Lot Nr. 17


Oskar Laske *


(Czernowitz 1874–1951 Wien)
„Der Raub der Sabinerinnen“, 1939, signiert O. Laske, mit Op. 140 bezeichnet, Öl auf Leinwand, 90 x 130 cm, gerahmt

Verzeichnet in:
Lily Schulz-Laske und Elisabeth Kesselbauer-Laske, Oskar Laske, der künstlerische Nachlaß, Wien 1952, S. 8

Ausgestellt:
Oskar Laske, Gedächtnisausstellung im Künstlerhaus: Gemälde, Aquarelle und Bühnenbilder aus dem Nachlaß, samt der Laske-Collection der Theatersammlung der Nationalbibliothek, Wien, März–Juni 1952

Auf dem Keilrahmen Klebezettel: Künstlerhaus Wien, 1952/1374

Wir danken Herrn Mag. Paul Rachler, Künstlerhaus Wien, für die freundliche Unterstützung.

Provenienz:
Privatsammlung, Wien

…Aus der formalen Konsequenz der Vogelperspektive resultiert inhaltlich eine Art „philosophische Distanz“ zu den alltäglichen Phänomenen der Welt. Diese Welt wird mehr als Kuriosität betrachtet, sie erscheint voll satirischer und phantastischer Züge, die gerade erst in der Distanz erkennbar werden.
So ist neben den wichtigen formalen Bezügen Laskes, die sich auch in anderen Kompositionen immer wieder äußern und dennoch in Laskes eigene Formensprache weiterentwickelt werden, vor allem die gemeinsame weltanschaulich-philosophische Komponente hervorzuheben, die in einer tiefen, humorvollen Menschlichkeit von einer im wörtlichen und übertragenen Sinne erhöhten Perspektive ein „theatrum mundi“ schildert.

Aus: Cornelia Reiter, Oskar Laske, ein vielseitiger Individualist, Verlag der Galerie Welz, 1995

Expertin: Mag. Elke Königseder Mag. Elke Königseder
+43-1-515 60-358

elke.koenigseder@dorotheum.at

26.11.2019 - 17:00

Schätzwert:
EUR 30.000,- bis EUR 50.000,-

Oskar Laske *


(Czernowitz 1874–1951 Wien)
„Der Raub der Sabinerinnen“, 1939, signiert O. Laske, mit Op. 140 bezeichnet, Öl auf Leinwand, 90 x 130 cm, gerahmt

Verzeichnet in:
Lily Schulz-Laske und Elisabeth Kesselbauer-Laske, Oskar Laske, der künstlerische Nachlaß, Wien 1952, S. 8

Ausgestellt:
Oskar Laske, Gedächtnisausstellung im Künstlerhaus: Gemälde, Aquarelle und Bühnenbilder aus dem Nachlaß, samt der Laske-Collection der Theatersammlung der Nationalbibliothek, Wien, März–Juni 1952

Auf dem Keilrahmen Klebezettel: Künstlerhaus Wien, 1952/1374

Wir danken Herrn Mag. Paul Rachler, Künstlerhaus Wien, für die freundliche Unterstützung.

Provenienz:
Privatsammlung, Wien

…Aus der formalen Konsequenz der Vogelperspektive resultiert inhaltlich eine Art „philosophische Distanz“ zu den alltäglichen Phänomenen der Welt. Diese Welt wird mehr als Kuriosität betrachtet, sie erscheint voll satirischer und phantastischer Züge, die gerade erst in der Distanz erkennbar werden.
So ist neben den wichtigen formalen Bezügen Laskes, die sich auch in anderen Kompositionen immer wieder äußern und dennoch in Laskes eigene Formensprache weiterentwickelt werden, vor allem die gemeinsame weltanschaulich-philosophische Komponente hervorzuheben, die in einer tiefen, humorvollen Menschlichkeit von einer im wörtlichen und übertragenen Sinne erhöhten Perspektive ein „theatrum mundi“ schildert.

Aus: Cornelia Reiter, Oskar Laske, ein vielseitiger Individualist, Verlag der Galerie Welz, 1995

Expertin: Mag. Elke Königseder Mag. Elke Königseder
+43-1-515 60-358

elke.koenigseder@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Klassische Moderne
Datum: 26.11.2019 - 17:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 16.11. - 26.11.2019