Lot Nr. 26


Giacomo Balla *


(Turin 1871–1958 Rom)
Autunno; Motivo autunnale, ca. 1920, signiert; auf der Rückseite Stempel „Pugno di Boccioni“, Öl auf Karton, Durchmesser 26 cm, gerahmt

Das Werk ist beim Archivio Gigli, Rom unter der Nr. 2008-352 registriert. Ein Fotozertifikat liegt bei.
Zu diesem Werk liegt ebenfalls ein Fotozertifikat von Luce Balla vor.

Provenienz:
Casa Balla, Rom
Sammlung Marcucci, Rom (1960er Jahre)
Galleria d’Arte Cinquantasei, Bologna
Europäische Privatsammlung

Ausgestellt:
Padua, Omaggio a Giacomo Balla, Galleria Civica, Januar–Februar 1983, Ausst.-Kat. S. 89, Nr. 68 mit Abb.

Unmittelbar nach der Tragödie des Ersten Weltkriegs beobachtete Balla die wechselnden Jahreszeiten und studierte die Farben des Meeres (in Viareggio im September 1919) und der Bäume der Villa Borghese. In diesem Tondo finden wir herbstliche Farben - orange, ocker -, die einander auf dem Hintergrund des blauen Himmels und grüner Wiesen jagen. Die bunten Blätter des römischen Altweibersommers jagen einander über den violett-blauen Himmel und das Grün der Wiesen. Den gleichen chromatischen Reichtum finden wir 1918 in Ballas Triptychon der Jahreszeiten, wo er, in bizarren Rahmen eingeschlossen, die drei ihm liebsten Jahreszeiten (Winter ist ausgeschlossen) darstellt: das helle Grün des Frühlings, das Gelb des Sommers und das Orange des Herbstes.
Elena Gigli

Experte: Alessandro Rizzi Alessandro Rizzi
+39-02-303 52 41

alessandro.rizzi@dorotheum.it

26.11.2019 - 17:00

Schätzwert:
EUR 15.000,- bis EUR 20.000,-

Giacomo Balla *


(Turin 1871–1958 Rom)
Autunno; Motivo autunnale, ca. 1920, signiert; auf der Rückseite Stempel „Pugno di Boccioni“, Öl auf Karton, Durchmesser 26 cm, gerahmt

Das Werk ist beim Archivio Gigli, Rom unter der Nr. 2008-352 registriert. Ein Fotozertifikat liegt bei.
Zu diesem Werk liegt ebenfalls ein Fotozertifikat von Luce Balla vor.

Provenienz:
Casa Balla, Rom
Sammlung Marcucci, Rom (1960er Jahre)
Galleria d’Arte Cinquantasei, Bologna
Europäische Privatsammlung

Ausgestellt:
Padua, Omaggio a Giacomo Balla, Galleria Civica, Januar–Februar 1983, Ausst.-Kat. S. 89, Nr. 68 mit Abb.

Unmittelbar nach der Tragödie des Ersten Weltkriegs beobachtete Balla die wechselnden Jahreszeiten und studierte die Farben des Meeres (in Viareggio im September 1919) und der Bäume der Villa Borghese. In diesem Tondo finden wir herbstliche Farben - orange, ocker -, die einander auf dem Hintergrund des blauen Himmels und grüner Wiesen jagen. Die bunten Blätter des römischen Altweibersommers jagen einander über den violett-blauen Himmel und das Grün der Wiesen. Den gleichen chromatischen Reichtum finden wir 1918 in Ballas Triptychon der Jahreszeiten, wo er, in bizarren Rahmen eingeschlossen, die drei ihm liebsten Jahreszeiten (Winter ist ausgeschlossen) darstellt: das helle Grün des Frühlings, das Gelb des Sommers und das Orange des Herbstes.
Elena Gigli

Experte: Alessandro Rizzi Alessandro Rizzi
+39-02-303 52 41

alessandro.rizzi@dorotheum.it


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Klassische Moderne
Datum: 26.11.2019 - 17:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 16.11. - 26.11.2019