Lot Nr. 220


Rudolf von Alt


(Wien 1812–1905)
Bildnis einer jungen Frau im Halbprofil, den Arm auf eine Brüstung gestützt, signiert und datiert Rudolf Alt 1838, Aquarell auf Papier, 24 x 18 cm, gerahmt, fleckig, verso kleine Aquarellskizze (Fragment), leicht gebräunt, (Hu)

Wir danken Dr. Maria Luise Sternath für die wissenschaftliche Unterstützung.

In einem autobiografischen Fragment schreibt Rudolf von Alt, dass er an der Wiener Akademie vier Jahre „figuralisches Fach“ und zwei Wintersemester Landschaftsmalerei studierte. Zwei überlieferte Aussprüche von Ludwig Hevesi und Artur Roessler sind ein Hinweis darauf, dass die Porträt- und Genremalerei für Rudolf von Alt zumindest zeitweise ein Thema gewesen ist. So berichtet Hevesi, dass Rudolf Alt Porträtmaler geworden wäre, aber zur Landschaft übergegangen sei, um seinem Freund Kriehuber nicht „ins G’häu zu gehen“. Roessler verweist auf das Zitat: „Seinem eigenen Ausspruch nach wollte Alt aber „net alleweil Mandlbogenmaler“ bleiben, sondern die gesamte Erscheinung der Welt durch das Medium seiner Kunst widerspiegeln, und so ging sein Figurenmalen allmählich und immer mehr in Staffagezwecken auf.“ Einige erhaltene Studien und Porträts zeigen Rudolf von Alts Interesse an Personen aus seinem Leben und Umkreis, wie zum Beispiel Louise Flach mit ihrer Tochter von 1834 und Hermine Alt von 1841. (Nach Alice Hoppe-Harnoncourt, in: Ausstellungskatalog Albertina Rudolf von Alt 1812-1905, Wien 2005, S 147 und 148).

Expertin: Dr. Brigitte Huck Dr. Brigitte Huck
+43-1-515 60-378

19c.paintings@dorotheum.at

03.04.2020 - 15:13

Erzielter Preis: **
EUR 2.432,-
Startpreis:
EUR 800,-

Rudolf von Alt


(Wien 1812–1905)
Bildnis einer jungen Frau im Halbprofil, den Arm auf eine Brüstung gestützt, signiert und datiert Rudolf Alt 1838, Aquarell auf Papier, 24 x 18 cm, gerahmt, fleckig, verso kleine Aquarellskizze (Fragment), leicht gebräunt, (Hu)

Wir danken Dr. Maria Luise Sternath für die wissenschaftliche Unterstützung.

In einem autobiografischen Fragment schreibt Rudolf von Alt, dass er an der Wiener Akademie vier Jahre „figuralisches Fach“ und zwei Wintersemester Landschaftsmalerei studierte. Zwei überlieferte Aussprüche von Ludwig Hevesi und Artur Roessler sind ein Hinweis darauf, dass die Porträt- und Genremalerei für Rudolf von Alt zumindest zeitweise ein Thema gewesen ist. So berichtet Hevesi, dass Rudolf Alt Porträtmaler geworden wäre, aber zur Landschaft übergegangen sei, um seinem Freund Kriehuber nicht „ins G’häu zu gehen“. Roessler verweist auf das Zitat: „Seinem eigenen Ausspruch nach wollte Alt aber „net alleweil Mandlbogenmaler“ bleiben, sondern die gesamte Erscheinung der Welt durch das Medium seiner Kunst widerspiegeln, und so ging sein Figurenmalen allmählich und immer mehr in Staffagezwecken auf.“ Einige erhaltene Studien und Porträts zeigen Rudolf von Alts Interesse an Personen aus seinem Leben und Umkreis, wie zum Beispiel Louise Flach mit ihrer Tochter von 1834 und Hermine Alt von 1841. (Nach Alice Hoppe-Harnoncourt, in: Ausstellungskatalog Albertina Rudolf von Alt 1812-1905, Wien 2005, S 147 und 148).

Expertin: Dr. Brigitte Huck Dr. Brigitte Huck
+43-1-515 60-378

19c.paintings@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
Datum: 03.04.2020 - 15:13
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.