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Lot Nr. 74


Philips Wouwerman


(Haarlem 1619–1668)
Reitergefecht mit einer brennenden Windmühle,
monogrammiert rechts unten: PSW,
Öl auf Holz, 56,5 x 82 cm, gerahmt

Provenienz:
Sammlung Adrian Leonard van Heteren Gevers (1722–1800), Den Haag, 1752;
Weitergabe im Erbgang;
Schenkung an das „Koniklijk Museum“, Amsterdam, 1809;
deren Auktion, 4. August 1828, Lot 162 (verkauft an Brondgeest);
Baron G. J. Verstolke van Soelen, Den Haag;
dessen Sammlung 1846 zur Gänze erworben durch Sir Thomas Baring, Samuel Jones Lloyd (den späteren Lord Overstone) und Sir Humphrey Paulet St. John Mildmay;
Auktion H. B. Mildmay, Christie, Manson & Woods, London, 24. Juni 1893, Lot 88 (erworben durch Sedelmayer); Kunsthandel Charles Sedelmayer, Paris;
verkauft an Gates, 30. September 1902;
John W. Gates, New York;
Auktion, Christie’s, New York, 13. Januar 1987, Lot 100;
Auktion, Christie’s, New York, 8. April 1988, Lot 108;
Galleria Caretto, Turin, 1988;
europäische Privatsammlung

Literatur:
G. Hoet, Catalogus of naamlijst van schilderijen met derzelver prijzen, 1752–1770, Bd. II, S. 462;
J. Smith, Supplement to the Catalogue Raisonné of the Works of the Most Eminent Dutch, Flemish, and French Painters, London 1842, Bd. 9, S. 172, Nr. 97;
G. F. Waagen, Galleries and Cabinets of Art in Great Britain, forming a supplemental volume to the Treasures of Art in Great Britain, London 1857, S. 155;
B. Schumacher, Philips Wouwerman (1619–1668), The Horse Painter of the Golden Age, Doornspijk 2006, Bd. I, S. 273f., Nr. A 258, Bd. II, Taf. 240

Birgit Schumacher hat das vorliegende Gemälde unter Nr. A258 in ihr 2006 erschienenes Werkverzeichnis zu Philips Wouwerman aufgenommen. Das Werk blickt auf eine prominente Provenienz zurück: Koninklijk Museum, Amsterdam, Baron G. J. Verstolke van Soelen, Den Haag, und Sir Thomas Baring, London. Es ist ein gutes Beispiel für Wouwermans immer noch aufrechte Beliebtheit nach deren spektakulären Höhepunkt im 18. Jahrhundert.

Auf Grundlage einer jüngeren Fotografie hält Birgit Schumacher das Gemälde nach wie vor für ein eigenhändiges Werk Philips Wouwermans, äußerst jedoch, möglicherweise aufgrund der Restaurierung, geringe Vorbehalte. Nichtsdestotrotz anerkennt sie, dass die Komposition insgesamt sehr überzeugend ist, wobei sie die schöne Ausführung des Himmels und die akkurate anatomische Wiedergabe der Pferde bemerkt.

Experte: Mark MacDonnell Mark MacDonnell
+43 1 515 60 403

mark.macdonnell@dorotheum.at

10.11.2020 - 16:00

Schätzwert:
EUR 60.000,- bis EUR 80.000,-

Philips Wouwerman


(Haarlem 1619–1668)
Reitergefecht mit einer brennenden Windmühle,
monogrammiert rechts unten: PSW,
Öl auf Holz, 56,5 x 82 cm, gerahmt

Provenienz:
Sammlung Adrian Leonard van Heteren Gevers (1722–1800), Den Haag, 1752;
Weitergabe im Erbgang;
Schenkung an das „Koniklijk Museum“, Amsterdam, 1809;
deren Auktion, 4. August 1828, Lot 162 (verkauft an Brondgeest);
Baron G. J. Verstolke van Soelen, Den Haag;
dessen Sammlung 1846 zur Gänze erworben durch Sir Thomas Baring, Samuel Jones Lloyd (den späteren Lord Overstone) und Sir Humphrey Paulet St. John Mildmay;
Auktion H. B. Mildmay, Christie, Manson & Woods, London, 24. Juni 1893, Lot 88 (erworben durch Sedelmayer); Kunsthandel Charles Sedelmayer, Paris;
verkauft an Gates, 30. September 1902;
John W. Gates, New York;
Auktion, Christie’s, New York, 13. Januar 1987, Lot 100;
Auktion, Christie’s, New York, 8. April 1988, Lot 108;
Galleria Caretto, Turin, 1988;
europäische Privatsammlung

Literatur:
G. Hoet, Catalogus of naamlijst van schilderijen met derzelver prijzen, 1752–1770, Bd. II, S. 462;
J. Smith, Supplement to the Catalogue Raisonné of the Works of the Most Eminent Dutch, Flemish, and French Painters, London 1842, Bd. 9, S. 172, Nr. 97;
G. F. Waagen, Galleries and Cabinets of Art in Great Britain, forming a supplemental volume to the Treasures of Art in Great Britain, London 1857, S. 155;
B. Schumacher, Philips Wouwerman (1619–1668), The Horse Painter of the Golden Age, Doornspijk 2006, Bd. I, S. 273f., Nr. A 258, Bd. II, Taf. 240

Birgit Schumacher hat das vorliegende Gemälde unter Nr. A258 in ihr 2006 erschienenes Werkverzeichnis zu Philips Wouwerman aufgenommen. Das Werk blickt auf eine prominente Provenienz zurück: Koninklijk Museum, Amsterdam, Baron G. J. Verstolke van Soelen, Den Haag, und Sir Thomas Baring, London. Es ist ein gutes Beispiel für Wouwermans immer noch aufrechte Beliebtheit nach deren spektakulären Höhepunkt im 18. Jahrhundert.

Auf Grundlage einer jüngeren Fotografie hält Birgit Schumacher das Gemälde nach wie vor für ein eigenhändiges Werk Philips Wouwermans, äußerst jedoch, möglicherweise aufgrund der Restaurierung, geringe Vorbehalte. Nichtsdestotrotz anerkennt sie, dass die Komposition insgesamt sehr überzeugend ist, wobei sie die schöne Ausführung des Himmels und die akkurate anatomische Wiedergabe der Pferde bemerkt.

Experte: Mark MacDonnell Mark MacDonnell
+43 1 515 60 403

mark.macdonnell@dorotheum.at


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
old.masters@dorotheum.at

+43 1 515 60 403
Auktion: Alte Meister
Datum: 10.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: 04.11. - 10.11.2020