21. Juni 1968, Lot 19 (als Martin Schaffner);
Auktion, Christie’s, London, 4. Dezember 2012, Lot 1 (als Augsburger Schule, 16. Jahrhundert);
dort erworben durch den jetzigen Besitzer

Wir danken Christof Metzger, der die Zuschreibung des vorliegenden Gemäldes an Jörg Breu I. nach Prüfung des Originals bestätigt hat. Er vergleicht Breus Werk mit Maria in der Halle, einem Altarbild (um 1515) in der Wallfahrtskirche Maria Schnee in Aufhausen bei Regensburg.

Man nimmt an, dass der in Augsburg gebürtige Jörg Breu 1493 bei Ulrich Apt dem Älteren in die Lehre kam. Breus früheste Werke tauchen in Niederösterreich auf. Um 1500 malte er sein erstes Altarbild mit Szenen aus der Lebensgeschichte des heiligen Bernhard (heute Stift Zwettl). Ein Flügelaltar für Aggsbach, der sich heute im Stift Herzogenburg befindet (signiert IORG PREW VON AV), ist mit 1501 datiert. Bald nachdem Breu 1502 nach Augsburg zurückkehrte, machte er sich vor allem mit Entwürfen für Holzschnitte einen Namen. Sein Schaffen ist überaus breit: Neben Tafelbildern, Entwürfen zu Druckgrafiken und Glasmalereien sowie Zeichnungen umfasst es auch Buchillustrationen und Wanddekorationen. Breus Stärke, durch die er gemeinsam mit Ulrich Apt und Narziss Renner aus der Augsburger Malerschule hervortrat, liegt in einer impulsiven und naturalistischen Wiedergabe der Physiognomien, die weit über den Figurenkanon der Kunst der Spätgotik und Frührenaissance hinausging und damit als höchst eigenständige künstlerische Errungenschaft eingeschätzt werden kann.

Ernst Buchner schrieb über Jörg Breu (siehe Ausstellungskatalog Alte Pinakothek, München 1983, S. 93f.): „Breu gehört – auch durch sein Geburtsdatum – zu der ‚großen Generation‘ der oberdeutschen Maler, die, in den siebziger Jahren geboren, die reichste Blüte deutscher Malerei und Graphik heraufführen sollte. Für die Bildung des frühen Stils Jörg Breus sind folgende Faktoren von besonderem Belang: der heimatliche Wurzelgrund, die Kunst der neunziger Jahre in Bayern (München, Landshut) und in den Bischofsstädten im bayrisch-österreichischen Grenzland (Passau, Salzburg) – der Eindruck der österreichischen Kunstübung und Landschaft – der starke Einfluss der Dürerschen Graphik und schließlich die eigentümlichen, von Tradition und städtischer Enge unbeschwerten Arbeitsbedingungen in der Fremde […].“

Das vorliegende verfeinerte Tafelbild ist typisch für den innovativen Künstler, der, angezogen vom Reichtum von Bankiersfamilien wie der Fugger, die Schule von Augsburg, zur Wende des 16. Jahrhunderts eine der wohlhabendsten Städte im Heiligen Römischen Reich, etablierte. Die kurzstrahligen Heiligenscheine finden sich in zahlreichen Werken der in der Stadt tätigen Künstler, etwa im Kaisheimer Kreuzaltar von Hans Holbein dem Älteren (Staatsgalerie, Augsburg) und in Jörg Breus Anbetung der Könige (Mittelrheinisches Landesmuseum, Koblenz). Die Landschaft mit dem aufsteigenden Gelände und den mehrfachen Fluchtpunkten erinnert an Breus Aufbruch der Apostel (datiert mit 1514, Städtische Kunstsammlungen, Augsburg).

Das Bildthema des von seiner Mutter Abschied nehmenden Christus illustriert keine Bibelstelle. Es ist den Meditationes de vita Christi des Pseudo-Bonaventura, einer unter Künstlern des Nordens beliebten Quelle des 15. und 16. Jahrhunderts, entnommen. Das Gemälde stützt sich vor allem auf Dürers Druckgrafik desselben Themas (Bartsch 92, Hollstein, Meder 204), die 1511 als Teil des Zyklus zum Marienleben veröffentlicht wurde und hier mit der Figur einer Kreuzigung aus Dürers 1508 gestochenem Passionszyklus (Bartsch 24, Hollstein 32) verschmolzen wurde. Diese Stichwerke waren in Süddeutschland weit verbreitet; Christus nimmt Abschied von seiner Mutter war ein besonders beliebtes Bildthema und wurde von einer Reihe von Malern zumeist kleinformatig umgesetzt, obschon nur wenige sich so wirkungsvoll und geschickt einer Kombination unterschiedlicher Vorlagen bedienten wie hier der Fall. Die Umarbeitung einer Bildfindung war jedoch allgemein üblich und oft vom Auftraggeber gewünscht.

