Lot Nr. 14


Friedrich I.,


König von Preußen, 1657 - 1713. Diktatschreiben m. U. von Schreiberhand, Bragenes, 15. 6. 1704, 2 S., französisch, rotes Lacksiegel, durch Öffnung gebrochen, Adressblatt, mit Ausriss ohne Textverlust, gr.-8vo.

Interessantes Schreiben an Prinz Eugen von Savoyen aus der Zeit des spanischen Erbfolgekriegs. Friedrich I., kündigt an ein Kontigent (von 10000 Mann) zu stellen. Übersetzung: "Mein Vetter, die besondere Sorgfalt, die Sie bisher für die Bewahrung meiner Truppen, die im Dienst des Kaisers stehen, bewiesen haben, haben mich im Innersten tief betroffen, sodass ich Ihnen meinen besonderen Dank und meine Verpflichtung wiederholen muss. Mein ausserordentlicher Gesandter beim Kaiserlichen Hof, Herr von Weyberg, versäumt es nicht die stetige Wohlgesonnenheit für die genannten Truppen zu erwähnen. Ich hoffe, dass Sie nicht aufhören ihr Ansehen und Ihre Verdienste beim Kaiser für ein derart glänzendes Korps zu verwenden, welches sich so stark in alllen Treffen ausgezeichnet hat und es nicht gänzlich vernichtet war. Wie es sich aus der Ehre und der Hochachtung für den Kaiser und meinem guten Glauben ergibt, wird die zu schliessende Vereinbarung im Interesse darin sein, dass meinen Truppen eine sanftere und gerechtere Behandlung erfahren wird. Beides dient Ihrem Ruhm und der gemeinsamen Sache. Ich beziehe mich schlußendlich auf das, was mein Gesandter noch ausführlich darlegen wird". Wir danken Dr. E. Fodor für die Übersetzung.

Experte: Mag. Andreas Löbbecke Mag. Andreas Löbbecke
+43-1-515 60-389

books@dorotheum.at

25.11.2019 - 14:00

Rufpreis:
EUR 180,-

Friedrich I.,


König von Preußen, 1657 - 1713. Diktatschreiben m. U. von Schreiberhand, Bragenes, 15. 6. 1704, 2 S., französisch, rotes Lacksiegel, durch Öffnung gebrochen, Adressblatt, mit Ausriss ohne Textverlust, gr.-8vo.

Interessantes Schreiben an Prinz Eugen von Savoyen aus der Zeit des spanischen Erbfolgekriegs. Friedrich I., kündigt an ein Kontigent (von 10000 Mann) zu stellen. Übersetzung: "Mein Vetter, die besondere Sorgfalt, die Sie bisher für die Bewahrung meiner Truppen, die im Dienst des Kaisers stehen, bewiesen haben, haben mich im Innersten tief betroffen, sodass ich Ihnen meinen besonderen Dank und meine Verpflichtung wiederholen muss. Mein ausserordentlicher Gesandter beim Kaiserlichen Hof, Herr von Weyberg, versäumt es nicht die stetige Wohlgesonnenheit für die genannten Truppen zu erwähnen. Ich hoffe, dass Sie nicht aufhören ihr Ansehen und Ihre Verdienste beim Kaiser für ein derart glänzendes Korps zu verwenden, welches sich so stark in alllen Treffen ausgezeichnet hat und es nicht gänzlich vernichtet war. Wie es sich aus der Ehre und der Hochachtung für den Kaiser und meinem guten Glauben ergibt, wird die zu schliessende Vereinbarung im Interesse darin sein, dass meinen Truppen eine sanftere und gerechtere Behandlung erfahren wird. Beides dient Ihrem Ruhm und der gemeinsamen Sache. Ich beziehe mich schlußendlich auf das, was mein Gesandter noch ausführlich darlegen wird". Wir danken Dr. E. Fodor für die Übersetzung.

Experte: Mag. Andreas Löbbecke Mag. Andreas Löbbecke
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Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 18.00
stamps@dorotheum.at

+43 1 515 60 323
Auktion: Autographen, Handschriften, Urkunden
Datum: 25.11.2019 - 14:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 20.11. - 25.11.2019