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Lot Nr. 109 V


1969 FMR Mokuli 200 Type C


FIN: 27555, Motor: 9191314, Lieferschein und Rechnung von 1969

Seit 1999 in der Sammlung RRR
Einzelstück mit Puch-Motor
Original 30 Kilometer

Eine Gesetzesänderung 1956 bedeutete das Aus für den Fend Lastenroller und damit auch das Aus für die Produktion in Rosenheim. Sinkende Verkaufszahlen beim Karo sorgten zugleich für freie Kapazitäten in Regensburg. Der Ersatz sah mehr wie ein Moped denn wie ein Roller aus und hörte auf den Namen Mokuli 200. Die Zahl im Namen stand für die Traglast, die dank KR 200 Vorderachse von anfangs 130 auf beachtliche 200 Kilo stieg. Je nach Aufbau unterschied man zwischen Type A, B und C, letzteres mit geschlossener Kiste. Den Antrieb übernahm ein Drei- Gang 50 ccm Sachs-Motor mit 2,2 PS. Bis in die zweite Hälfte der 1960er hinein wurde das Mokuli gebaut, in Marokko, wohin man die Baupläne verkaufte, gar noch viel länger.

Die Mokuli-Vertretung in Österreich hatte der umtriebige Dr. Mathéy. Und womit hätte man hierzulande die schleppenden Verkaufszahlen besser ankurbeln können als mit einem Motor von Puch? Das RRR-Mokuli war der Prototyp, den Dr. Mathéy angeleiert hatte, als in Regensburg die Produktion am Auslaufen war. So machten sich im November 1969 zwei Mokulis auf den Weg von Regensburg zur Firma Megu nach Wien, ein Type C mit Puch-Motor und ein Type A ohne Motor, beide in hellblau. Der Plan war schnell verworfen und Mathéy brachte mit der Megu Mopetta seine Vorstellung von einem Lastendreirad auf den Markt. Das Puch-Mokuli aber blieb bei ihm, drei Jahrzehnte lang, unbenutzt, bis es 1999 in die Sammlung RRR einverleibt wurde. Ganze 26 Kilometer war es bis dahin gelaufen, der Zahn der Zeit hatte aber trotzdem ein wenig an ihm genagt. Scheinwerfer, Gebläseabdeckung und Sattel hatten das Weite gesucht. Trotzdem konnte man sich ein solches Unikat einfach nicht entgehen lassen und zumindest eine Sitzgelegenheit ist schon wieder montiert.

10.07.2020 - 14:00

Rufpreis:
EUR 400,-

1969 FMR Mokuli 200 Type C


FIN: 27555, Motor: 9191314, Lieferschein und Rechnung von 1969

Seit 1999 in der Sammlung RRR
Einzelstück mit Puch-Motor
Original 30 Kilometer

Eine Gesetzesänderung 1956 bedeutete das Aus für den Fend Lastenroller und damit auch das Aus für die Produktion in Rosenheim. Sinkende Verkaufszahlen beim Karo sorgten zugleich für freie Kapazitäten in Regensburg. Der Ersatz sah mehr wie ein Moped denn wie ein Roller aus und hörte auf den Namen Mokuli 200. Die Zahl im Namen stand für die Traglast, die dank KR 200 Vorderachse von anfangs 130 auf beachtliche 200 Kilo stieg. Je nach Aufbau unterschied man zwischen Type A, B und C, letzteres mit geschlossener Kiste. Den Antrieb übernahm ein Drei- Gang 50 ccm Sachs-Motor mit 2,2 PS. Bis in die zweite Hälfte der 1960er hinein wurde das Mokuli gebaut, in Marokko, wohin man die Baupläne verkaufte, gar noch viel länger.

Die Mokuli-Vertretung in Österreich hatte der umtriebige Dr. Mathéy. Und womit hätte man hierzulande die schleppenden Verkaufszahlen besser ankurbeln können als mit einem Motor von Puch? Das RRR-Mokuli war der Prototyp, den Dr. Mathéy angeleiert hatte, als in Regensburg die Produktion am Auslaufen war. So machten sich im November 1969 zwei Mokulis auf den Weg von Regensburg zur Firma Megu nach Wien, ein Type C mit Puch-Motor und ein Type A ohne Motor, beide in hellblau. Der Plan war schnell verworfen und Mathéy brachte mit der Megu Mopetta seine Vorstellung von einem Lastendreirad auf den Markt. Das Puch-Mokuli aber blieb bei ihm, drei Jahrzehnte lang, unbenutzt, bis es 1999 in die Sammlung RRR einverleibt wurde. Ganze 26 Kilometer war es bis dahin gelaufen, der Zahn der Zeit hatte aber trotzdem ein wenig an ihm genagt. Scheinwerfer, Gebläseabdeckung und Sattel hatten das Weite gesucht. Trotzdem konnte man sich ein solches Unikat einfach nicht entgehen lassen und zumindest eine Sitzgelegenheit ist schon wieder montiert.


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 10.00 - 16.00
oldtimer@dorotheum.at

+43 1 515 60 428
Auktion: Sammlung RRR - Roller Rollermobile Raritäten
Datum: 10.07.2020 - 14:00
Auktionsort: Vösendorf
Besichtigung: 06.07.2020 - 10.07.2020