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Lot Nr. 3


Alfons Walde *


(Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel)
„Einsamer Berghof“, 1935, signiert A. Walde, auf der Rückseite Klebezettel: Alfons Walde, Kitzbühel, Tirol, Austria und in der Handschrift des Künstlers betitelt und datiert „Einsamer Berghof“ 1935, Öl auf Karton, 33 x 52 cm, gerahmt

Im Walde Archiv verzeichnet.

Provenienz:
Privatbesitz, Niederlande

Noch am 7. Mai 1927 schrieb er an Ambrosi nach Wien: „Am 15. Juni ist Einsendung für die Kollektivausstellung der Tiroler in der Secession (veranstaltet von der Heimat), ich weiß gar nicht, ob ich mittun soll, was glaubst Du, ich habe nichts vorrätig. Prachensky, Torgler, Nepo, Nikodem werden mit Massen aufdrehen und brillieren wollen. Das Leben wird mir immer komplizierter und gefährlicher.“
Auch für diese Ausstellung wurde die Kritiker-Plattform in Wien durch Ambrosi vorbereitet, er hatte Walde als „größten Maler in den Alpen, Dante der Bildwirkung und des Umrisses, ein Bildhauer der Farbe und der Linie“ gepriesen und so etwa Ernst Colbert (Abend), Hermann Menkes (Neues Wiener Journal), Max Roden (Österreichische Volkszeitung), V. Trautzl (Reichspost, Österreichische Illustrierte Zeitung) empfohlen…
Max Roden schließlich widmete in der Besprechung in der Österreichischen Volkszeitung vom
25. Juli 1927 dem Werk Waldes knapp die Hälfte des siebenspaltigen Artikels: „Wenn die Leute unvoreingenommen sehen könnten und nicht erst immer warten wollten, bis man ihnen zuredete, das gelten zu lassen, zu dessen Anerkennung sie sich ohnehin früher oder später werden bequemen müssen, so hätten sie die angenehme Genugtuung, schon heute in Walde einen der bedeutendsten österreichischen Maler zu erkennen“.

Expertin: Mag. Elke Königseder Mag. Elke Königseder
+43-1-515 60-358

elke.koenigseder@dorotheum.at

23.06.2020 - 16:00

Erzielter Preis: **
EUR 283.900,-
Schätzwert:
EUR 280.000,- bis EUR 340.000,-

Alfons Walde *


(Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel)
„Einsamer Berghof“, 1935, signiert A. Walde, auf der Rückseite Klebezettel: Alfons Walde, Kitzbühel, Tirol, Austria und in der Handschrift des Künstlers betitelt und datiert „Einsamer Berghof“ 1935, Öl auf Karton, 33 x 52 cm, gerahmt

Im Walde Archiv verzeichnet.

Provenienz:
Privatbesitz, Niederlande

Noch am 7. Mai 1927 schrieb er an Ambrosi nach Wien: „Am 15. Juni ist Einsendung für die Kollektivausstellung der Tiroler in der Secession (veranstaltet von der Heimat), ich weiß gar nicht, ob ich mittun soll, was glaubst Du, ich habe nichts vorrätig. Prachensky, Torgler, Nepo, Nikodem werden mit Massen aufdrehen und brillieren wollen. Das Leben wird mir immer komplizierter und gefährlicher.“
Auch für diese Ausstellung wurde die Kritiker-Plattform in Wien durch Ambrosi vorbereitet, er hatte Walde als „größten Maler in den Alpen, Dante der Bildwirkung und des Umrisses, ein Bildhauer der Farbe und der Linie“ gepriesen und so etwa Ernst Colbert (Abend), Hermann Menkes (Neues Wiener Journal), Max Roden (Österreichische Volkszeitung), V. Trautzl (Reichspost, Österreichische Illustrierte Zeitung) empfohlen…
Max Roden schließlich widmete in der Besprechung in der Österreichischen Volkszeitung vom
25. Juli 1927 dem Werk Waldes knapp die Hälfte des siebenspaltigen Artikels: „Wenn die Leute unvoreingenommen sehen könnten und nicht erst immer warten wollten, bis man ihnen zuredete, das gelten zu lassen, zu dessen Anerkennung sie sich ohnehin früher oder später werden bequemen müssen, so hätten sie die angenehme Genugtuung, schon heute in Walde einen der bedeutendsten österreichischen Maler zu erkennen“.

Expertin: Mag. Elke Königseder Mag. Elke Königseder
+43-1-515 60-358

elke.koenigseder@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Klassische Moderne
Datum: 23.06.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 18.06. - 23.06.2020


** Kaufpreis inkl. Käufergebühr und Mehrwertsteuer

Es können keine Kaufaufträge über Internet mehr abgegeben werden. Die Auktion befindet sich in Vorbereitung bzw. wurde bereits durchgeführt.