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Lot Nr. 226


Adolf Luther *


(Uerdingen 1912–1990 Krefeld)
Optogon – Hohlspiegelobjekt, 1967, rückseitig betitelt, signiert, datiert Luther 1967, Spiegelobjekt, runde Hohlspiegel in zwei Schichten, Karton, Holz, Alurahmen, Plexiglas, 86 x 132 x 9 cm, gerahmt

Provenienz:
Sammlung Lutz Etzold, Moers
Hauswedell & Nolte, Hamburg, 3.12.2010, Los 88
Privatsammlung, Berlin - dort erworben

„Die von Adolf Luther selbst so bezeichneten Hohlspiegelobjekte […] sind gleichermaßen Objekte und Instrumente. […] Denn jedes Hohlspiegelobjekt ist zu allererst ein Instrument. Es ist offen gegen den Raum vor sich, den es sowohl reflektiert, als auch optisch dynamisiert. […] Darüber hinaus reflektieren Luthers Hohlspiegelobjekte nicht nur den Raum, sondern auch die Bewegungen davor. Wer ziemlich nahe vor dem Hohlspiegelobjekt Luthers steht, erfährt die lichthaft immaterielle und übrigens unfotografierbare Konkretheit eines solchen „Vor-Bildes“ gleichsam wie einen Widerstand. Luthers Absicht zielt darauf, durch Instrumente, die als solche erst vom Künstler zu erfinden sind, das Licht als Energiebereich im Raum zu erweisen.“

Max Imdahl, in: Erläuterungen zur Modernen Kunst, Hrsg. Norbert Kunisch, Bochum 1990, S. 155 f.

Video ansehen

Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de

25.11.2020 - 16:00

Schätzwert:
EUR 55.000,- bis EUR 70.000,-

Adolf Luther *


(Uerdingen 1912–1990 Krefeld)
Optogon – Hohlspiegelobjekt, 1967, rückseitig betitelt, signiert, datiert Luther 1967, Spiegelobjekt, runde Hohlspiegel in zwei Schichten, Karton, Holz, Alurahmen, Plexiglas, 86 x 132 x 9 cm, gerahmt

Provenienz:
Sammlung Lutz Etzold, Moers
Hauswedell & Nolte, Hamburg, 3.12.2010, Los 88
Privatsammlung, Berlin - dort erworben

„Die von Adolf Luther selbst so bezeichneten Hohlspiegelobjekte […] sind gleichermaßen Objekte und Instrumente. […] Denn jedes Hohlspiegelobjekt ist zu allererst ein Instrument. Es ist offen gegen den Raum vor sich, den es sowohl reflektiert, als auch optisch dynamisiert. […] Darüber hinaus reflektieren Luthers Hohlspiegelobjekte nicht nur den Raum, sondern auch die Bewegungen davor. Wer ziemlich nahe vor dem Hohlspiegelobjekt Luthers steht, erfährt die lichthaft immaterielle und übrigens unfotografierbare Konkretheit eines solchen „Vor-Bildes“ gleichsam wie einen Widerstand. Luthers Absicht zielt darauf, durch Instrumente, die als solche erst vom Künstler zu erfinden sind, das Licht als Energiebereich im Raum zu erweisen.“

Max Imdahl, in: Erläuterungen zur Modernen Kunst, Hrsg. Norbert Kunisch, Bochum 1990, S. 155 f.

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Expertin: Dr. Petra Maria Schäpers Dr. Petra Maria Schäpers
+49-211-210 77 47

petra.schaepers@dorotheum.de


Käufer Hotline Mo.-Fr.: 09.00 - 18.00
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auktion: Zeitgenössische Kunst I
Datum: 25.11.2020 - 16:00
Auktionsort: Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung: online