Das 1508 beauftragte Votivbild von Hans Holbein dem Älteren für Ulrich Schwarz (1448/1449–1519) und seine Familie (Städtische Kunstsammlungen, Augsburg) hilft bei der Datierung des vorliegenden Gemäldes und liefert Hinweise auf den möglichen Stifter. Die auf unserer Tafel erscheinende grüne Kleidung findet sich auch im Stifterfries der Holbein’schen Tafel, woraus sich eine Datierung in die erste Dekade des 16. Jahrhunderts ergeben würde. Die auffällige Physiognomie des männlichen Stifters links weist deutliche Ähnlichkeit zur Gestalt neben Ulrich Schwarz im Augsburger Votivbild auf. Er ist mit seinen drei Frauen und 31 Kindern dargestellt, von denen manche durch Beschriftungen auf der Tafel bestimmt werden können. Der Stifter der vorliegenden Tafel könnte als einer der beiden Söhne von Ulrich Schwarz, die beide Hans hießen, identifiziert werden. Der ältere Hans Schwarz (geb. 1474) war zweimal verheiratet, wobei nur der Name seiner ersten Frau, Dorothea Egelhöffer, verzeichnet ist (siehe A. von Hämmerle, Die Hochzeitsbücher der Augsburger Bürgerstube und der Kaufleutestube bis zum Ende der Reichsfreiheit 1381–1806, München 1936, S. 256). Der jüngere Hans (geboren 1492) war ein bekannter Bildhauer und Medaillenschneider (siehe R. Kastenholz, Ein Augsburger und Medailleur der Renaissance, München/Berlin 2006, S. 19–22). Zwischen 1510 und 1530 sind vier weitere Augsburger Bürger mit dem Namen Hans Schwarz verzeichnet, was die Bestimmung des Stifters weiter erschwert.

Ludwig Meyer hat die Burg im Hintergrund als Veste Oberhaus in Passau identifiziert. Von Jörg Breu weiß man, dass er Bayern bereiste und sich kurze Zeit in Passau aufhielt (siehe O. Benesch, Der Zwettler Altar und die Anfänge Jörg Breus, in: E. Buchner, K. Feuchtmayr (Hg.), Beiträge zur Geschichte der deutschen Kunst, Augsburg 1928, S. 270). Zweifellos hatte er Oberhaus mit seinen charakteristischen sich den Hügel entlangziehenden Mauern, das in Schedels Weltchronik (1490) Erwähnung findet, gesehen. Eine Verbindung zwischen der Familie Schwarz aus Augsburg und der Veste Oberhaus wäre noch herzustellen.

Ein weiteres bedeutendes Werk im Oeuvre von Jörg Breu I. ist die Heilige Sippschaft (Auktion, Dorotheum, 17. April 2013, Lot 557).

Technischer Bericht von Gianluca Poldi:

Das Gemälde weist im Bereich sämtlicher Figuren und der Landschaft eine mittels Infrarotreflektografie sichtbar gemachte Unterzeichnung auf, die mit schwarzer Kohletinte und einem dünnen Pinsel ausgeführt wurde. Sie umreißt alle Bildelemente, Figuren und Landschaft und wurde größtenteils „alla prima“ ausgeführt. Nach Festlegung der Umrisse hat der Künstler die Schatten und Volumen mit Schraffuren in unterschiedlicher Ausführung definiert: Gröbere, weniger dicht gesetzte Schraffuren finden in den weitläufigeren Schattenbereichen Einsatz, während enger gesetzte, kompakte Schraffuren mit sorgfältig ausgeführten parallel verlaufenden Linien, die unterschiedlich ausgerichtet sind und sich selten überkreuzen, für kleinere Flächen mit detaillierten Schattenzonen, etwa in den Gesichtern, bevorzugt werden.

Die Palette der Pigmente, die mittels Reflexionsspektroskopie untersucht wurden, umfasst Azurit für alle Blaubereiche, Grünspan, einen aus Cochenillen hergestellten Rotlack, Zinnober, Eisenoxide, ein bleibasiertes Gelb und Bleiweiß.

Experte: Damian Brenninkmeyer Damian Brenninkmeyer
+43 1 515 60 403

damian.brenninkmeyer@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
old.masters@dorotheum.at

+43 1 515 60 403
Auktion: Alte Meister I
Datum: 22.10.2019 - 17:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 12.10. - 22.10.2019


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

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