Lot Nr. 8


Oswald Achenbach


(Düsseldorf 1827-1905)
Blick in den Garten der Villa d'Este, Tivoli bei Rom, signiert, datiert Osw. Achenbach 1881, Öl auf Leinwand, 110 x 81 cm, gerahmt, (Rei)

Die Villa d’Este in Tivoli wurde im 16. Jahrhundert durch den ambitionierten Kardinal Ippolito II. d’Este (1509–72) als manieristisches Gesamtkunstwerk erbaut. Für die Gärten, die sich am Hang unterhalb der Villa auf mehreren Terrassen erstrecken und mit humorvollen und technisch äußerst anspruchsvollen Wasserspielen ausgestattet sind, ließ Ippolito d’Este mit großem Aufwand das ganze Tal umgestalten.
Besonders im 19. Jahrhundert avancierte die Villa d’Este zu einem beliebten Ausflugsziel und Zufluchtsort vor der Sommerhitze der Stadt. Der ikonisch gewordene Blick vom Eingang über die Wasserbecken, Terrassen und Zypressen des Gartens hinauf zur Villa wurde besonders im 19. Jahrhundert von vielen namenhaften Künstlern festgehalten. Achenbachs Ansicht überrascht jedoch durch den ungewöhnlichen, schrägen Blickwinkel hinab in den Garten. Die Hauptterrasse der Villa ist rechts im Bild gerade noch zu sehen. So rücken die Zypressen und die Apsis der kleinen Kirche San Pietro alla Carità, die jenseits des Gartens im Ortskern Tivolis liegt, ins Zentrum des Bildes. Die schlendernden Spaziergänger mit weißen Sonnenschirmen verströmen eine sorglose Ausflugslaune und scheinen mit dem Abstieg in den Garten gerade erst begonnen zu haben.

Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at

10.12.2019 - 14:00

Schätzwert:
EUR 15.000,- bis EUR 20.000,-

Oswald Achenbach


(Düsseldorf 1827-1905)
Blick in den Garten der Villa d'Este, Tivoli bei Rom, signiert, datiert Osw. Achenbach 1881, Öl auf Leinwand, 110 x 81 cm, gerahmt, (Rei)

Die Villa d’Este in Tivoli wurde im 16. Jahrhundert durch den ambitionierten Kardinal Ippolito II. d’Este (1509–72) als manieristisches Gesamtkunstwerk erbaut. Für die Gärten, die sich am Hang unterhalb der Villa auf mehreren Terrassen erstrecken und mit humorvollen und technisch äußerst anspruchsvollen Wasserspielen ausgestattet sind, ließ Ippolito d’Este mit großem Aufwand das ganze Tal umgestalten.
Besonders im 19. Jahrhundert avancierte die Villa d’Este zu einem beliebten Ausflugsziel und Zufluchtsort vor der Sommerhitze der Stadt. Der ikonisch gewordene Blick vom Eingang über die Wasserbecken, Terrassen und Zypressen des Gartens hinauf zur Villa wurde besonders im 19. Jahrhundert von vielen namenhaften Künstlern festgehalten. Achenbachs Ansicht überrascht jedoch durch den ungewöhnlichen, schrägen Blickwinkel hinab in den Garten. Die Hauptterrasse der Villa ist rechts im Bild gerade noch zu sehen. So rücken die Zypressen und die Apsis der kleinen Kirche San Pietro alla Carità, die jenseits des Gartens im Ortskern Tivolis liegt, ins Zentrum des Bildes. Die schlendernden Spaziergänger mit weißen Sonnenschirmen verströmen eine sorglose Ausflugslaune und scheinen mit dem Abstieg in den Garten gerade erst begonnen zu haben.

Expertin: Mag. Dimitra Reimüller Mag. Dimitra Reimüller
+43-1-515 60-355

19c.paintings@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Ölgemälde und Aquarelle d. 19. Jh.
Datum: 10.12.2019 - 14:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 05.12. - 10.12.2019