Lot Nr. 47


Seidenes Yarkand oder Kansu Fragment,


Ostturkestan, ca. 376 x 210 cm, (inkl. Stützleinen: ca. 435 x 284 cm), 18. Jh., asymmetrischer Knoten, links offen, stark geschichtet, H 21, V 27 = ca. 567 Kn/qdm, fliesenartige Quadrate liegen zwischen sechs monumentalen Gül, welche von Brokatmustern der Ming-Dynastie inspiriert scheinen, sind Teppiche dieser Art schon extrem selten, handelt es sich hier um das einzige bekannte Stück mit Seidenflor, Bordüren mit Meereswogen und Zickzack-Linie sowie ein geschlossenes Mäandermuster, der Teppich stammt aus österreichischem Privatbesitz, ist am unteren Ende beschnitten und war ursprünglich noch länger, stark gebraucht mit niedrigem und großteils kahlem Florzustand, in der Werkstätte des Museumd für Islamische Kunst in Berlin auf einem leinenen Stützrahmen mit Vorrichtung eines Metallrahmens (auf Verlangen verfügbar) durch Ösen gezogen, aufgenäht.

publiziert: Ausstellungskatalog: Gewebt und Geknüpft IV, Antike Teppiche und Textilien aus oberösterreichischem Privatbesitz, Ausstellung der "Linzer Gruppe" der TKF im Schloss zu Aschach 3. Bis 10. September 2010, Abb. 25, Dokumentation von Georg Butterwerk; weiterführende Lit.: Hans Bidder, Teppiche aus OstTurkestan.

Experte: Wolfgang Matschek Wolfgang Matschek
+43-1-515 60-314

teppiche@dorotheum.at

23.01.2020 - 15:07

Startpreis:
EUR 2.400,-

Seidenes Yarkand oder Kansu Fragment,


Ostturkestan, ca. 376 x 210 cm, (inkl. Stützleinen: ca. 435 x 284 cm), 18. Jh., asymmetrischer Knoten, links offen, stark geschichtet, H 21, V 27 = ca. 567 Kn/qdm, fliesenartige Quadrate liegen zwischen sechs monumentalen Gül, welche von Brokatmustern der Ming-Dynastie inspiriert scheinen, sind Teppiche dieser Art schon extrem selten, handelt es sich hier um das einzige bekannte Stück mit Seidenflor, Bordüren mit Meereswogen und Zickzack-Linie sowie ein geschlossenes Mäandermuster, der Teppich stammt aus österreichischem Privatbesitz, ist am unteren Ende beschnitten und war ursprünglich noch länger, stark gebraucht mit niedrigem und großteils kahlem Florzustand, in der Werkstätte des Museumd für Islamische Kunst in Berlin auf einem leinenen Stützrahmen mit Vorrichtung eines Metallrahmens (auf Verlangen verfügbar) durch Ösen gezogen, aufgenäht.

publiziert: Ausstellungskatalog: Gewebt und Geknüpft IV, Antike Teppiche und Textilien aus oberösterreichischem Privatbesitz, Ausstellung der "Linzer Gruppe" der TKF im Schloss zu Aschach 3. Bis 10. September 2010, Abb. 25, Dokumentation von Georg Butterwerk; weiterführende Lit.: Hans Bidder, Teppiche aus OstTurkestan.

Experte: Wolfgang Matschek Wolfgang Matschek
+43-1-515 60-314

teppiche@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Teppiche für Einrichter und Sammler
Datum: 23.01.2020 - 15:07
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: Online