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Lot Nr. 261


Paula Straus (Stuttgart 1894-1943 Auschwitz), vierteiliges Kaffee- und Teeservice, Modell: 13420, P. Bruckmann & Söhne, Heilbronn, gefertigt ab 1930


bestehend aus: Kaffeekanne mit Deckel (H. 17,5 cm), Teekanne mit Deckel (H. 12,7 cm), Rahmkännchen (H. 9,7 cm) und Zuckerschale (H. 6 cm); Silber, gedrückt, gehämmert; Ebenholz, dunkel patiniert, ohren- und kreisförmige Griffe, die an der Schulter mit zylindrischen Elementen, die als runde gegossene Rosetten gestaltet sind angesetzt worden; jeweils vier Kugelfüße, die oberhalb mit runden gegossenen Rosetten versehen sind; Gebrauchsspuren; Unterseiten gemarkt No. 13420, Halbmond, Krone, 835 und Adler bei der Kaffeekanne zudem Buchwald, bei der Teekanne die Nummer 65, bei dem Rahmkännchen die Nummer 72; Gewicht: 1.666 g. (MP)

Literatur:
Frauensilber, Paula Straus, Emmy Roth & Co, S. 57, Nr. 10; PBS-Kalkulationsbuch, Nr. 13420 vom 4. Juni 1930; DGK 22, 1931, S. 436; Großsilberwaren-Katalog Nr. 66, P. Bruckmann & Söhne, Heilbronn a. N., Preisliste über silberne Tafelgeräte, Heilbronn, September 1931, S. 1; 10 Jahre Werkbundarbeit in Württemberg, 1930, S. 60, Abb. 2; Die Form, 7, 1932, S. 322 m. Abb. u. a.

Paula Straus (1894-1943) gehörte zu den ersten Frauen, die als Gold-und Silberschmiedin ausgebildet wurden und in ihrem Beruf erfolgreich arbeiteten. Sie begann ihre Ausbildung in Schwäbisch Gmünd und an der Kunstgewerbeschule Weißenhof in Stuttgart. Nach ihrer Meisterprüfung 1921 bei Paul Haustein arbeitete sie zunächst als Meisterin an der Kunstgewerbeschule weiter und erlangte mit ihren Schmuckstücken, die auch auf Ausstellungen des Deutschen Werkverbundes gezeigt wurden, große Bekanntheit. 1925 holte der Silberwarenfabrikant Peter Bruckmann sie in seine Firma in Heilbronn, wo sie die nächsten acht Jahre über hundert Entwürfe für Holhwaren und Kultgeräte in einem den Bauhaus Ideen nahestehenden Formstil vorlegte. Eduard Reinacher schrieb über Paula Straus'Stil in der Dekorativen

Expertin: Dr. Magda Pfabigan, M.A. Dr. Magda Pfabigan, M.A.
+43-1-515 60-383

magda.pfabigan@dorotheum.at

09.07.2020 - 16:00

Schätzwert:
EUR 5.000,- bis EUR 8.000,-

Paula Straus (Stuttgart 1894-1943 Auschwitz), vierteiliges Kaffee- und Teeservice, Modell: 13420, P. Bruckmann & Söhne, Heilbronn, gefertigt ab 1930


bestehend aus: Kaffeekanne mit Deckel (H. 17,5 cm), Teekanne mit Deckel (H. 12,7 cm), Rahmkännchen (H. 9,7 cm) und Zuckerschale (H. 6 cm); Silber, gedrückt, gehämmert; Ebenholz, dunkel patiniert, ohren- und kreisförmige Griffe, die an der Schulter mit zylindrischen Elementen, die als runde gegossene Rosetten gestaltet sind angesetzt worden; jeweils vier Kugelfüße, die oberhalb mit runden gegossenen Rosetten versehen sind; Gebrauchsspuren; Unterseiten gemarkt No. 13420, Halbmond, Krone, 835 und Adler bei der Kaffeekanne zudem Buchwald, bei der Teekanne die Nummer 65, bei dem Rahmkännchen die Nummer 72; Gewicht: 1.666 g. (MP)

Literatur:
Frauensilber, Paula Straus, Emmy Roth & Co, S. 57, Nr. 10; PBS-Kalkulationsbuch, Nr. 13420 vom 4. Juni 1930; DGK 22, 1931, S. 436; Großsilberwaren-Katalog Nr. 66, P. Bruckmann & Söhne, Heilbronn a. N., Preisliste über silberne Tafelgeräte, Heilbronn, September 1931, S. 1; 10 Jahre Werkbundarbeit in Württemberg, 1930, S. 60, Abb. 2; Die Form, 7, 1932, S. 322 m. Abb. u. a.

Paula Straus (1894-1943) gehörte zu den ersten Frauen, die als Gold-und Silberschmiedin ausgebildet wurden und in ihrem Beruf erfolgreich arbeiteten. Sie begann ihre Ausbildung in Schwäbisch Gmünd und an der Kunstgewerbeschule Weißenhof in Stuttgart. Nach ihrer Meisterprüfung 1921 bei Paul Haustein arbeitete sie zunächst als Meisterin an der Kunstgewerbeschule weiter und erlangte mit ihren Schmuckstücken, die auch auf Ausstellungen des Deutschen Werkverbundes gezeigt wurden, große Bekanntheit. 1925 holte der Silberwarenfabrikant Peter Bruckmann sie in seine Firma in Heilbronn, wo sie die nächsten acht Jahre über hundert Entwürfe für Holhwaren und Kultgeräte in einem den Bauhaus Ideen nahestehenden Formstil vorlegte. Eduard Reinacher schrieb über Paula Straus'Stil in der Dekorativen

Expertin: Dr. Magda Pfabigan, M.A. Dr. Magda Pfabigan, M.A.
+43-1-515 60-383

magda.pfabigan@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Jugendstil u. angewandte Kunst d. 20. Jahrhunderts
Datum: 09.07.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 03.07. - 09.07.2020